12. 11. 2009 | Diabetes Einhalt gebieten
04. 11. 2009 | Wenig Handlungsspielraum

Wenig Handlungsspielraum

GEMEINDERAT Fehlbetrag von Bärweiler liegt bei 90000 Euro
Dorfinfopfad soll im Frühjahr begehbar sein
Allgemeine Zeitung

 

04. 11. 2009 - BÄRWEILER
Von Wilhelm Meyer

In der Ratssitzung in Bärweiler konnte den Beigeordneten und ihrem Bürgermeister Entlastung erteilt werden. Der Fehlbetrag der Gemeinde liegt mit 90000
Euro wegen des geringeren Steueraufkommens allerdings höher als erwartet. Über die Planung der Pflichtaufgaben, Unterhaltung und Sicherung bleibt der Gemeinde auch weiterhin wenig Handlungsspielraum.

Dass öffentliche Angelegenheiten in einem verschuldeten Ort auf andere Weise bestritten werden müssen, Ist in den Bürgern Bärweilers klar. Darin haben sie Übung. Zwei erfreuliche Entlastungen des Haushalts, so Bürgermeister Hans Gehm, werde es im kommenden Jahr allerdings geben. Sowohl sei für die gemeindeeigene Wohnung ein Mieter, als auch ein Käufer für die Sportanlage gefunden.

Auch für Ältere attraktiv

Auf der Tagesordnung stand einmal wieder der Dorfinfopfad. Die Förderbewilligung mit 50 Prozent steht seit Juni fest. Den Winter wollen die Bärweilerer nutzen,  Texte und Design für die neun Stationen des inneren Pfads zu entwickeln. Der äußere, ins Wanderwegenetz der Verbandsgemeinde integrierte Rundweg soll später folgen. Zwar seien die Infotafeln in der Hauptsache für ortsfremde Besucher gedacht, der Pfad jedoch in gleichem Maße für die Bewohner selbst. Die nämlich, so liest Gehm die Statistik der Bevölkerungsentwicklung, werden älter und leider auch gebrechlicher. Bänke in bequem erreichbaren Abständen ließen einen solchen Pfad, der auch mit Gehhilfen noch gut zu bewältigen sei soll, auch für ältere Menschen weiter attraktiv bleiben.

Für das Projekt Grundversorgung ist ebenfalls die Bewilligung vorhanden. Hier zeige sich Bärweiler wieder einmal als Vorreiter. Es geht um strukturelle Überlegungen, wie den Notwendigkeiten demographischer Entwicklungen in einem kleinen Dorf Rechnung getragen werden kann. Der Werkvertrag für das Konzept
soll zur nächsten Sitzung des Gemeinderats unterschriftsreif vorliegen. Der Auftrag hierfür geht an die Diplomgeographin Nathalie Franzen, die auch die Dorferneuerung Bärweilers moderiert. Als Modellprojekt wird dieses grundlegende Experiment nicht nur mit 80 Prozent Landesmittel gefördert, auch die restlichen 20 Prozent teilen sich Gemeinde und Verbandsgemeinde. Ideen, wie in kleinen Gemeinden mit sozialer und wirtschaftlicher Kreativität Strukturen entwickelt werden können, die das Leben dort weiterhin lebenswert machen, sind auch für andere Gemeinden interessant. Auch hier sind es wieder Spenden, die solche Projekte in Bärweiler möglich machen. Ohne die Vereine, so Gehm, ginge überhaupt nichts. Dorffesterlös und die Erträge der Landfrauen beim Backesgrumbeerenfest seien wichtige Stützen. So ziemlich alles müsse schließlich haushaltskostenneutral abgewickelt werden.
Erfreulich gering, so Gehm, seien die Leerstände in Bärweiler. Das habe sich beim Erstellen des Leerstandskatasters wieder bestätigt. Von fünf leerstehenden Gebäuden seien zwei noch vor kurzem verkauft worden und die weiteren auch jetzt noch in gepflegtem, guten Zustand.

Gute Neuigkeiten

Erfreut zeigte sich Gehm über zwei weitere Neuigkeiten: die von Werner Herzog im Turnverein neu ins Leben gerufene Wandergruppe werde gut angenommen, und die Pläne, eine Boulebahn am alten Friedhof einzurichten, machten Fortschritte.

30. 09. 2009 | Freude über neues Fahrzeug
08. 09. 2009 | Spezialitäten mundeten den Besuchern

Spezialitäten mundeten den Besuchern

Beim großen"Backesgrumbeerefest" im kleinen Dorf war ganz Bärweiler auf den Beinen
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2009 09 08
Das "Backesgrumbeerefest" in Bärweiler benötigt viele Helferinnen und Helfer. Die Landfrauen alleine bewältigen den Ansturm schon lange nicht mehr.
Foto: Marcel Mayer  S0809my2

08. 09. 2009 - BÄRWEILER

Das "Backesgrumbeerefest" in Bärweiler hat sich längst zu einem Besuchermagneten entwickelt: Unzählige Wanderer, Radfahrer und sonstige Besucher ließen sich das Volksfest, das nun schon im 17. Jahr gefeiert wird, nicht entgehen.
Es gab wieder Backkartoffeln aus dem Dorfbackes und als Vorspeise eine bekömmliche Suppe. Insgesamt waren vier Zentner Kartoffeln geschält und gegart worden. "Mehr dürfen es auch nicht sein", meinte Landfrau Isolde Hofmann. Vier Zentner sei die Obergrenze, mehr beim besten Willen nicht zu schaffen.

Den Dorfbackes hatten in den Morgenstunden Werner Hofmann, Adolf Schlarb, Michael Bier, Jürgen Bromann, Horst Blum und Werner Fuhr angeheizt. Bei der Zubereitung waren außerdem Christel Scherer und Carola Bier anwesend. Wie Jürgen Bromann und Horst Blum erläuterten, ist der Bärweilerer Dorfbackes (erbaut im 17. Jahrhundert) der älteste noch erhaltene Backofen in ganz Rheinland-Pfalz. " Backesgrumbeere", so war auch zu erfahren, wurden immer am Backtag gegessen, einfach weil die Leute keine Zeit hatten, auf dem heimischen Herd zu kochen. Wenn die Kartoffeln gar waren, dann wurden sie vermutlich auf dem Vorplatz des Dorfbackes verspeist.

Beim "Backesgrumbeerefest" ist das nicht der Fall — hierzu wäre der Platz zu klein. Stattdessen wird für die Veranstaltung die Gemeindehalle und deren Umfeld genutzt. Hier hatten Corinna Bender, Ingrid Blum und Astrid Geiß im Vorfeld eine ansprechende Dekoration realisiert. Isolde Hofmann: "Auch wenn das Fest offiziell eine Veranstaltung der Landfrauen ist, ohne zusätzliche Hilfe von außen würden wir den Ansturm nicht bewältigen". Die Helferschar schätzte Hofmann auf rund 60 Personen. Neben Backkartoffeln und Suppe gab es um die Nachmittagszeit Spritzgebackenes und Zwetschgenkuchen. (my)

20. 06. 2009 | Bärweilers Zukunftsvisionen bis ins Jahr 2030

Bärweilers Zukunftsvisionen bis ins Jahr 2030

Jury für Gebietsentscheid der Sonderklasse "Unser Dorf hat Zukunft 2009" zu Besuch
Allgemeine Zeitung
2009 06 20
Beim Dorfrundgang der Fachjury erläuterte Ortsbürgermeister Gehm (vorne 2. von rechts) einzelne Projekte in Sachen "Unser Dorf hat Zukunft".
Wolfgang Ziegler

20. 06. 2009 - BÄRWEILER
Von Wolfgang Ziegler

Im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft 2009" unterzog jetzt die Jury Bärweiler einer Inspektion für den Gebietsentscheid in der Sonderklasse in der Region Koblenz. Zuvor hatte das Dorf nach zwölfjähriger Pause beim Wettbewerb sich auf Anhieb den ersten Platz im Kreis geholt.
Diesen Umstand würdigte auch der Leiter der sechsköpfigen Fachjury, Diplom-Ingenieur Hubert Müllen, von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Koblenz. Zugleich unterstrich er, dass es diesmal jedoch hauptsächlich auf die Bewertung von Aktivitäten, Projekten und Leitbildern ankomme. Auch diese konnte Ortsbürgermeister Hans Gehm schon im Gemeindesaal detailliert aufzeigen, als er bei einer ausführlichen Präsentation via Beamer etwa die Anbindung Bärweilers an das schnelle DSL-Netz, die informative Homepage des Ortes, den multifunktionalen Jugendraum beim Spielplatz hinterm Feuerwehrhaus oder den im Entstehen begriffenen Dorfinformationspfad sowie zahlreiche andere durch die vielfältige ehrenamtliche Arbeit der Dorfbevölkerung gestützte Projekte und Aktivitäten anschaulich darstellte.

Zudem schilderte Gehm eindrucksvoll Zukunftsvisionen Bärweilers bis ins Jahr 2030, etwa demografisch orientierte Vorhaben, wie die Verbesserung der Versorgung und Maßnahmen zur Ansiedlung junger Familien, die Müllen mutig und ideenreich nannte. Weiter machte der Jury-Chef klar, dass die Kommission sich über das zahlreiche Erscheinen aller Generationen der Dorfbevölkerung anlässlich ihres Besuchs freue. Das alles zeige großes Interesse der gesamten Bevölkerung an der Entwicklung des Ortes, so Müllen. Neben den Bürgern aller Altersklassen nahmen auch Vertreter des Ortsgemeinderats und fast aller Vereine an der Visite der Fachjury größten Anteil.

Zum anschließenden Dorfrundgang der Jury durch den liebevoll gestalteten und blitzsauberen Ort war halb Bärweiler mit dabei. Und nicht nur Bürgermeister Gehm wurde so nicht müde, die einzelnen Punkte, wie etwa das Feuerwehrhaus, den Kinderspielplatz, den fantasievollen Jugendraum und etliche architektonische Kleinode im historischen Dorfkern zu zeigen und zu beschreiben. Fleißig machten sich die Jury-Mitglieder dabei Notizen, sprachen mit den älteren und jüngeren Einwohnern, und Müllen ließ es sich nicht nehmen, mit seinem Fotoapparat fast jeden Winkel des Dorfes und die oft in Gesprächsrunden versammelte Bevölkerung immer wieder abzulichten. Unter den Teilnehmern weilte auch Verbandsbürgermeister Rolf Kehl und nahm am Besuch der Kommission ebenfalls regen und hoffnungsfrohen Anteil.

Das in Bärweilerer Gemarkung befindliche Naturdenkmal Langenstein soll auf jeden Fall in die noch zu planenden Außenbereiche des Dorfinformationspfades eingebunden werden, informierte Bürgermeister Gehm. Dabei würde die Bezuschussung 50 Prozent betragen. Im Übrigen sei der Bewilligungsbescheid für die Realisierung des Informationspfades unterwegs. So könne noch in diesem Jahr mit seiner Anlage im Zentralbereich des Ortes begonnen werden.

Bärweiler ist eines von 15 Dörfern, die die Jury aufsucht, um später ihre Bewertung nach den Prämissen der Sonderklasse abzugeben. Die Abschlussbesprechung des Gremiums ist am 22. Juni.


19. 06. 2009 | Kommt kleines Dorf diesmal groß raus?

Kommt kleines Dorf diesmal groß raus?

Jury besichtigte Bärweiler und war beeindruckt
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2009 06 19
Die Bärweilerer stellten ihren kleinen, aber hübschen Ort der Jury des Wettbewerbs
„Unser Dorf hat Zukunft ..." vor. 
Foto: Hey 51.906jan1

19. 06. 2009 - BÄRWEILER

 Halb Bärweiler war auf den Beinen und guter Gastgeber, als eine sechsköpfige Jury im Rahmen des Gebietsentscheids der Region Koblenz im Wettbewerb „ Unser Dorf hat Zukunft ..." den Ort in Augenschein nahm. Bärweiler ging im Mai im Kreisentscheid in der Sonderklasse als Sieger hervor.

Als eine der ersten Gemeinden in der Sonderklasse im Gebietsentscheid in der Region Koblenz wurden diese Woche Bärweiler und Hennweiler bewertet. Am Montag, 29. Juni, wird in Kirn-Land Meckenbach und tags darauf Weinsheim in der VG Rüdesheim in der Hauptklasse unter die Lupe genommen.

Er sei schon einmal vor zwölf Jahren da gewesen und angenehm über die Weiterentwicklung überrascht, sagte Diplom-Ingenieur Hubert Müllen von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Kobenz in Bärweiler. Kompakt hatte Ortsbürgermeister Hans Gehm gut zwei Jahrzehnte Dorfentwicklung, dörfliche Aktivitäten, ortsbildprägende Bauten, aber auch Zukunftsperspektiven anschaulich präsentiert. Urkunden, Dokumente und errungene Preise, Sonderpreise und Plaketten lagen aus.
Bei einer ersten Bestandsaufnahme im Jahre 1987, als der Ort als „sterbendes Dorf" tituliert wurde, habe „die Bevölkerung dies so nicht hinnehmen wollen". Seitdem wurden 36 gemeindliche und vier private Maßnahmen, ökologische Projekte oder Infrastrukturverbesserungen mit einem Volumen von über 1,023 Millionen Euro realisiert. Gehm nannte für diese Zeit über 5600 geleistete Arbeitsstunden, 318 500 Euro an Zuschüssen und weitere 100 000 Euro an Spenden und privaten Zuwendungen. Die Mitglieder von fast einem Dutzend Vereine und Institutionen waren Antriebsfedern, wenn es wieder einmal hieß: „Die Mainzelmännchen waren da."

Als jüngste Projekte wurden die ausschließlich durch Spenden finanzierte Kühlanlage auf dem Friedhof für 11 000 Euro, der multifunktionale Spiel- und Jugendtreff (54 000 Euro), die Getränkekühlung im Bürgerhaus (9000 Euro), der Ausbau der Mietwohnung im Bürgerhaus (12 000 Euro), die Beteiligung am neuen Feuerwehrfahrzeug in Höhe von 18 000 Euro oder der neue Dorf-Infopfad mit seinen acht Stationen vorgestellt. „Gold wert" sei der DSL-16-MB-Ausbau, wofür sich 62 der 90 Familien angeschlossen haben. Neben der Weiterentwicklung der Dorferneuerung mit Erhaltung von Lebensraum und -qualität habe man ein Leitbild mit Zukunftsvisionen für die Zeit bis 2030 entwickelt, was bei der sechsköpfigen Jury besonders gut ankam.

Über 50 Einwohner und Gäste waren beim Rundgang dabei. Altbürgermeister Günter Germann führte Jurymitglieder zu markanten Sehenswürdigkeiten. Nach dem Feuerwehrhaus und dem Jugend-Bauwagenprojekt waren die vorbildliche Gestaltung des Anwesens von Hans-Joachim Thrun oder die Umgestaltung des Tanzsaals
Greulach/Schwedt zum Atelier von Rinaldo Greco weitere Stationen. „Hie hon mer früher gedoonzt", erinnerte sich ein Bärweilerer beim Anblick großformatiger Kunstwerke.
Hilde Matzke und Werner Hoffmann hatten den Backes angefeuert. Sie erklärten die Backfolge. Zahlreiche weitere Plätze wie das „kleine Bürgerhaus" und der Dorfplatz mit dem Spielplatz in der Vordergasse wurden im „Schnelldurchlauf " besichtigt. Die ADD Koblenz gibt am Montag, 20. Juli, die Preisträ ger bekannt. (jan)

 


 

17. 06. 2009 | Schwungvolle Mädels begeistern

Schwungvolle Mädels begeistern

DORFFEST Puppentheater und Tanzformationen machen in Bärweiler Programm
Allgemeine Zeitung
2009 06 17
Marie Bender (vorne) tanzte mit ihren Freundinnen von den Tanzminis in Bärweiler.
Foto: Frederik Fisher

17. 06. 2009 - BÄRWEILER (ff)

"Gemütliches Beisammensein” schein t derzeit in Bärweiler so etwas zu sein wie ein Schlüsselbegriff, denn dieses gemütliche Beisammen hat aus Bärweiler trotz geringer Finanzmittel  einen Ort gemacht, der fleißig an seinem Dorferneuerungskonzept werkelt.
Da wunderte es niemanden, dass sich die Gemeinde am Wochenende auf dem dritten Dorffest erneut zum "gemütlichen Beisammensein"  versammelte und zuallererst ein Fass Weizenbier anstach. Frei nach dem Molto "es sind alle eingeladen, die sich mit dem Dorf verbunden fühlen", strömten auch am Sonntag zum gemeinsamen Familiengottesdienst nicht nur regelmäßige Gottesdienstbesucher in das Bürgerhaus in Bärweiler. Nein, das Zusammensein stand auch hier im Vordergrund. Nach dem Gottesdienst ging es daher auch rasant in das Nachmittagsprogramm über, welches das Bärweiler Puppentheater einläutete.  "Das Puppentheater ist eine reine Gehm-Produktion und reines Familienprojekt" beteuerte der Moderator Ortsbürgermeister Hans Gehm abseits des bunten Treibens auf der Bühne. Er seine Frau sowie seine Kinder hatten eigens für das Dorffest ein Puppenspiel einstudiert und dieses vor den Tanzgruppen unter viel Beifall dargeboten.

Ebenfalls neu sind die Bärweiler "Tanzminis", die am Sonntag mit wenig Tänzerinnen und unter Leitung von Diana Köhler eine große Show ablieferten. Die fünf Mädels rund um die jüngste Tänzerin Marie Bender machten dem Saal so richtig Beine und kamen daher um einen Zugabe ebenso wenig herum wie die etwas älteren Tanzdamen der Formation "Devilish Angels" aus Raumbach, welche zu Queen-Klassikern rhythmisch die Beine schwangen.
"Unser Dorffest war überraschend gut besucht", zeigte sich Hans Gehm erfreut, der es auf eine einfache aber einleuchtende Formel brachte: "Es passte einfach alles." Damit meinte er nicht nur das gute Wetter, sondern im besonderen die Bärweiler Helferschar sowie das besondere "Wir-Gefühl", das sich in Bärweiler seit dem geglückten DSL-Ausbau so überzeugend selbst trägt, dass man daraus einen eigenen Slogan kreierte: "Dorf Soll Leben" heißt der Leitgedanke, der sich weit über DSL als schnelle lnternetverbindung und das Initialereignis für die Bärweiler Gemeindemitglieder eingeprägt hat und das Dorf zu immer neuen Aktionen trägt.

12. 05. 2009 | Ein paar Männer mehr?
2009 05 12

 


 

07. 05. 2009 | Bärweiler und Hennweiler

Bärweiler und Hennweiler

Allgemeine Zeitung
Bilduntertitel
Foto:

07. 05. 2009 - KREIS BAD KREUZNACH (hgm).

Im Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" 2009 waren in der Sonderklasse auf Kreisebene fünf Gemeinden an den Start gegangen. Die Kreiskommission setzte nach Abschluss ihrer Besuche die Gemeinde Bärweiler (VG Bad Sobernheim) auf den ersten Platz.
Rang zwei erreichte Hennweiler in der VG Kirn-Land. Diese beiden Orte sind damit für den Gebietsentscheid qualifiziert.
Außerdem hatten sich Boos, Bockenau und Simmertal den kritischen Blicken der Fachleute gestellt. Sie konnten jedoch nicht die notwendige Punktzahl für ein Weiterkommen erreichen.
Mit Zufriedenheit stellten die Kommissionsmitglieder fest, dass in den teilnehmenden Dörfern sowohl das bürgerschaftliche Engagement als auch die Umsetzung von Entwicklungskonzepten einen hohen Stellenwert haben. Damit werde in idealer Weise den Wettbewerbsgrundsätzen entsprochen.
Die siegreichen Gemeinden werden zwischen dem 8. Juni und dem 3. Juli von der Gebietskommission besucht.


 

 

07. 05. 2009 | Bärweiler liegt vorne

Bärweiler liegt vorne

Unser Dorf hat Zukunft
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger

 

07. 05. 2009 - VG BAD SOBERNHEIM.

 Nach zwölfjähriger Abwesenheit nahm Bärweiler nun wieder am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" teil und belegte auf Anhieb in der Sonderklasse den ersten Platz. Der Jury fiel auf, dass die Ortsgemeinde sich nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht hat. Die Wahrung der dörflichen Struktur wurde durch vorbildliche Sanierungsmaßnahmen und Umnutzung leer stehender Häuser kontinuierlich weiter verfolgt. Das große ehrenamtliche Engagement der Einwohnerinnen und Einwohner Bärweilers sowie auch die aktive Teilnahme an der Begehung (rund 30 Bürger machten bei der Besichtigung mit) beeindruckte die Kommission. Auch gefiel die Durchgrünung des kleinen Dorfes mit standortgerechten Bäumen und Sträuchern sowie die Erhaltung. Pflege und Entwicklung charakteristischer Landschaftsbestandteile.
Auf Platz zwei landete die Ortsgemeinde Hennweiler (Verbandsgemeinde Kirn-Land). Beide Orte werden vom Landkreis Bad Kreuznach nun in den Gebietsentscheid geschickt. Weitere Teilnehmer in der Sonderklasse waren Bockenau, Boos und Simmertal.

 


 

07. 05. 2009 | Im Juni im Bezirk

Im Juni im Bezirk

SIEGER Bärweiler gewinnt Kreisentscheid im Dorf-Wettbewerb
Allgemeine Zeitung
2009 05 07
Nicht nur Grün und Häuser kamen bei der Jury gut an, auch das Miteinander in Bärweiler.
Foto: privat

07. 05. 2009 - BÄRWEILER (dz).

Die kleine Gemeinde am südlichen Rand der Verbandsgemeinde Bad-Sobemheim hat den Kreisentscheid in der Sonderklasse im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" gewonnen.

Nach zwölf Jahren Abstinenz bemerkte die Jury, "dass die Ortsgemeinde sich nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht hat", heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung. Die Wahrung der dörflichen Struktur sei durch vorbildliche Sanierungsmaßnahmen und Umnutzung leer stehender Gebäude kontinuierlich weiterverfolgt worden. Das große ehren amtliche Engagement der Bürger - allein 30 nahmen an der Begehung teil - beeindruckte die Konuitission ebenso. Der gefiel zudem die Durchgrünung des Dorfes mit standortgerechten Bäumen und Sträuchern sowie die Erhaltung, Pflege und Entwicklung charakteristischer Landschaftsbestandteile.

Der Ortschef freut sich nun schon auf den Bezirksentscheid im Juni. Man habe wohl eine ganz gute Figur gemacht auf Kreisebene, meint Hans Gehm. Vor allem das wirklich funktionierende Miteinander von Jungund Alt im Dorf sei bei der Jury gut angekommen. Der Dorfinfopfad sei ein Thema gewesen wie auch das bürgerschaftliche Engagement, das sich in Spendenbereitschaft oder Eigenleistung ausdrücke.

Gehm hat vor allem die Vorreiterrolle der Gemeinde beim Anschluss an eine schnelle DSL-Leitung hervorgehoben. Dass von der Jugend bis hin zu Gewerbetreibenden alle Nutzer mit 16 Mbit im weltweiten Netz unterwegs sein könnten, ist für den Ortschef "Gold wert und ein Riesen-Standortvorteil". Man sei nun gar für die Zukunftstechnologie von 100 Mbit anschlussfähig.

Die überarbeitete Homepage der Gemeinde soll zu einem zentralen Kommunikationsmittel werden. Mitfahrzentrale, Pinnwand und Tauschbörse kann sich Gehm da als künftige Komponenten vorstellen. Schnell sind die Administratoren heute schon: Kurz nach Bekanntgabe des Kreisergebnisses konnte man den Sieg Bärweilers schon auf der Gemeinde-Homepage nachlesen.


 

02. 05. 2009 | Oldtimer wird endlich ersetzt

 

Allgemeine Zeitung
2009 05 02

 

 


 

03. 04. 2009 | Fußballvereine immer öfter im Abseits

Fußballvereine immer öfter im Abseits

Bei FSV Staudernheim, SV Weiler und OSC Bad Sobernheim wird schon lange nicht mehr gekickt Bärweiler bietet Sportplatz und Klubheim zum Verkauf
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2009 04 03
Die Rolläden am TV-Klubheim in Bärweiler sind längst heruntergelassen. Fußball wird auf dem Sportplatz auch schon lange nicht mehr gespielt. Früher hatten die Gegner stets Bammel, in Bärweiler antreten zu müssen. Ein Grund war der stets böige Wind, mit dem die Kicker zurecht kommen mussten. Außerdem war die "rote Erde" ein schlecht zu bespielender Untergrund. Aber auch davon ist nichts mehr zu sehen. Längst ist Gras auf dem gesamten Gelände gewachsen. Platz und Sportlerheim stehen seit letztem Jahr zum Verkauf. Die Ortsgemeinde ist weiterhin auf der Suche nach Interessenten.
Foto: Andreas Nitsch S0304ni1

03. 04. 2009 - BÄRWEILER

Nintendo, Playstation, Handy, DVD-Rekorder & Co.- nimmt man's genau, sind dies die natürlichen "Feinde" eines jeden Sportvereins. Besonders Fußballklubs leiden unter den technischen Fortschritten in der Unterhaltungsindustrie.

VG BAD SOBERNHEIM. Die "Bause-Buwe" - Thomas, Martin und Stefan sind nur drei von ihnen - waren wackere Säulen des FSV Staudemheim. Heute gibt es den Verein nicht mehr. Auch der viel ältere Lokalrivale, VfL Staudemheim - hier kickten einst VG-Bürgermeister Rolf Kehl und Staudemheims Ex-Dorfchef Rolf Köberlein -, hat kein Fußballteam mehr. Und die - zwar nicht unbedingt glorreichen - Fußballzeiten des SV Weiler (man erinnere sich an Wolfgang Pies) oder die des OSC Bad Sobernheim (mit Werner Konrad, Horst Rothe und Arno Bregenzer) sind längst Geschichte.

Der SC Odernheim (der Name Walloch ist jedem Fußballfan auch heute noch ein Begriff) hat mittlerweile mit dem TuS Duchroth fusioniert - und die SG Seesbach (stark auch: Torjäger Volker Gans) mit dem FSV Schwarzerden.

Der VfL Pferdsfeld-Eckweiler (unvergessen: Horst Kreuscher, Sohn Manfred Kreuscher, Achim Giloy oder Gernot Bohn) lebte in dem neuen SC Bad Sobernheim weiter, der allerdings nun selbst auch vor dem Aus steht. Man fasst es kaum: Die Landesliga-Aufsteiger von 2004, Murat Yasar, Björn Büttner, Kai Schatto und Matthias Bregenzer - alles Sowwerumer Jungs - schnüren mittlerweile für den Dauerivalen FC Viktoria Merxheim die Kickschuhe.

Besonders Fußballvereine haben es in der heutigen Zeit schwer, Computer, Spielekonsolen, Handys und der andere Schnickschnack sind längst mehr als nur kurzlebige Konkurrenzerscheinungen. Die demografische Entwicklung - sprich: Geburtenrückgang - tut ihr Übriges.

Das spürt auch der TV Bärweiler. Einst zuckten die Fuballer im Kreis zusammen, wenn sie hörten, dass sie auf dem Hartplatz des TVB anzutreten haben. Der unberechenbare Wind und der ungewohnte Untergrund waren den meisten Spielern ein echtes Gräuel. Einmal konnte in dem Dörfchen am südlichen Rande der Verbandsgemeinde sogar die Meisterschaft bejubelt werden. 1974 war das - unter Regie des legendären Trainers Helmut Schnorrenberger, der heute Beigeordneter in Langenlonsheim ist.

Aber längst schon zirkelt Harald Skär - selbst einige Jahre Präsident des Klubs - keine Freistöße mehr in die gegnerischen Winkel, längst "vernascht" Erhard Geiß keine Gegenspieler mehr, und auch Andreas Schlarb wuselt nicht mehr flink durch die Strafräume. Fusionen mit den Vereinen in Lauschied und Limbach haben die Entwicklung kurz verzögert, doch vor drei Jahren sind auch in Bärweiler die Fussballlichter ausgegangen. Mehr noch: Die Pacht für Klubheim und Sportplatz lief im vergangenen Jahr aus und wurde - mangels Interesse seitens des TV — nicht mehr verlängert. "Die Unterhaltungskosten waren einfach zu hoch, erklärt Hermann Skär, Zweiter Vorsitzender", Er wäre froh, würde das runde Leder auch weiterhin am Waldrand von Bärweiler rollen. Doch die Luft ist raus. Enkel Leon (13) tritt mittlerweile fur den TuS Monzingen gegen die Kugel - wie auch seine Cousins Manuel und Fabian.

Bei dem Gedanken an die Auswärtsfahrten zu Spielen der Enkel kommt Hermann Skär ins Grübeln. Manche Vereine haben Umkleidekabinen, das sind wahre Drecklöcher. Bei uns ist noch immer alles in Schuss. Es ist einJammer, sagt er. Dass das Sportheim noch intakt ist, haben offenbar auch einige Spitzbuben mitgekriegt, denn erst kürzlich wurde die Dachrinne komplett abmontiert und gestohlen.

Derzeit sucht die Eigentümerin, die Gemeinde, einen Käufer für das herrlich an der Straße nach Meisenheim gelegene, 15000 Quadratmeter große Areal - samt Fußballplatz, Bewirtschaftungsgebäude, Grillstelle und Sanitäranlagen. Zu diesem Schritt hat auch die Kommunalaufsicht in Bad Kreuznach geraten. 10 000 Euro sind die Basis für Verhandlungen. Ehemaligen Fußballern indes kommen die Tränen.

Der TVB jedoch, er lebt noch - wie gesagt: noch. Doch der Mitgliederschwund ist beträchtlich. Binnen eines Jahres ist die Zahl der TVB-Anhänger von 78 auf 52 abgestürzt, berichtet Vorsitzende Maria Bartels. Das ist ein Drittel Verlust. In dem 1921 gegründeten Verein gibt es gerade mal noch eine aktive Gruppe: das Frauenturnen. 16 Damen machen mit. Das Durchschnittsalter liegt jenseits der 60 Jahre. Immerhin soll jetzt eine Jugendturngruppe ins Leben gerufen werden. Die Initiatorin absolviert derzeit eine Ausbildung als Übungsleiterin. Aber kann das den Verein noch retten?

Eher nicht. Eins steht wohl fest: Fußball wird in naher Zukunft in Bäweiler nicht mehr gespielt. "Wenn schon der große SC Sobernheim keine Mannschaft zusammenbekommt, wie sollen wir das denn schaffen?" fragt nicht ganz unberechtigt Vorsitzende Maria Bartels.

Andreas Nitsch

26. 01. 2009 | Stolz auf Löschfahrzeug

Stolz auf Löschfahrzeug

Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bärweiler wählt Vorstand
Allgemeine Zeitung
2009 01 26

26. 01. 2009 - BÄRWEILER (wmy).

Stolz und zufrieden konnten die Förderer der Bärweilerer Freiwilligen Feuerwehr bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung sein: Zufrieden, weil 2008 bis auf einen Fehlalarm kein einziger Einsatz nötig war und stolz, weil es mit Hilfe der Förderer gelang, die Summe von rund 17000 Euro zu sparen, so dass die Aktiven ein neues Löschfahrzeug nutzen können.
Und es sei durchaus etwas Besonderes, machte Wehrführer Rainer Matzke deutlich, wenn ein kleiner Ort wie Bärweiler über ein wasserführendes Fahrzeug verfüge. Dessen sei man sich auch bewusst, erinnerte der Vorsitzende des Fördervereins, Jürgen Maurer. Als das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) im November eintraf, kamen viele Dorfbewohner zur Begutachtung. Offiziell wird das Einsatzfahrzeug am 26. April übergeben und solle, so wünschte es VG-Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher den Bärweilerern, möglichst selten gebraucht werden müssen.
Auch wenn Bärweiler bei Alarmstufe 1 mit Lauschied und Bad Sobernheim zusammen geschaltet sei, brauche es, machte Steinbrecher deutlich, doch einige Zeit bis die Sobernheimer vor Ort sein könnten. Daher würde das neue Löschfahrzeug der Wehr für eine erhebliche Verbesserung der Sicherheit sorgen. Steinbrecher erklärte, dass es wohl zur Regel werde, dass die Feuerwehrleute, die ehrenamtlich viel Zeit und Mühe einbrächten, auch noch über die Fördervereine für die Anschaffung des notwendigen Geräts zuständig werden.
Begeistert zeigte sich Steinbrecher von der Nachwuchsarbeit der Feuerwehr in Bärweiler. Mit vier Nachrückern aus der Jugend, darunter drei Feuerwehrfrauen, sei man erfreulich gut aufgestellt. Hendrik Blum übernimmt das Amt des Jugendwarts und schließt mit der Leitung der Jugendfeuerwehr für Lauschied und Bärweiler eine Lücke.
Die Ergänzungswahlen für den Vorstand liefen schnell ab. Thomas Neig, der erkrankt war, hatte seine Bereitschaft bekundet, das Amt des zweiten Vorsitzenden zu übernehmen. Als Beisitzer wurden Uwe Hofmann und als Schriftführer Horst Scherer in ihren Ämtern bestätigt.


 

07. 01. 2009 | Ausblick 2009

Ausblick 2009

Ein „recht ereignisreiches Jahr" liegt wieder hinter den Bürgern von Bärweiler.
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2009 01 07

07. 01. 2009 - BÄRWEILER

Ortsbürgermeister Hans Gehm berichtet über die Baumschneideaktion zu Jahresbeginn, bei der sich wieder viele freiwillige Helfer eingebracht haben, von der Kinderfaschingsparty, die von Eltern initiiert wurde, und der nun von Erfolg gekrönten Suche des Singkreises nach einem neuen Chorleiter. Dieses Amt übernahm der ehemalige Pfarrer Gerhard Rabius. Bereits am 9. Mai ist ein erster Auftritt geplant - ein Frühlingssingen im Gemeindehaus von Bärweiler. „Ich bin froh, dass es für die 35 Sänger weitergeht", betont Gehm. Im Februar brachte die Ortsgemeinde den Kooperationsvertrag mit der Telekom für den DSL-Anschluss unter Dach und Fach, im August begannen die Bauarbeiten, seit Anfang Dezember sind alle 60 Interessierten an das Netz angeschlossen.
Scheinbar nebenbei brachten die Bürger und die Vereine, in denen sie sich engagieren, außerdem noch 9000 Euro für den Einbau einer Kühlanlage im Gemeindehaus auf, die sich bei Backes- und Feuerwehrfest sofort bewährt hatte. Neben dem Nachschub an kalten Getränken ist jetzt auch der Platz für das Kühlfahrzeug im Hof eingespart.     

Seit Februar laufen unter der Federführung von Natalie Franzen auch weitere Vorbereitungen für einen Dorfpfad, der mit einer Ortsbegehung im April, bei der mögliche Standorte für die neun Infotafeln unter die Lupe genommen wurden, begann.  Ein Probeflyer, der erstellt wurde, habe jetzt schon einen Ehrenplatz in vielen Haushalten gefunden.
Beim Backesfest gab es einen ersten Probelauf, und der Antrag auf Fördermittel wurde im September auf den Weg gebracht. Mittlerweile hat der Pfad schon ein Maskottchen, das bei einem Wettbewerb der Jugend ermittelt wurde: Der „ Langensteini" von Ida Germann machte das Rennen und soll in die Gestaltung der Tafeln einfließen.
Die Nachtwanderung mit der Feuerwehr, die drei Aufführungen der Theatergruppe („Graf Lobster gibt sich die Ehre"), die rund 600 Menschen erlebten, die Dreharbeiten für einen achteinhalb Minuten langen Fernsehbeitrag über Bärweiler, bei dem die Landfrauen sich besonders engagiert zeigten und der auf der Homepage zu sehen ist, das Feuerwehrfest, die Kalendergestaltung mit historischen Aufnahmen des Ortes, ein Kettensägenlehrgang in Zusammenarbeit mit Forstamt und Feuerwehrförderverein - all dies rief die Bürger 2008 auf den Plan.
Nicht zu vergessen der Martinsumzug, die Waldbegehung, das gemeinsame Anbringen von Weihnachtsbeleuchtung, das beeindruckende Krippenspiel des Kindergottesdienstteams und der Knaller der Jugend: Zu Silvester lieferten sie eine Viertelstunde lang ein „tolles Feuerwerk", wie Gehm findet, das dann noch mit dem Verteilen von zwölf Litern Glühwein an die nahezu 100 Zuschauer gekrönt wurde.
Nach langer Suche ist es pünktlich zu Jahresbeginn gelungen, einen Mieter für die gemeindeeigene Wohnung zu finden. Gemeinsam wird die 150 Quadratmeter große Fläche instand gesetzt.
Jetzt bleibt Gehm nur noch ein Sorgenkind: Der Sportplatz samt Klubheim, den der Verein an die Gemeinde zurückgegeben hatt konnte trotz mehrerer Interessenten noch nicht wieder vermietet werden. So bleiben neben diesem Vorhaben für 2009 noch die Renovierung der Bühne des Bürgerhauses - natürlich in Eigenleistung, Spenden sind schon wieder in Aussicht -, der Dorfinfopfad, das Dorffest und viele Aktivitäten mehr. Wieder ehrgeizige Ziele
Außerdem will Bärweiler wieder am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" teilnehmen. Auch hier sind wieder „ehrgeizige Ziele" ins Auge gefasst, wie Gehm verrät.
Bereits jetzt haben einige Bürger beschlossen, dass 2009 ein eigener Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt werden soll. (sr)

 

07. 01. 2009 | Feuerwehr Bärweiler ist froh über ihre vier Neuaufnahmen

Feuerwehr Bärweiler ist froh über ihre vier Neuaufnahmen

VG-Wehrleiter Steinbrecher sieht Finanzierungslage der Wehren kritisch
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2009 01 07 1

07. 01. 2009 - BÄRWEILER (my)

 Die Bärweilerer Feuerwehr trotzt dem Trend durch Nachwuchsgewinnung: Im Vorjahr wurden vier neue Feuerwehrfrauen und -männer aus der Jugendwehr übernommen. Das gab Wehrführer Rainer Matzke bei der Hauptversammlung des Fördervereins bekannt. VG-Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher wünschte sich, dass dies wieder zur Regel würde. Doch die Realität schaue leider anders aus.
Trotz des Zeitaufwands seien Lehrgänge nur zu empfehlen, da die Technik in den Feuerwehrfahrzeugen immer komplexer werde. Auch die Bärweilerer Wehr musste sich ihr neues Fahrzeug, das im November nach langem Warten endlich geliefert wurde, zuerst einmal erklären lassen. Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank ersetzt das alte Fahrzeug aus 1981. Im Jahr 2009 sollen Ippenschied, Weiler, Martinstein und Staudernheim neue Fahrzeuge erhalten. Bis auf die Drehleiter in Bad Sobernheim seien dann alle Fahrzeuge von 1981 ausgetauscht. Über die Finanzierung einer Leiter, die erstmals die VG tragen wird, will Steinbrecher mit VG-Bürgermeister Rolf Kehl reden. Generell sei die Finanzierungssituation kritisch zu betrachten, so der Wehrleiter. Faktisch sei jede Ortswehr auf einen Förderverein angewiesen - auch in Bärweiler. Hier floss mit 17 000 Euro ein "ungewöhnlich hoher Betrag". Steinbrecher findet: "Der öffentliche Träger muss weiter den größten Brocken der Finanzierung übernehmen." Die Fördervereine sind auf die Ausrichtung von Festen angewiesen. In Bärweiler sind das unter anderem das Sommerfest und der Bündelchestag, sagte Vorsitzender Jürgen Maurer.

Thomas Neig wurde zum Zweiten Vorsitzenden gewählt, Uwe Hoffmann ist Beisitzer und Horst Scherer Schriftführer. Neue Kassenprüfer sind Harald Skär und Andreas Jache.

 


 

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