09. 09. 2008 | Backesgrumbeerefest in Bärweiler bestens besucht

Backesgrumbeerefest in Bärweiler bestens besucht

mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2008 09 09
Foto: Hey S1109jan1

09. 09. 2008 - BÄRWEILER

 Das 16. Backesgrumbeerefest der Landfrauen am Bürgerhaus in Bärweiler übertraf erneut alle Erwartungen.

Ortsbürgermeister Hans Gehm stellte mit dem neuen Dorfinfopfad (gesonderter Bericht folgt) mit acht Stationen im Ortskern ein weiteres ehrgeiziges Projekt zur touristischen Erschließung vor.

Zahlreiche Verkaufsstände mit handwerklichen Erzeugnissen lockten, Irene Hahn ließ das Spinnrädchen surren. Der Spiel- und Bolzplatz war rege frequentiert, das Team um Jürgen Bromann betreute die Kinder. Landfrauenvorsitzende Isolde Hofmann war erfreut über die zahlreichen Torten und Kuchen und die fleißigen Helfer. Etwa 50 Ehrenamtliche waren im Einsatz, feuerten den vor dem Abriss bewahrten Dorfbackes an zwei Tagen an. Neben dem Traditionsgericht wurden auch Zwetschgenkucnen und Plätzchen feilgeboten.

 


 

09. 09. 2008 | Eine Idee hat sich längst bewährt

Eine Idee hat sich längst bewährt

Zum 16. Mal lockt in Bärweiler das Backesgrumbeerefest - Immer mehr Helfer packen an
Allgemeine Zeitung
2008 09 09
Michael Bier schaut prüfend in den Backes, wo die leckeren Backesgrurnbeere schon in der Hitze reifen
Foto Wolfgang Ziegler

09. 09. 2008 - BÄRWEILER

zie. BÄRWEILER Das 16. Backesgrumbeerefest, wie immer veranstaltet von den Landfrauen des Dorfes, zog auch in diesem Jahr eine große Besucherschar zum Bürgerhaus.
"Wir haben hier das älteste Backhaus in ganz Rheinland-Pfalz und vor nunmehr I6 Jahren kamen wir Landfrauen auf die Idee, das Gebäude wieder zu nutzen und auch ein Fest dazu zu veranstalten", sagte Isolde Hofmann, Erste Vorsitzende der Bärweilerer Landfrauen, der AZ. Neben den Bärweilerer Spezialitäten wie den Backesgrumbeere werden Quetschekuchen und das immer beliebte Spritzgebackene in ihm hergestellt, so Hofmann weiter. Dann gab die Vorsitzende ihrer Freude Ausdruck, dass zwar die Einwohnerzahl des Dorfes schrumpfe, aber dennoch immer mehr fleißige Helfer den Weg zum traditionsreichen Backesgrumbeerefest finden; dies habe sie besonders in diesem Jahr wieder festgestellt.
Trotz der zahlreichen anderen Feste in der Umgebung, wurde die Dorfhalle problemlos voll. Unter den vielen Helfern des Landfrauenvereins befanden sich laut Hofmann auch etliche Ehemänner der Landfiauen und Personen, die keine Vereinsmitglieder sind.
Aber nicht allein das leckere Essen und Trinken zog die Gäste an. So boten die älteren Landfrauen, darunter Irene Hahn und Irma Maurer, selbstgefertigte Handwerkserzeugnisse, die sie beispielsweise am Spinnrad und beim Häkeln herstellten, die auch guten Absatz fanden, und das summende Spinnrad bot dabei einen Hingucker der ganz besonderen Art. Für Kinderbelustigungen sorgte Jürgen Bromann.
Und an den Basaren gab es unter anderem das Naheland-Kochbuch der gebürtigen Odernheimerin Gisela Kehl zu erstehen.
Im historischen Backes im Ortskern waren indes unentwegt fleißige Hände am Werk. Hier wurden in zwei Ofen die Backesgrumbeere gebacken. Michael Bier freute sich im Gespräch mit der Allgemeinen Zeitung, dass er seit fünf Jahren mit etlichen anderen schon mit dabei sei, und zeigte sich begeistert über die Arbeit in dem Backhaus, bei der die tollsten Gerichte entstehen.


 

09. 09. 2008 | Bärweiler arbeitet am neuen Dorf-Infopfad

Bärweiler arbeitet am neuen Dorf-Infopfad

Beim Fest werden Entwürfe für Tafeln und Flyer vorgestellt / Langensteini soll für die Entdeckungsreise werben
Allgemeine Zeitung
2008 09 09 1
Ortsbürgermeister Hans Gehm und die Vorsitzende der Landfrauen Isolde Hofmann (rechts) zeigen zusammen mit Besuchern des Backesgrumbeeresfeschts ein erstes Informationsschild und Flyer zum Dorf-Infopfad
Foto: Woflgang Ziegler

09. 09. 2008 - BÄRWEILER
Von Wolgang Ziegler

Der Öffentlichkeit ist beim 16 Backesgrumbeerefescht der Dorf-Infopfad vorgestellt worden. Dazu brachte Ortsbürgermeister Hans Gehm eine der Infotafeln und erste Informations-Flyer mit. Er betonte, dass die Einwohner Bärweilers so nun noch besser ihre Meinungen und Anregungen zum Infopfad abgeben und in das Projekt aktiv einbezogen werden könnten, was ganz im Sinne der Gemeinde sei.
Der Pfad mit seinen acht Stationen innerhalb des Orts gilt als ehrgeiziges Projekt in Sachen Fortschreibung des Dorferneuerungskonzepts und ist besonders auf die weitere touristische Erschließung Bärweilers ausgerichtet. Hier hofft man laut Bürgermeister nun auch auf einen Zuschuss. Der Antrag dazu sei schon über die Kreisverwaltung gestellt.
Die Konzeption für den Infopfad werde weiter ausgearbeitet; 2000 soll es abgeschlossen sein. Die jetzt gezeigten Infotafeln und die Flyer seien als erste Probe-Exemplare zu verstehen. Man sei gespannt, was die Bärweilerer dazu sagen, machte Gehm deutlich. Weitere Hinweise und Ideen zum Dorf-Infopfad seien aus den Reihen der Dorfbewohner stets willkommen und würden aufgeschlossen entgegen genommen, denn nichts gehe über die oft sehr detaillierten Kenntnisse der Einheimischen, die sich unter anderem in der Geschichte und mit Sehenswüdigkeiten bestens auskennen. Aber auch kleine Anekdoten, an bestimmte Örtlichkeiten im Dorf gebundenen Histörchen oder andere interessante Geschichten seien sehr gefragt, unterstrich der Ortsbürgermeister, der mit dem bisherigen Stand des Projekts sehr zufrieden ist.
Der Pfad braucht noch ein Maskottchen, um auch Familien mit Kindern einen zusätzlichen Anreiz zu bieten. Daher wurde ein Wettbewerb ausgelobt, dessen Gewinner beim Backesgrumbeerefescht bekannt gegeben wurde. Gewonnen hat die Jugendliche Ida German mit ihrem Maskottchen-Vorschlag "Langensteini". Der "Langensteini" in Anleitung an das uralte Bärweiler Naturdenkmal Langenstein, wird nun unterstützt von der Diplom-Geografin und Regionalberaterin Nathalie Franzen und von einer professionellen Designerin weiter aufgepeppt. Er soll zum Beispiel die geplanten Infotafeln zieren. Franzen ist als Dorfplanerin Bärweilers in die Entwicklung des Dorf-Infopfades fest eingebunden, denn sie moderiert die gesamte Dorferneuerung.
An einem Rundgang über den Pfad gemeinsam mit der Dorfplanerin und dem Bürgermeister nahmen etwa 35 interessierte Bürgerinnen und Büger teil, wobei noch etliche neue Impulse gesetzt und angesprochen wurden. Als erstes Fazit sieht Gehm nun eine allgemeine positive Akzeptanz und Zustimmung auf breiter Ebene zum Projekt, das die Ortsgemeinde zusammen mit der Dorfplanerin realisiert. Sie spendete auch der Gewinnerin des Maskottchen Wettbewerbs ein Präsent.
Die acht Stationen im Zentralbereich des Dorfes sind Gebäude und Plätze mit ortshistorischer Bedeutung, darunter das Anwesen Neig, das Kriegerdenkmal, das alte Pfarrhaus und der historische Backes.
Der an den Infopfad angebundene Dorfrundgang über eine Strecke von etwa 3.5 Kilometern um das Dorf herum. wobei die Wanderer das landschaftlich schöne Umfeld des Orts genießen können.


 

19. 08. 2008 | Dörfer gehen ans DSL-Netz

Dörfer gehen ans DSL-Netz

Reaktion auf Unmut von Bürgern und Politikern
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger

 

19. 08. 2008 - BÄRWEILER

Für bis zu 930 Kunden in vier Dörfern des Kreises endet im Herbst das Warten auf die schnelle Datenverbindung: Die Telekom hat reagiert.

BAD KREUZNACH. In Bärweiler und Lauschied (Verbands­gemeinde Bad Sobernheim soll die schnelle Datenverbin­dung DSL ab dem 3. Oktober verfügbar sein, in Oberstreit (VG Rüdesheim) bereits ab dem 13. September und in Rümmelsheim/Burg Layen (VG Langenlonsheim) ab dem 1. November. Diese Termine teilte die Telekom jetzt MdB Julia Klöckner mit, die sich für eine bessere kommunikati­onstechnische Anbindung der ländlichen Gebiete ihres Wahlkreises eingesetzt hatte.

Nach Angaben der Telekom sind im Landkreis Bad Kreuznach 96 383 T-Com-Te­lefonanschlüsse geschaltet, und von den potenziell 91 260 DSL-Anschlüssen sind 38,8 Prozent realisiert. Der Ausbau in der Fläche ist vielfach nicht kostendeckend zu bewerk­stelligen, weil Aufwand -unter Umständen das Verle­gen eines Glasfaserkabels -und mögliche Nutzung in kei­nem Verhältnis zueinander stehen. In diesen Fällen be­steht die Telekom auf „Ko­operationsverträge", wie sie Bärweiler und Lauschied mit Zuzahlungen in Höhe von2700 beziehungsweise 4600 Euro abgeschlossen haben. Die Ministerien von Bundes­landwirtschaftsminister Horst Seehofer und Landeswirt­schaftsminister Hendrik He­ring bieten dafür Zuschüsse an. Der Ausbau für Oberstreit und Rümmelsheim/Burg Layen erfolgt wirtschaftlich, also ohne Zuschusszahlun­gen. In den vier Dörfern wird eine Bandbreite von 12 bis 16 Mbit/s zu erwarten sein.

Für folgende Gemeinden wurden der Telekom Anfra­gen übermittelt:

VG Rüdes­heim: Münchwald/Spall, Rü­desheim, Roxheim, Harges­heim, Mandel, Hüffelsheim,Sponheim;

VG Bad Kreuznach: Tiefental, Biebelsheim, Volxheim, Hackenheim;

Stadt Bad Kreuznach: Planig;

VG Bad Münster: Altenbamberg, Nie­derhausen, Hochstätten;

VG Bad Sobernhelm: Monzingen, Merxheim Seesbach;

VG Stromberg: Stromberg;

VG Kirn-Land: Otzweiler, Kellen­bach.

Am Beispiel des Ortsnetzes Waldböckelheim verdeutlicht die Telekom, dass teils erheb­liche Deckungslücken einer DSL-Versorgung im Wege stehen. Für Bockenau macht die Lücke circa 210 000 Euro aus, für Weinsheim 145 000 Euro, für Boos etwa 96 000 Eu­ro und für Schloßböckelheim rund 80 000 Euro.       (tg)

 

19. 07. 2008 | Sommerfest in Bärweiler — „DiHeDis" spielten

Sommerfest in Bärweiler — „DiHeDis" spielten

Wehrleiter mit der Übung zufrieden
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2008 07 08
Hendrik Blum in Aktion: Beim Fest wurde der junge Mann zum Feuerwehrmann befördert.
Foto: Marcel Mayer

19. 07. 2008 - BÄRWEILER

Das Feuerwehrfest begann mit einer Wehrübung auf dem Grundstück des Ersten Beigeordneten Horst Scherer. An der Übung nahmen auch vier neue Feuerwehrmitglieder teil: Laura Bier, Isabell Blum, Yvonne Billert und Hendrik Blum. Die drei jungen Frauen sind seit einem Jahr bei der Feuerwehr, Hendrik Blum seit 2006.
Blum wurde nun von VG-Bürgermeister Rohl, Kehl im Beisein von VG- Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher zum
Feuerwehrmann befördert.
Bei der Übung, in der ein Garagen-brand simuliert wurde, stellten die Wehrleute ihr Engagement unter Beweis.
Überwacht wurde die Aktion von Wehrleiter Steinbrecher, Wehrführer Rainer Matzke und dessen Stellvertreter Thomas Neig. Das Trio zeigte sich zufrieden. Alles sei ordnungsgemäß gelaufen, größere Fehler habe es nicht gegeben.

Nach der Übung ging es mit einem Frühschoppen weiter. Musikalisch umrahmt wurde das Fest von den „ DiHeDis " aus Monzingen.
Besuch gab es außerdem von zahlreichen Nachbarwehren.
Ausrichter des Feuerwehrfests ist der Förderverein. Er möchte mit dem Fest seine Kasse aufbessern. (my)

02. 04. 2008 | "Graf Lobster" wird sich im Bürgerhaus dreimal die Ehre geben

"Graf Lobster" wird sich im Bürgerhaus dreimal die Ehre geben

Laienspielgruppe aus Bärweiler studiert neues Stück ein — Geburtsstunde der Truppe war 1992
Drei Neulinge sind mit von der Partie — Vorverkauf läuft
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2008 04 02

02. 04. 2008 - BÄRWEILER (scs)

 Nach einjähriger Pause ist es bald wieder soweit: Die Laienspielgruppe präsentiert Anfang April auf der Bühne des Bürgerhauses den Schwank „Graf Lobster gibt sich die Ehre" von Wilfried Reineher. Seit Januar wird fleißig geprobt, ein „strammes Vierteljahr" haben die Darsteller um Ortsbürgermeister Hans Gehm am Premiere-Tag hinter sich. Drei neue Schauspieler konnte die Gruppe begrüßen. Laura Bier, Natalie Fuhr und Silke Hartmann stehen erstmals auf der Bühne und zeigten bereits während der Proben, welche verborgenen Talente in ihnen schlummern.

Aus Rücksicht auf die zahlreichen jungen Darsteller der zwölf Akteure starken Truppe wurde ein Stück mit entsprechenden Rollen ausgewählt.
Inhalt: Mirabell Kirschkern (Sarah Gehm), soll auf Drängen ihres Vaters, des Marmeladenfabrikanten Konstantin Kirschkern (Michael Bier), den jungen Grafen Lobster (Daniel Gehm) ehelichen.
Mirabells Herz ist jedoch bereits vergeben, und sie ist alles andere als begeistert, dass der Graf samt Mama (Liane Goldschmidt) übers Wochenende zum Kennenlernen bei den Kirschkerns einzieht.

Erschwerend kommt hinzu, dass Vater Kirschkern alleinerziehender Vater dreier junger Damen ist, seit seine Frau ihn sitzen ließ, und das Trio dem hoffnungslosen Hypochonder das Leben nicht gerade erleichtert.
Während sich sein Hausarzt (Hans Gehm) stets neue Krankheiten für ihn ausdenkt, entwickeln sich rundum zahlreiche Liebschaften, die nicht immer ganz geheim und unbemerkt bleiben. Als im Laufe des gemeinsamen Wochenendes der „Goldene Apfel", eine Trophäe Kirschkerns, verschwindet, herrscht im Hause Krisenstimmung.

Während Detektivin Olga Karlowa (Ilona Heib) mit den Ermittlungen beginnt, lösen sich nebenbei die ein oder anderen Liebeleien und Verwicklungen fast wie von selbst — oder entwickeln sich zu neuen Problemen, etwa als die verschwundene Hausherrin, Victoria Kirschkern (Diana Wahl), nach Jahren in ihre Heimat zurückkehrt.
So müssen die Hausangestellten James (Markus Fries), Hulda (Carola Bier) und Gouvernante Olivia Roth (Silke Hartmann) alle möglichen Aufgaben übernehmen, während die jüngeren Töchter der Kirschkerns, Delicie (Laura Bier) und Kiwi (Natalie Fuhr) nichts als Unsinn im Kopf haben.

Die Aufführung 1992 anlässlich der Einweihung des Bürgerhauses war die Geburtsstunde der Theatergruppe, deren Auftritte mittlerweile alle zwei Jahre als fester Bestandteil zum Bärweilerer Veranstaltungskalender gehören.
Jedem der Schauspieler scheint mit diesem Schwank wieder eine Rolle auf den Leib geschrieben worden zu sein, und so dürfen bald nicht nur die jungen Talente auf der Bühne glänzen, sondern auch die „alten Hasen", die ihr Können in den letzten Jahren bei zahlreichen erfolgreichen Aufführungen perfektionieren konnten.
Eintrittskarten für die Aufführungen am Samstag, 5. April, Freitag, 11. April, und Samstag, 12. April, im Bürgerhaus gibt es zu einem Preis von 5 Euro bei Marion Fuhr, Telefon 06751/2894, im Reisebüro Bromann, Bad Sobernheim, 06751/855 039, und an der Abendkasse. Einlass ist jeweils ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.               

 


 

16. 01. 2008 | Vereine spenden das Geld für Kühlanlage

Vereine spenden das Geld für Kühlanlage

Bärweiler kann Etat auf Jahre nicht ausgleichen
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger

 

16. 01. 2008 - BÄRWEILER

Es sei schon ernüchternd festzustellen, dass Bärweiler auch in den kommenden Jahren nicht in der Lage sein wird, die Lücken im Haushalt aus eigener Kraft zu schließen. Das stellte der Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung fest. Er hatte zunächst den Haushalt 2008 beschlossen, der bei Einnahmen von 199 000 und Ausgaben von 291 800 Euro ein Minus von 92 800 Euro aufweist.
   Immerhin: Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer, ein günstigerer Abschluss beim Forst und Einsparungen bei den laufenden Kosten hatten bewirkt, dass das ursprüngliche Defizit für das vergangene Jahr von 95 600 auf 85 000 Euro gesunken ist.
   Im Investitionsprogramm ist bis 2011 nichts vorgesehen - jedenfalls nichts, das sich auf den Etat auswirken würde. Zum Erstaunen seines Gastes, des VG-Bürgermeisters Rolf Kehl, konnte Ortsbürgermeister Hans Gehm berichten, dass bereits 6500 Euro für die Finanzierung der 10 000 Euro teuren Getränkekühlanlage für das Bürgerhaus zur Verfügung stehen. Eine Anfrage bei den Vereinen habe „diese stolze Summe" in kurzer Zeit ergeben. Gehm geht davon aus, dass auch der Rest noch zusammenkommen wird.
Er weiß, dass er sich auf seine Vereine, die die Anlage nutzen wollen, verlassen kann. „Vielleicht steht sie dann schon für unseren Theatertermin."

   Für den 26. Januar ist eine Baumschneideaktion geplant. Dann soll auch - der Weihnachtsbaum entsorgt werden, dessen Abschmücken „schon wieder die Heinzelmännchen erledigt haben". Die Notbeleuchtung des Bürgerhauses muss überprüft werden, der alte Backes benötigt einen neuen Anstrich, damit er zum Backesfest in neuem Glanz erstrahlen kann - für die Bärweilerer finden sich also immer wieder neue Aufgaben.
   Wenn dies alles erledigt und der Dorfpfad angelegt ist, will sich die Ortsgemeinde wieder am Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" beteiligen. Nachdem Bärweiler 1995, 1996 und 1997 Landessieger dieses Wettbewerbs war und 2002 im Jugendwettbewerb unter den ersten zehn landete, sei es „Zeit, dass wir uns wieder beteiligen", so Gehm. (sr)

15. 01. 2008 | Ausblick 2008 - Ein-Euro-Jobber wichtig für das Dorf

 

Ausblick 2008 - Ein-Euro-Jobber wichtig für das Dorf

Pläne der Ortsbürgermeister in der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger

 

15. 01. 2008 - BÄRWEILER

Was planen die Ortsbürgermeister für das Jahr 2008? Was lässt sich überhaupt realisieren? Das wollte der "Oeffentliche" wissen und fragte nach.

BAD SOBERNHEIM. In den Dörfern steht vieles auf der Wunschliste. Trotz schlechter finanzieller Lage schafft zum Beispiel Bärweiler immer wieder Außerordentliches.
Mit Hecken schneiden, Gräben ausheben und einem großen Frühjahrsputz hatte in Bärweiler das vergangene Jahr begonnen. Rund 30 Bürger putzten ihr Dorf innerhalb von drei Stunden blitzeblank. Im April wurden dann die Unterlagen für den Jugendwettbewerb von "Unser Dorf soll schöner werden" zusammengestellt, vor allem mit Blick auf die Zukunftssicherung durch einen Anschluss an das DSL-Netz erhoffte man sich Chancen, die aber nicht mit einem Preis belohnt wurden. Nichtsdestotrotz wird es -nicht nur zur Freude von Ortsbürgermeister Hans Gehm - in diesem Jahr einen 16000er-Anschluss an DSL geben. Rund 3000 Euro Eigenanteil müssen hierfür aufgebracht werden.

100 Kalender verkauft
Erlöse aus dem erfolgreichen Dorffest im Juni wandern wieder an die Gemeinde, die damit die Innenrenovierung der Gemeinde- halle und die Anschaffung einer Getränkekühlanlage finanzieren will. Die beiden Wirtschaftswege Heimbacher Weg und Birkenflur wurden mit einem neuen Belag versehen, und die 100 neuen "Bärweiler-Kalender" sind ausverkauft.
Die Vorstellung der Ergebnisse aus der Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes durch Moderatorin Natalie Frantzen brachte gleich ein konkretes Ergebnis. In Sachen 'Förderung des ländlichen Tourismus' schwebt den Bärweilerern schon lange ein schöner Rundweg um die Gemeinde herum vor. Die Moderatorin wiederum war auf der Suche nach einer Gemeinde, die einen Dorfpfad realisieren würde. Frantzen will die Konzeption erstellen und sie Bärweiler schenken.
Im Rahmen des Dorferneuerungs- konzeptes sollen Pläne weiter geprüft werden, beispielsweise im Haus am Dorfplatz einen Kiosk einzurichten, um in Zukunft die Grundversorgung gewährleisten zu können, oder auch ein zunächst wöchentlich einmal geöffnetes Cafe.
Mit Hilfe des Ein-Euro-Jobbers konnte 2007 wieder einiges bewegt werden. In diesem Jahr darf die Gemeinde ebenfalls mit dieser Unterstützung rechnen. Gehm betont, dass es noch vieles gibt, "was einfach so läuft". Die Pflege der Grünanlagen beispielsweise oder das Beschaffen von Blumen durch die Landfrauen. "Ohne die Vereine und ehrenamtlichen Mitbürger, die alle an einem Strang ziehen, hätte das Bestreben eines Ortsbürgermeisters wenig Erfolg."
Neben Renovierungs- und Streicharbeiten auf dem Spielplatz hat sich Bärweiler für dieses Jahr vorgenommen, einen neuen Pächter für das Gelände des Sportplatzes zu finden. Auch für die Gemeindewohnung wird ein Mieter gesucht. Für die Sanierung der Gemeindehalle und die Anschaffung der Kühlanlage müssen rund 10 000 Euro über Spenden und Eigenleistung aufgebracht werden. Hans Gehm ist zuversichtlich, dass das funktioniert.
Auch die Dorferneuerung soll trotz schlechter Haushaltslage weiter betrieben werden. Im Gegensatz zum Haushaltsansatz von 93 000 Euro Fehlbedarf 2007 werden es wohl weniger als 85 000 Euro "Miese" sein. Für die kommenden Jahre ist aber stets ein Fehlbedarf von rund 30 000 Euro prognostiziert -ein Problem, das aus eigener Kraft nicht zu schultern ist.
Ein Defizit über mehr als 170000 Euro belastet den Haushalt der Ortsgemeinde Nußbaum ungemein. Entstanden ist diese Lücke durch den Ausbau der Straßen, der teilweise unvorher- gesehen teuer wurde und bei dem die Gemeinde in Vorleistung getreten ist. Aber obwohl die Arbeiten nun schon lange abgeschlossen sind, gab es bis jetzt noch keine Endabrechnung. Die wird erst im Frühjahr auf die Anlieger zukommen. Mittels Dorfflurbereinigung stehen nach der Vermessung auch jetzt erst die genauen Grenzen fest, konnte geklärt werden, wie weit die Kreisstraße in private Grundstücke und private Grundstücke in die Kreisstraße hinein reichten. All das musste als Grundlage für die Endabrechnung geklärt werden.

Kein Spielraum mehr
Ortsbürgermeister Werner Sponheimer sieht für dieses Jahr daher auch gar keinen Spielraum für neue Projekte. Schon 2007 musste die geplante Verbreiterung der Einfahrt zum Gemeinschafts-haus, für die eine Mauer abgerissen werden muss, verschoben werden. Die rund 8000 Euro teure Maßnahme kann eventuell in diesem Jahr angegangen werden. Ansonsten herrsche "Armut hoch drei", so Sponheimer.
Immerhin gab es den Trost, dass der Forsthaushalt im vergangenen Jahr entgegen der Prognose eines Defizits in ein Plus von mehr als 4000 Euro mündete. Ehrenamtlich hatten Helfer auf dem Friedhof das Treppengeländer ange -strichen. Der neue Verein ist dabei, Mittel für die Sanierung des Hauses im Dorfmittelpunkt zu beschaffen. Der Aufbau eines Backes' sei zwar wünschenswert, Pläne seien vorhanden, "die Durchführung ist aber schwierig". (sr)

02. 01. 2008 | Wanderer im Gerätehaus mit Erbsensuppe verwöhnt

Wanderer im Gerätehaus mit Erbsensuppe verwöhnt

Am „Bündelchestag" öffnen die Feuerwehrförderer in Bärweiler die Fahrzeughalle -Vereinskasse wird mit Erlös aufgebessert
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2008 01 02 1
Suppenkoch Harald Skär (von links) und die Helfer Michael Bier, Jürgen Maurer, Andreas jache, Markus Lenhardt und Frank Greulach hatten beim „Bündelchestag" im Feuerwehrgerätehaus allerhand zutun.
Fotos: Marcel Mayer S2812my1

02. 01. 2008 - BÄRWEILER

 Gestern - am traditionellen „Bündelchestag" - zog es wieder zahlreiche Wanderer in die Natur. Oft waren es Gasthäuser, in die die hungrigen Wandersleut' einkehrten und sich bei Heißgetränken und deftigen Gerichten stärkten. In Bärweiler, wo es kein Gasthaus gibt, ist seit mehr als zehn Jahren das Feuerwehrhaus Treffpunkt für Jung und Alt aus der Verbandsgemeinde.
Die Erbsensuppe samt heißer Rindswurst genießt von Anfang an einen exzellenten Ruf. Insgesamt 40 Liter Suppe hatte „Küchenchef" Harald Skär aufgekocht. Ihm zur Seite standen zahlreiche Mitglieder des Feuerwehr-Fördervereins - darunter Adolf Schlarb, Frank Greulach, Markus Lenhardt, Manfred Hoffmann, Bernd Wahl, Stef-fen Hoffmann, Andreas Jache und Michael Bier. Sie alle kümmerten sich um den Aus-schank und die Bewirtung kümmerten. Für die Gesamtorganisation war der Erste Vorsitzende Jürgen Maurer verantwortlich.
Für den Wehrförderverein ist der „Bündelchestag" nicht mehr aus dem jährlichen Terminkalender wegzudenken. „Die Leute wissen schon, dass wir an diesem Tag offen haben", erklärte Maurer. Positiver Nebeneffekt sei: „Damit bessern wird die Vereinskasse auf."

2008 01 02 2
Diese Wandergruppe aus Abtweiler marschierte über die Deslocher Höhe nach Lauschied und anschließend weiter nach Bärweiler. Nach einer Rast ging es wieder zurück. S2812my2

Und das sei auch nötig, denn schon im neuen Jahr soll das alte Feuerwehr fahrzeug gegen ein neues modernes Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank ausgetauscht werden. Der Verein hat derzeit rund 130 Mitglieder im Alter von 4 bis 87 Jahren. Das sei doch eine ganz beachtliche Zahl, hat der kleine Ort Bärweiler doch gerade etwas mehr als 270 Einwohner, gibt Maurer zu bedenken.

 Einen guten Umsatz dürfte der Förderverein gehabt haben. Denn gegen Mittag füllte sich die Fahrzeughalle, in der die Freunde der Feuerwehr Sitzgarnituren auf gebaut hatten, zusehends.

Aus rund 10 bis 15 Kilometern Entfernung waren die Wanderer angerückt - meist auf „Schusters Rappen", manche sogar extra mit dem Taxi oder dem Bus. Das Ehepaar Klaus und Ortrud Wendel startete in seinem Wohnort Abtweiler und marschierte über die Deslocher Höhe nach Lauschied und von dort nach Bärweiler.
Aus Staudernheim war das Ehepaar Rainer und Doris Herzberg gekommen. Ihm angeschlossen hatten sich Helga Bauer, Ellen Dörr und Reinhard Messeier. „Wir ruhen uns hier jetzt aus, und dann geht es wieder zurück", sagte Klaus Wendel stellvertretend für alle. (my)

 


 

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