30. 12. 2010 | Bärweiler ist einfach schön

Bärweiler ist einfach schön

 
Allgemeine Zeitung

 

30. 12. 2010 - BÄRWEILER (pb)

Bärweiler ist schön. Und das seit vielen Jahren, sogar amtlich anerkannt, denn das Dorf gewann einmal beim Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Auf diesen Lorbeeren ruhten sich die Bärweilerer aber nicht aus. Nun nahm die kleine Gemeinde am Wettbewerb ,,Kinder und jugendfreundliche Dorferneuerung" des rheinland-pfälzischen Innenministeriums teil und kam mit seinen Angeboten an die jungen und jüngsten im Dorf auf den vierten Platz landesweit. Damit kann Bärweiler demnächst eine Zukunftswerkstatt einrichten.
Das zum Wettbewerb eingereichte Projekt war das Kinderbuch ,,Langensteinis Dorfgeschichte" mit dem Bärweilerer Dorfmaskottchen Langensteini. Beim Herstellen von Infotafeln für den ,,Dinopfad" der Gemeinde waren nämlich noch so viele tolle Geschichten übrig geblieben, dass sie als Büchlein mit tollen Geschichten zur Dorfgeschichte und Bildern zusammengefasst wurden. "Es tut sich bei uns in Bärweiler immer etwas", freut sich daher Ortschef Hans Gehm.
Warum heißt dieser Gemarkungsteil ,,Krummgewann", ein anderer ‚,Dörndich" oder ,,Hergendich"? Wieso gibt es die Namen ,,Kuhstäbel", "Sauhütt" und ,, Fronwingert" oder
"Spitallaach" in der Stadtflur?
Der Sobernheimer Historiker Professor Dr. Wolfgang Stribrny hat zusammen mit früheren Sobernheimer Landwirten den mittlerweile vielfach in Vergessenheit geratenen Flurnamen und ihrer Herkunft nachgeforscht und ein Heftchen mit den jeweiligen Namensdeutungen publiziert.

29. 12. 2010 | Wanderer stärken sich mit deftiger Erbsensuppe

Wanderer stärken sich mit deftiger Erbsensuppe

Bündelchestag Hochbetrieb im Feuerwehrgerätehaus von Bärweiler - Aktion bessert Vereinskasse auf
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2010 12 29
Küchenchef Harald Skär (rechts) und die übrigen Helfer des Feuerwehr-Fördervereins hatten um die Mittagszeit alle Hände voll zu tun.  Foto: Marcel Mayer

29. 12. 2010 - BÄRWEILER
Wie überall in der Region zog es am traditionellen Bündelchestag wieder zahlreiche Wanderer auf die bekannten Wanderstrecken. Oft waren es Gasthäuser, in die die hungrigen Wanderer einkehrten und sich bei heißen Getränken und deftiger Hausmannskost stärkten.
In Bärweiler ist das Feuerwehrgerätehaus der Treffpunkt für die Wanderer aus der näheren Umgebung. Zu essen gab es eine deftige Erbsensuppe und als Beilage Speck und heiße Rindswurst. Für die Erbsensuppe verantwortlich war wie immer Harald Skär. Ihm zur Seite standen zahlreiche Mitglieder des Feuerwehr-Fördervereins. Die Gesamtorganisation hatte der Vorsitzende Jürgen Maurer.
Für den Feuerwehr-Förderverein ist der Bündelchestag zu einem festen Bestandteil im Terminkalender geworden.
    
Jürgen Maurer: "Der jährliche Wandertreffpunkt bessert unsere Vereinskasse auf. Das ist auch wichtig, denn in Zeiten knapper Kassen wird längst nicht alles finanziert, was wünschenswert ist."
Und so werden die Einnahmen auch dieses Jahr wieder in Ausrüstunqsqeqenstände fließen.
Der Förderverein hat aktuell rund 130 Mitglieder — eine beachtliche Zahl bei einer Einwohnerzahl von 265. Der Hauptandrang der Wanderschar war gegen Mittag. Schnell füllte sich die Fahrzeughalle mit Besuchern, und die Tisch- und Sitzgarnituren waren rasch besetzt. Erfahrungsgemäß kommen die Wanderer aus 10 bis 15 Kilometern Entfernung. my

07. 12. 2010 | Bärweilerer sollen ihre Gullys selbst leeren

07. 12. 2010 - BÄRWEILER Allgemeine Zeitung

2010 12 07

 

27. 11. 2010 | Das größte Kapital fehlt in der Bilanz

Das größte Kapital fehlt in der Bilanz

DOPPIK Neues Haushaltsprinzip berücksichtigt Engagement der Bürger im kleinen Bärweiler nicht / In Projekten viel erreicht
Allgemeine Zeitung

 

27. 11. 2010 - BÄRWEILER

Noch kann sich der Rat Bärweiler in diesem Jahr nicht zur Ruhe setzen. Eine Sitzung am 10. Dezember steht noch aus. Dann werden die Mitglieder die Eröffnungsbilanz, die die Basis für den ersten doppischen Haushalt der Gemeinde bilden wird, beschließen.

Bürgermeister Hans Gehm ist skeptisch. Es sei nicht daran zu denken, Rücklagen in der Höhe der jährlichen Abschreibungen zu bilden. Und Leistungen, wie sie ein Ort wie Bärweiler mit großer Energie und Engagement täglich ehrenamtlich einbringe, fänden in der Bilanz selbst keinen Platz.

Erfreulicher war der Rückblick auf die Projekte des Jahres. Da ist zunächst das Projekt Grundversorgung. Dorfplanerin Nathalie Franzen wird das Konzept fertig stellen.

Der Auftakt des Projektes, das in Bärweiler auch für andere Orte beispielhaft erprobt wird, sei bestens gelungen. Nun gelte es, den mobilen Markt mit seinem vielfältigen Angebot an Waren und Dienstleistungen zu etablieren. Ziel sei ein regelmäßiger Rhythmus. Hauptsächlich den älteren Bürgern soll er mehr Selbständigkeit ermöglichen. Doch wichtig ist für Gehm nicht allein das Warenangebot. Die soziale Komponente, der Markt als Treffpunkt, sei derzeit von keinem geringeren Gewicht. Die über einen Fragebogen ermittelte Resonanz sei durchweg positiv.

Bald, so hofft Gehm, dürfte auch der geplante Computerraum der Gemeinde fertig sein und Kurse könnten angeboten werden. Auch der Computerraum ist Teil des Konzeptes. Mit ein wenig Übung können gerade die Älteren dann sowohl Angebote des dann genutzten „Schwarzen Brettes“ auf der Bärweilerer Homepage in Anspruch nehmen. Die Senioren können aber auch bequem eigene Anfragen dort „anpinnen“.

Ebenfalls auf einem guten Weg sieht Gehm den Dorfinfopfad. Der innere Weg mit neun Stationen konnte eingeweiht werden. Nun werde es um den äußeren Weg gehen. Gehen kann man ihn zwar schon jetzt. Ziel der Gemeinde ist es jedoch, dass ein wirklich komfortabler Weg rund um Bärweiler führt. Tafeln informieren und eine befriedigende Anzahl von zum Teil gar überdachten Bänken bieten Platz zum Ausruhen.

Auch die Verkehrsberuhigung, schon auf der Agenda der Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes festgehalten, geht voran. Piktogramme mit der Geschwindigkeit 50 sind aufgebracht. Schilder, die auf Kinder an den Bushaltestellen an den Ortseingängen von Bärweiler hinweisen, sind beantragt. Ein Geschwindigkeitsanzeiger müsse erst noch finanziert werden, sagt Gehm. Da werde man nach dem Dorffest Anfang Juni vielleicht schon ein Stück weiter sein. Darüber hinaus, so Gehm, wäre es natürlich toll, wenn sich ein RWE-Mitarbeiter für das Projekt der Verkehrsberuhigung in Bärweiler engagieren könnte. Reizvoll wäre es schon, auf diese Weise eine Unterstützung im Rahmen des Mitarbeiterprojektes der RWE „Aktiv vor Ort - Mitarbeiter für Mitmenschen“ erhalten

 

22. 10. 2010 | Schlaglochpiste wird saniert

Schlaglochpiste wird saniert

AUSBAU Arbeiten an Straße von Meddersheim bis Abzweig Bärweiler beginnen 2011 / Komplette Sperrung über Monate
Allgemeine Zeitung

 

22. 10. 2010 - BÄRWEILER/MEDDERSHEIM
Von Gerhard Benz

Sie ist 4,5 Kilometer lang und ihre Sanierung wird das Land rund vier Millionen Euro kosten. Die L 376 vom Ortsausgang Meddersheim bis zum Abzweig nach Bärweiler wird ab dem zeitigen Frühjahr generalsaniert. Am Mittwoch legten Fachleute des Landesbetriebs Mobilität die letzten Details der Maßnahme fest.
Projektleiter Gerold Haas weiß, dass der Unmut etlicher Autofahrer über den maroden Zustand der Hottenbachtal-Trasse zeitweise hohe Wellen schlug. Tiefe Schlaglöcher hatte der letzte Winter in die schon länger angekratzte Fahrbahn gegraben und so manchem Stoßdämpfer arg zugesetzt. Doch nun scheint bald alles besser zu werden, wenn auch bis zum guten Ende die Verkehrsteilnehmer einige Behinderungen werden ertragen müssen.

Kurve begradigen, Straße verbreitern
Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten ausgeschrieben und vergeben werden. Im zeitigen Frühjahr rechnet Haas dann mit dem Baubeginn. Bereits im Januar oder Februar könnten Bäume gefällt und Rodungsarbeiten vorgenommen werden.
Diese sind auch deshalb nötig, weil die Strecke in einer Kurve begradigt wird und in der gesamten Länge einheitlich auf 5,50 Meter verbreitert werden soll.
Der erste Bauabschnitt beginnt am Abzweig Bärweiler und führt bis zur Lohmühle. Er wird das ganze kommende Jahr in Anspruch nehmen. Während dieser Bauarbeiten ist die L 376 komplett gesperrt. Ein Ausbau unter laufendem Verkehr sei in dem engen Hottenbachtal absolut undenkbar, erläutert Haas.

An den schweren Baufahrzeugen könne man nicht noch Autos vorbeileiten, erst recht keine Busse oder Lastwagen. Hingegen sei im weiteren Verlauf der Strecke zwischen Lohmühle und Meddersheim ein ampelgesteuerter einspuriger Verkehr zumindest zeitweise vorstellbar, erklärt der Projektleiter des LBM. Dieser Abschnitt steht aber erst in 2012 zum Ausbau an. Auf die größeren Herausforderungen treffen die Straßenbauer im Abschnitt eins. Dort wird eine kleine Brücke über den Hottenbach errichtet, steil abfallende Mauern zu dem parallel verlaufenden Gewässer müssen gezogen werden. Ansonsten wollen die Ingenieure mit dem Vorhandenen zurechtkommen.

Zufahrtsweg zur Lohmühle sicherstellen
Der Unterbau der Fahrbahn sei noch gut zu gebrauchen, berichtet Haas, da müsse man lediglich noch seitlich ein wenig anbauen. Dies sei ein erprobtes technisches Verfahren, das sich landesweit schon lange bewährt habe. Die Kosten könnten so in Grenzen gehalten werden.
Denken wollen die Planer auch an das Restaurant Lohmühle, das etwa in Streckenmitte liegt. In der kritischen Phase könne die Zufahrt über einen Wirtschaftsweg sichergestellt werden, kündigte Haas an, wenn auch die Gemeinde noch mitspiele. Für solch einen Familienbetrieb werde die Erreichbarkeit schnell zur existenziellen Frage, weiß der Projektleiter.
Meddersheims Bürgermeisterin Renate Weingarth-Schenk will sich ebenfalls für die Lohmühle einsetzen. Ansonsten freut sie sich über das Bauprojekt, vor allem auch, weil am Ortseingang durch eine Verschwenkung der Straße der Verkehr gebremst werden soll.

06. 10. 2010 | Preis für jugendfreundliche Dorferneuerung

Preis für jugendfreundliche Dorferneuerung

mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger

 

06. 10. 2010 - BÄRWEILER

 Eine Delegation aus Bärweiler um Ortsbürgermeister Hans Gehm machte sich am Wochenende auf den Weg nach Landau. Dort wurden die Preise für den Wettbewerb „Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung 2010" abgeholt.
Staatssekretär Roger Lewentz überreichte den Bärweilerern für die beispielhafte Beteiligung und Umsetzung von Aktionen im Kinder- und Jugendbereich einen Geldpreis von 1000 Euro. Darüber hinaus erhielt der Ort die Möglichkeit, eine Zukunftswerkstatt zu realisieren.

Mit der Zukunftswerkstatt wird den Ortsgemeinden die Möglichkeit gegeben, Leitbilder für eine kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung zu erarbeiten oder bereits bestehende Ansätze, Initiativen und Projekte weiterzuentwickeln. (ni)

 


 

05. 10. 2010 | Alle ziehen an einem Strang

Alle ziehen an einem Strang

Allgemeine Zeitung

 

05. 10. 2010 - BÄRWEILER (sbr).

Mit Bärweilerern aller Altersstufen war die Gemeinde in Landau zur Preisverleihung des Dorfemeuerungswettbewerbs „Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung" angereist (AZ berichtete). Die Gemeinde präsentierte sich als Gemeinschaft, die verschiedene Projekte angepackt hatte und letztendlich dafür gewürdigt wurde.

Bürgermeister Hans Gehm würde sich freuen, wenn die zahlreichen Projekte, die in Landau ausgezeichnet wurden, auch Wegweiser für andere Orte werden könnten.
„Schön wäre, wenn zur Veranstaltung auch Gemeinden eingeladen würden, die noch gar nicht aktiv sind". sagte der Bürgermeister. So hätten diese die Möglichkeit, „mal hinter die Kulissen zu schauen." Im Vergleich mit anderen, die den Preis erhielten, zeigte er sich stolz, dass so viele Bürger hinter dem Projekt stehen, was an der Zahl der Mitfahrer deutlich wurde.

Die Gemeinde trage das mit, was der Rat entscheide. Nur so sei es möglich, die Projekte voranzubringen. „Ich denke, das Engagement ist überall da und lobenswert", fand Gehm.

Insgesamt waren etwa 100 Projekte eingereicht worden. Letztendlich gehörte Bärweiler als einzige Gemeinde im Kreis zu den Preisträgern.


 

 

04. 10. 2010 | Langensteini kommt gut an

Langensteini kommt gut an

Bärweiler mit 1 000 Euro und Zukunftswerkstatt belohnt / Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung
Allgemeine Zeitung
2010 10 04

04. 10. 2010 - BÄRWEILER
Von Sonja Bräuer

Mit einem großen Bus machten sich knapp 40 Bärweilerer auf nach Landau. Dort wurde der Preis im Dorferneuerungs-wettbewerb zur kinder- und jugendfreundlichen Dorferneuerung durch Roger Lewentz, Staatssekretär im Ministerium des Innern und für Sport, vergeben.

Für den kinderfreundlichen Dorf-Infopfad durch die Gemeinde und die Projekt-Idee zum Buch „Langensteinis Dorfgeschichten“ wurde Bärweiler in der Kategorie Gemeindepreis mit 1000 Euro bedacht. Auch eine Zukunftswerkstatt erhielt der Ort, um das Projekt künftig weiter voranzutreiben.

Die Projekte werden vor allem durch das Maskottchen Langensteini, angelehnt an das Naturdenkmal in Ortsnähe, kindgerecht umgesetzt. Entstanden ist die Figur im Rahmen eines Wettbewerbs zum Backesgrumbeerefescht vor zwei Jahren.

Die 14-jährige Ida Germann hatte Langensteini damals kreiert. „Ich dachte, der gehört zum Dorf und den habe ich dann einfach gemalt“, erläutert sie ihre Idee, den Langenstein zu verwenden. „Dann habe ich überlegt, was ich noch dazu malen kann, damit es ein bisschen attraktiver für die kleinen Kinder wird, und habe dem eine Mütze dazu gemalt“, erinnert sie sich.
Mittlerweile ziert Langensteini die Tafeln des Dorf-Infopfades und unterstützt die kindgerechte Aufarbeitung der Informationen. Auch im geplanten Buch wird dem Mas-kottchen die Hauptrolle zukommen.

Vor allem soll das Buch die alte Dorfgeschichte auf kindgerechte Weise verpacken. Dazu werden wohl einige Kinder die älteren Einwohner aufsuchen und die Geschichte dabei einsammeln. Damit soll Altes festgehalten werden, möglicherweise auch noch zusätzlich in Tonform, wobei der Dialekt vermittelt wird.

Das Zusammenleben von Alt und Jung kam auch auf dem Weg nach Landau zum Vorschein. Die jüngste Mitfahrerin ist vier, Alt-Bürgermeister Günter Germann ist 74 Jahre alt. In Bärweiler wird eine Dorfgemeinschaft gelebt, in der alle Generationen eingebunden sind.
Der sechsjährige Erik Maurer war ebenso froh über den Preis und stolz, ihn auf der Bühne in den Händen zu halten, wie die 70-Jährige Kriemhilde Franzmann darüber, dass so viele Projekte für die verschiedenen Altersgruppen angepackt werden.

In den 50 Jahren, die sie nun schon in Bärweiler lebt, habe sie einiges miterlebt. Auch die Zeit, in welcher der Ort von Studenten als Beispiel für ein sterbendes Dorf aufgegriffen wurde. Heute ist sie froh, dass auch mit dem Projekt „Grundversorgung“ einiges angegangen wird. „Das Dorf sind wir doch, jeder Einzelne“, denkt sie.

Als Dorfgemeinschaft präsentierte sich der Ort auch in Landau. Mit einem von Thomas Hartmann geschriebenen Bärweiler-Lied brachten sie den anderen Gemeinden ihre Vorzüge näher. Das Ganze wurde natürlich schon auf der Busfahrt kräftig geübt, mitsamt den gesungenen Fanfaren.

„Es hat mich gefreut, dass so viele mitgefahren sind“, äußert sich auch Bürgermeister Hans Gehm zufrieden. Die Veranstaltung, deren Moderation Katharina Gast, Tigerenten-Club-Moderatorin und Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerks, übernommen hatte, wurde von allen gespannt verfolgt.
Auch Landrat Franz-Josef Diel und die VG-Beigeordnete Elisabeth Öhler waren nach Landau gekommen.

„Es findet eine Wertschätzung statt“, freut sich Gehm. Auch vom Land wurde die Arbeit mit den Projekten gewürdigt und belohnt. „Das macht auch wieder Mut, um wieder weiter zu machen“, blickt der Bürgermeister in die Zukunft.


 

02. 10. 2010 | Nun geht das Dorf gegen die Raser vor

Nun geht das Dorf gegen die Raser vor

Zustände an den Ortseingängen sollen nicht mehr hingenommen werden
Allgemeine Zeitung
2010 10 02
Die Bärweilerer feiern gerne gemeinsam, wie hier beim Dorffest. Aber auch bei Probleme stehen sie zusammen. Jetzt wollen sich die Bürger gemeinsam für die Verkehrssicherheit einsetzten. Foto: Bräuer

02. 10. 2010 - BÄRWEILER (wmy).

Zur Verkehrsberuhigung an den Ortseingängen von Bärweiler muss einiges getan werden, ist einhelliger Konsens im Rat der Gemeinde. Das ist schon auf der Agenda der Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes festgehalten.

Diese Probleme waren auch vorrangig beim Straßenverkehrsschautermin im Juli gemeinsam mit LBM, Polizei, Straßenmeisterei und Ortsgemeinde besprochen worden. Geschwindigkeitsmessungen durch die Polizei wurden vereinbart. Eine hatte auch schon sogleich stattgefunden. Sie sei jedoch, wie Ortsbürgermeister Hans Gehm betont, wegen der Ferienzeit wenig aussagekräftig. Weitere Messungen zu Berufs- und Schulverkehrszeit würden noch stattfinden.

Erste schon beschlossene Maßnahme wird laut Gehm sein, dass auf der Straße Piktogramme aufgezeichnet werden sollen, die an den Dorfeingängen noch einmal besonders auf die 50, möglicherweise jedoch auch auf die 30 als Höchstgeschwindigkeit hinweisen. Grundsätzlich wolle man nämlich überlegen, ob nicht in der Gemeinde insgesamt Tempo 30 möglich wäre.

Hauptsorgenkind der Bärweiler Bürger ist der Ortseingang an der von Hundsbach führenden Straße. An dieser durch die Kurve schlecht einsehbaren Dorfeinfahrt liegt die Bushaltestelle, die am frühen Morgen vornehmlich von den Kindern genutzt werde.

In einem Ortstermin mit dem Ordnungsamt sollen die geeigneten Maßnahmen noch einmal besprochen und dann mit dem Landesbetrieb Mobilität abgestimmt werden. Auch werde, wie Gehm betont, immer wieder berichtet, dass am gleichen Ortseingang Autos über den Gehsteig fahren. Wenn dann noch an dieser schlecht einzusehenden Stelle jemand mit Kinderwagen unterwegs sei, wird es kritisch. Ein solcher Fall solle mit allen Mitteln vermieden werden. So wolle man mit einer Markierung durch Katzenaugen den Fahrern zunächst eine Orientierung liefern.

NACH LANDAU
Besonders freut Gehm die Anerkennung, die Bärweiler beim diesjährigen Dorferneuerungswettbewerb Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung mit dem Beitrag „Langensteinis Dorfgeschichten“ erhalten hat.

Mit einem Geldpreis in Höhe von 1000 Euro sowie der Möglichkeit zur Durchführung einer Zukunftswerkstatt wird Bärweiler am Samstag in Landau von Staatsminister Karl Peter Bruch ausgezeichnet.
38 Bärweilerer wollen sich das nicht entgehen lassen. Der Bus fährt um 11 Uhr hier los.


Verschränkungen, Kreisel und Schikane, so hatte der Rat sich informieren lassen, zeigten erst ab einer gewissen Verkehrsdichte, also bei zumeist vorhandenem Gegenverkehr Wirkung. Ansonsten würden sie von einigen Fahrern eher als „sportliche Herausforderung“ genommen. Effektiv seien Geschwindigkeitsanzeiger, mit oder ohne Smiley. Diese Anschaffung sei, so Gehm, auf jeden Fall vorgesehen. Sie sind jedoch auch nicht billig. Da müssten wohl beim nächsten Dorffest die Einnahmen zur Verkehrsberuhigung verwendet werden.

Insgesamt zeigte sich Gehm mit dem in diesem Jahr Erreichten zufrieden. Die großen Vorhaben Dorfinfopfad und das Projekt Grundversorgung seien auf bestem Weg, Mitte Oktober werde die Beleuchtung des Dorfes fachmännisch und ehrenamtlich gewartet und, wo nötig Leuchtmittel ausgetauscht. Für den Arbeitseinsatz am 23. Oktober auf dem Friedhof werden noch Kräfte gesucht. Um 9.30 Uhr wolle man sich am Friedhof treffen.

 

 


 

29. 09. 2010 | Bärweiler geht neue Wege

Bärweiler geht neue Wege

Mit Computerraum und Dorfmarkt in die Zukunft
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2010 09 29
Über den neuen Computerraum (oben) freuen sich (von links) Ortsbürgermeister Hans Gehm, Thorsten Dürk (Kreisverwaltung) und Gemeinderatsmitglied Harald Skär. Guten Zuspruch fanden auch der Tonstand von Astrid Köhler aus Hundsbach (rechts) und im Hintergrund der Flohmarkt der Dorfjugend sowie Holger Barths Weinstand (links).
Fotos, Martin Köhler

29. 09. 2010 - BÄRWEILER

Martin Köhler

Bärweiler ist in Sachen, Dorferneuerung seit einiger Zeit schon Vorreiter. Nun wurde ein weiterer wegweisender Schritt unternommen, um die Ortsgemeinde noch zukunftfähiger zu machen.
Durch die Bank positiv überrascht waren Teilnehmer wie Veranstalter vom ersten Projektmarkttag zur "Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen" im Bürgerhaus Alte Schule. Landesweit ist Bärsweiler die eizige Gemeinde, die dem demografischen Wandel und dem gleichzeitig eintretenden Ende kleinerer und mittelgroßer Geschäfte vor Ort mit regelmäßigen Markttagen begegnen will.
Die Organisation dieser wegweisenden Veranstaltung lag in den Händen von Dorfplanerin Nathalie Franzen aus Mainz, die gemeinsam mit den Bürgern Bärweilers die Fortschreibung des Dorferneuerungkonzeptes anpackt.

In dessen Rahmen wurde vor drei Wochen bereits der 3,5 Kilometer lange Dorf-Info-Pfad eingeweiht. Am nun veranstalteten Projektmarktag nahmen 14 Unternehmen ganz unterschiedlicher Prägung teil. Zu erwerben gab es beispielsweise Nudeln und Eier, Wein, Blumen und Pflanzen, Tonwaren, Honig und Geflügel. Im Dienstleistungssektor waren eine Gesichts- und Handkosmetikerin, eine Fußpflegerin, eine Apotheke und eine Reikiberaterin mit Gesundheitstipps vor Ort. Zudem war die Dorfjugend mit einem kleinen Flohmarkt eingebunden.

Hintergrund


Jugend erklärt Senioren den PC
Jung lehrt Alt am Computer an: Das ist die Idee hinter dem öffentlichen Computerraum in der Alten Schule. Sechs PCs, die ein Unternehmen gestiftet hat, stehen nun bereit — ein Masterplatz und fünf Lehrplätze. Ortsbürgermeister Gehm stellte sich das so vor: "Die jungen, computerkundigen Dorfbewohner könnten Kurse für die älteren anbieten und sie somit an die moderne Technik heranführen. Im Gegenzug erzählen ihnen die Alten nützliche Erfahrungen aus ihrem Leben." Jezt fehlt nur noch ein DSL-Anschluss. Das Mobiliar in dem Raum stammt übrigens von dem kürzlich verkauften Sportheim des TV Bärweiler. Auch die stolze Pokalsammlung des TV soll auf Dauer den Computerraum verschönern.


Organisatorin Nathalie Franzen zog ein erstes Fazit: "Mancher Besucher hätte sich aber zusätzlich noch Back- und Metzgerwaren gewünscht." Grundsätzlich habe eine positive Stimmung mit am Schluss sehr zufriedenen Gesichtern bei Besuchern wie Beschickern vorgeherrscht.

Wörtlich


"Wir probieren etwas aus, was andere noch nie getan haben. Manche belächeln uns, aber wer nichts tut, kann erst recht nichts erreichen.""
Bärweilers Ortsbürgermeister Hans Gehm bei seiner Begrößungsrede.

Dazu beigetragen hat auch die Bewirtung der rührigen Landfrauen und des Ortsgemeinderats, die Kaffee, Kuchen und warme Fleischwurst bereithielten. Diese Wohlfühlatmosphäre an einem zentralen Treffpunkt sei enorm wichtig für jeden Markt, so Franzen, "schließlich braucht man einen Grund, um aus dem Haus zu gehen."

 Aus Politik und Verwaltung waren Franz Kattler (Referent Dorferneuerung der Ladesregierung), Hans-Dirk Nies (Kreisbeigeordneter), Thorsten Dürg (Referent Dorferneuerung des Kreises) und auch VG-Bürgermeister Rolf Kehl nach Bärweiler gekommen. Nicht nur Kehl war positiv überrascht, dass sich der erste Markt so gekonnt und einladend präsentierte.

Nun stellt sich natürlich die Frage, welche Beschicker sich vorstellen könnten, wiederzukommen, und vor allem auch, wie oft solch ein Markt - die Nachfrage besteht zweifelsohne - in Zukunft stattfinden kann. Glaubt man den Ausssagen der Teilnehmer in unserer Miniumfrage, könnte der Markt am Samstag der Auftakt zu einer erfolgreichen Bärweilerer Zukunft sein.

 Gudrun Clauß von der Kur-Apotheke Bad Sohernheim sagte "Wir liefern bereits nach Bärweiler, und es lohnt sich. Was den Markt betrifft, hoffe ich wirklich, dass er zur einer Dauereinrichtung werden kann."
Winzer Holger Barth aus Kirsckroth meinte "Wir haben in Bärweiler zahlreiche Bekannte und Freunde."" Da nehme man als Unternehmer umso lieber an Veranstaltungen dieser Art teil. Kosmetikerin Jutta Scheliga aus Bad Sobernheim bietet einen mobilen Service an, den sie auch in Bärweiler etablieren will. Ganz nebenbei ergänzte sie, habe sie ohnehin auch eine "soziale Ader" für die älteren Bewohner.

 


 

 

28. 09. 2010 | Mobiler Markt zur Grundversorgung

Mobiler Markt zur Grundversorgung

PREMIERE Waren und Dienstleistungen angeboten / Gerade ältere Bürger sollen profitieren
Allgemeine Zeitung
2010 09 28
Auch die Kinder, hier die neunjährige Lisa-Muriel Köhler und die elfjährige Elena Hartmann, wurden in Bärweiler in das Projekt zur Grundversorgung eingebunden und wirkten tatkräftig mit. Foto: Sonja Brauer 

28. 09. 2010 - BÄRWEILER
Von Sonja Bräuer

Ein Projekt zur Grundversorgung, das möglicher-weise auch auf andere Orte im Land übertragen werden könnte, ist nun in Bärweiler angelaufen. Waren und Dienstleistungen wurden jetzt erstmals auf einem mobilen Markt angeboten. Hauptsächlich die älteren Bürger im Ort sollen damit die Möglichkeit erhalten, einiges selbst zu erledigen. Beim Projekt soll es nicht nur rein um das Warenangebot gehen, sondern auch um die soziale Komponente. Dass der Markt einen Treffpunkt darstellt, ist auch Dorfplanerin Nathalie Franzen sehr wichtig.
Für die Zukunft müsse nun festgestellt werden, wie sich alles entwickeln kann. Dies sollen unter anderem auch Fragebögen klären, die Händler sowie Besucher ausfüllten.
    
In Bärweiler entsteht damit im Moment ein Basiskonzept, das auch von anderen Gemeinden künftig eigenständig nachem-pfunden werden kann. Sogar eine Gemeinde aus der Eifel habe sich schon erkundigt.
Auch die älteren Bärweilerer, wie Irma Maurer und Hiltrud Fritz, kamen mit Stock und Rollator und deckten sich beispielsweise mit Nudeln oder einer Flasche Federweißen ein, die aufgrund der fehlenden Weinberge sonst nicht so einfach erhältlich ist. Etwa 15 Händler und Dienstleister waren im Bürgerhaus mit dabei So auch die Kurapotheke aus Bad Sobernheim.
Einige Bürger wurden zwar auch in der Vergangenheit schon beliefert, doch auch den übrigen Einwohnern stellten sie sich vor. „Ich werde ja auch älter und hätte das dann vielleicht ganz gerne", meinte Dr. Ekkehard Clauß, der zudem den Blutdruck der Anwesenden bestimmte. Erika Hess aus Meddersheim zum Beispiel bot in einem abgetrennten Raum Fußpflege an. Ihr gefiel die Umsetzung des mobilen Marktes, den sie sich auch im eigenen Dorf vorstellen könnte, obwohl es ein paar Geschäfte gibt. Armin und Christa Schick, die mit einem Gärtnereiangebot dabei waren, erinnerten sich an früher. Schon die Großeltern seien mit dem Handwagen nach Bärweiler gekommen, um Bestellungen abzuliefern. Der mobile Markt ist die moderne Form davon.
Auch die Kinder wurden mit eingebunden. Sie verkauften Blumen und Spielzeug. Der Erlös wird dem Projekt und dem Jugendraum zugute kommen. Die Neunjährige Lisa-Muriel Köhler war ganz stolz, dass es im eigenen Garten genügend Blumen gab, die sie verkaufen konnte. Und die Elfjährige Elena Hartmann ist sich sicher, dass die beiden auch einiges für später lernen können.
„Ich bin begeistert und überrascht, wie gut es angenommen wurde", freute sich Ortsbürger-meister Hans Gehm. Sowohl von den Älteren als auch von den Kindern war positive Resonanz zu spüren. Für die Zukunft hofft er dass auch der Computerraum. der vorgestellt werden konnte, die Generationen zusammen bringt.
Als hervorragend bezeichnete auch Verbandsgemeinde-Bürgermeister Rolf Kehl das Angebot. Zur Hälfte trägt die VG den Eigenanteil der Gemeinde. Ob für andere Gemeinden Ähnliches realisiert werden kann, müsse sich zeigen. Den umliegenden Ortschaften empfiehlt Kehl. das Angebot in Bärweiler mit wahrzunehmen. Es sei der „absolut richtige Weg" den die Gemeinde eingeschlagen habe.

10. 09. 2010 | Abnehmer wollen farbige Bilder

Abnehmer wollen farbige Bilder

KALENDER Auch 2011 Bärweiler in Bildern
Allgemeine Zeitung
2010 09 10
Irene Hahn (links) und Irma Maurer (rechts) zeigen die Bärweilerer Kalender für 2011.
Foto: Sonja Bräuer

10. 09. 2010 - BÄRWEILER (sbr)

Einen Jahreskalender für 2011 verkauften die Bärweilerer während ihres traditionellen „Backesgrumbeerefeschts". Ein Bild auf dem Deckblatt von Maskottchen Langensteini und jeweils ein Foto für die Monate von Januar bis Dezember zeigen Bärweilerer Motive. Die Fotos dafür macht Bürgermeister Hans Gehm selbst.
Anfangs hatte er die Kalender an Besucher des Ortes verschenkt, bis die Dorfbewohner auch welche einforderten. Mittlerweile entstehen sie im siebten Jahr und sind sehr beliebt.
In einem Jahr war der Kalender auch mit alten Fotos bestückt worden, die beim Sammein für den Dorf-Infopfad     und die dort aufgestellten Tafeln zum Vorschein gekommen waren. Doch die Leute stehen mehr auf die aktuellen Farbfotos, hat Bürgermeister Gehm herausgefunden.
Bei allen Gelegenheiten und Spaziergängen mit dem Hund nimmt er die Kamera mit, und wenn er Sehenswertes entdeckt, hält er es im Bild für den Kalender fest.
Auch bei Auswärtigen werde der Kalender immer beliebter. Das haben Irma Maurer und Irene Hahn festgestellt, die den Kalender während des Festes verkauften.
Und so werden die 100 Kalender, die ein Team von sieben Leuten mit den Bildern beklebt hat, im nächsten Jahr bestimmt viele Wohnungen schmücken.

09. 09. 2010 | Es fällt uns immer wieder etwas Neues ein

Es fällt uns immer wieder etwas Neues ein

DORFERNEUERUNG Bärweiler gewinnt Zukunftswerkstatt
Kinder starten Befragung der Dorfältesten
Allgemeine Zeitung
2010 09 09
Die beschauliche Gemeinde Bärweiler freut sich über den vierten Platz und 1 000 Euro
Foto: privat

09. 09. 2010 - BÄRWEILER
Von Sonja Bräuer

Einen vierten Platz und die Einrichtung einer Zukunftswerkstatt gewann die Ortsgemeinde Bärweiler beim Wettbewerb „Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung" des rheinland-pfälzischen Innenministeriums. Dies gab Innenminister Karl Peter Bruch kürzlich bekannt. Ausgezeichnet wird die Gemeinde im Oktober in Landau.
Besonders freut sich die Ortsgemeinde neben dem Geldpreis in Höhe von 1000 Euro über die Möglichkeit, die Jugendarbeit in einer Zukunftswerkstatt weiter vorantreiben zu können, wie Ortsbürgermeister Hans Gehm bestätigte.
Die Bärweilerer hatten ein Projekt eingereicht, das im Zuge der Planungen zum Dorfinfopfad der Gemeinde entstanden war. Während die Texte für die neun Infotafeln geschrieben wurden, die sich nicht nur an Erwachsene richten, sondern mithilfe des Maskottchen „Langensteini" auch kindgerechte Informationen vermitteln, kam die Idee auf. Eine Menge an Text war übrig geblieben, der aus Platzgründen nicht aufgenommen werden konnte. Um diese kindgerechten Geschichten für die Nachwelt festzuhalten, planten die Bärweilerer von da an ein zusätzliches Kinderbuch.

langensteini

Auch hier soll "Langensteini" eine Rolle spielen, bei dessen Entwicklung die Jugend eingebunden wurde. Neben dem Text im Kinderbuch "Langensteinis Dorfgeschichte" sollen hauptsächlich Bilder die Geschichte des Ortes erzählen, zum Beispiel kommt eine Schusterwerkstatt vor.
Die Kinder werden nach den Sommerferien selbst aktiv und befragen ältere Dorfbewohner. damit das Wissen nicht verloren geht. Häufig können diese noch von Erlebnissen in der Vergangenheit berichten. die ohne eine solche Aufarbeitung irgendwann verloren gingen. „Ein bisschen von dieser Geschichte festhalten", will Gehm. der in Bärweiler einige geschichtsträchtige Orte zu bieten hat.

 Vor 28 Jahren hatten Studenten Bärweiler als Prototypen für sterbende Dörfer bezeichnet und Prognosen für die Zukunft abgegeben. „Die fielen damals recht düster aus". erinnert sich auch der Ortsbürgenneister. „Inzwischen sind wir nach diesen 28 Jahren Vorzeigegemeinde", kann er stolz berichten, „es fällt uns immer wieder etwas Neues ein."
Die Zukunftswerkstatt soll wahrscheinlich zur weiteren Arbeit an diesem Kinderbuch und möglicherweise anderen kinder- und jugendgerechten Projekten genutzt werden. „Es tut sich immer was hier", ist sich Gehm sicher. Denn ihm ist es wichtig, der Jugend auf dem Land auch etwas zu bieten.


 

09. 09. 2010 | Aus dem Backes schmeckt's am besten

Aus dem Backes schmeckt's am besten

GRUMBEEREFESCHT Gebäck schnell weg
Allgemeine Zeitung
2010 09 09 1
Michael Bier (re.) und Hendrik Blum (li.) zeigen, wie der Ofen auf die richtige Temperatur gebracht wird.
Foto: Sonja Brauer

09. 09. 2010 - BÄRWEILER (sbr).

Das Backesgrumbeerefescht feierten die Bärweilerer am Platz neben Bürger-und Feuerwehrhaus. Für die Spezialitäten wie Backesgrumbeere und Spritzgebäck aus dem Backes sorgten die Landfrauen. Auch das Kuchenbuffet am Nachmittag wurde von den fleißigen Frauen zusammengestellt.
Jedes Jahr kämen mehr Besucher zu diesem Fest in den kleinen Ort, weiß Isolde Hofmann, Vorsitzende des Landfrauenvereins. Auch das Spritzgebäck, das von der Restwärme im Backes nach dem Quetschekuche gebacken wird, kam so gut an. dass es schon nach vier Stunden restlos ausverkauft war. Der Backes wird meist nur zum Fest und für besondere Anlässe genutzt. Er ist der älteste mit zwei funktionstüchtigen Öfen in

Rheinland-Pfalz, kann Ortsbürgermeister Hans Gehm berichten. Ein Team aus sechs Männern um Michael Bier feuert die Öfen zumeist an. Mit Ähren wird getestet, ob die richtige Temperatur erreicht ist. Dies ist der Fall, wenn sie sich leicht braun färben. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Kuchen, Kartoffeln und Spritzgebäck nicht anbrennen.
Dies ist vor zwei Jahren einmal vorgekommen, als ein Teil des Gebäcks schwarz wurde. Früher, so erinnern sich Irma Maurer und Irene Hahn von den Landfrauen, gab es einen Backtag, an dem die Familien ihr Brot für die nächsten zwei Wochen buken. Wer wann an der Reihe war, wurde ausgelost. Auch an Weihnachten, Ostern und Pfingsten nutzten die Familien den Backes.


 

08. 09. 2010 | Auch Kinder lernen so ihr Dorf kennen

Auch Kinder lernen so ihr Dorf kennen

DORF-INFOPFAD Bärweiler verknüpft Altes mit Neuem
Allgemeine Zeitung
2010 09 08
Ortsbürgermeister Hans Gehm (links) führte Landrat Franz-Josef Diel (rechts) mit einer Schar Interessierter zu den Stationen des Dorf -Infopfades.

08. 09. 2010 - BÄRWEILER
Von Sonja Brauer

Zu einem ersten Rundgang über den neuen DorfInfopfad machten sich Ortsbürgermeister Hans Gehm und sein Vorgänger mit Landrat Franz-Josef Diel sowie vielen interessierten Gästen vom Backesgrumbeerefest auf. In umgekehrter Reihenfolge wurden die Stationen innerorts abgelaufen. Vom Festgeschehen am Bürgerhaus, das an die ehemalige Schule angebaut worden war, ging es zum Kriegerdenkmal. Früher war an dieser Stelle ein Zimmerplatz, an dem das Gebälk für die Häuser im Dorf bearbeitet wurde.
Auch das kleine Bürgerhaus im Ortskem, in dem sich häufig das Gemeindeleben im Kleinen abspielt, gehört zum Rundweg. Sowohl Singkreis, als auch Gemeinderat und Vorstände der Vereine nutzen dieses Haus, das für etwa 30 Menschen Platz bietet. "Bärweilerers gut Stubb" sei es geworden, lacht Bürgermeister Gehm.
Informationen dieser Art werden nicht nur an Erwachsene vermittelt. Auf jeder Stationstafel, die vor den jeweiligen Punkten im Dorf aufgebaut wurden, gibt es auch einen Abschnitt "Langensteini erzählt". Das Bärweilerer Maskottchen berichtet kindgerecht, was an der jeweiligen Stelle früher stattfand.
"Die Idee mit ,Langensteini erzählt' ist etwas Wunderbares", lobt auch Landrat Diel den Pfad. Man sehe viele Kinder, die mitlaufen. Wenn künftig Großeltern mit den Enkeln an den Stationen vorbeikommen und erzählten, wie es früher war, sei dies eine gute Sache.
"Man merkt, dass das hier eine lebendige Gemeinde ist", bekräftigte Diel, "hier braucht man sich keine Gedanken machen für die Zukunft". Immer wieder werde Altes mit Neuem verbunden, so auch beim DorfInfopfad. Er selbst war zum ersten Mal in Bärweiler, aber kündigte an, nicht das letzte Mal dort gewesen zu sein.
"Ich denke, dass es gut angenommen wird und sich viele damit auseinandersetzen", hofft auch Ortsbürgermeister Gehm. Viele, sogar die Kritiker des Pfades, seien nun erstaunt, was aus dem Projekt geworden ist.
"Inwieweit es touristisch angenommen wird, müssen wir abwarten", so Gehm. Der Pfad durch den Ort Bärweiler ist Bestandteil des Dorferneuerungskonzepts. Ziel ist es, die Zukunft zu sichern und gleichzeitig eine Tourismuseinbindung in die Verbandsgemeinde zu erwirken, wie die beauftragte Dorfplanerin Nathalie Franzen mitteilt.

Auch das Projekt "Grundversorgung" mit einem mobilen Markt, der bald starten wird, gehört zum Konzept. Politisch müsste auch dafür gesorgt werden, dass die entsprechenden Arbeitsplätze in der Umgebung zu finden sind, betonte Landrat Diel. Denn Projekte, die ein Dorf lebenswert machen und Menschen in der Region halten wollen, benötigten auch diese. "Was wir heute sehen, ist ein Produkt aus den vielen Jahren", verweist Gehm auf Projekte in den vergangenen 28 Jahren. 5600 Stunden haben alleine die Bärweilerer in die Dorferneuerung investiert.
Auch ein multifunktionaler Spielplatz mit Bauwagen für die Jugendlichen im Ort gehört dazu. Die Stationen des Infopfades, beispielsweise am alten Pfarrhaus, am Haus am Dorfplatz oder am historischen Backes, das in jedem Jahr für das Backesgrumbeerefest genutzt wird, sind nur Teil einer umfangreichen Dorferneuerung, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.


 

05. 08. 2010 | Grundversorgung in den Dörfern sichern

Grundversorgung in den Dörfern sichern

In Orten der VG Bad Sobernheim sind mehrere Projekte geplant
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2010 08 05
Die Anlage am Wassertretbecken in Auen gehört zu den touristischen Attraktionen der Fremdenverkehrsgemeinde. Hier sind Verschönerungsarbeiten vorgesehen.
Foto: Klaus Dietrich

05. 08. 2010 - VG Bad Sobemheim.
CaroLin Eicher

Was planen die Ortsbürgermeister in der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim für die zweite Hälfte des Jahres? Können die Vorhaben aus finanzieller Sicht gesehen realisiert werden?

VG Bad Sobemheim. Das Geld in den Dörfern der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim ist knapp. Doch völligen Stillstand soll es nicht geben.
In Auen ist für den Rest des Jahres aufgrund geringer finanzieller Mittel nicht mehr allzu viel geplant. "Die Gemeinde versucht zwar, die Bauplätze zu verkaufen, doch ist die Nachfraqe seit Beginn der Planung drastisch gesunken", so Ortsbürgermeister Andreas Seidenzahl. Die einzigen kleineren Vorhaben für dieses Jahr beschränken sich somit auf Verschönerungsarbeiten am Tretbecken und die Anschaffung eines neuen Zauns für den Spielplatz.
"In Bärweiler stehen drei große Vorhaben an, mit denen wir zum größten Teil auch schon begonnen haben." Dies berichtet Bürgermeister Hans Gehm. Zunächst ist schon seit Längerem ein Dorfinfopfad geplant. Auf diesem Weg werden an neun Stationen historische Gebäude und Plätze beschrieben und mit Bildern hinterlegt. An den jeweiligen Stationen gibt es auch eine extra Spalte für die Kinder, in der die Geschichte des Dorfes mithilfe des Bärweilerer Maskottchens "Langensteini" (in Anlehnung an das Naturdenkmal Lagenstein) kindgerecht erzählt wird. Der Infopfad, der zur Hälfte vom Land bezuschusst wird, soll Anfang September beim Backesgrumbeerefescht in Betrieb genommen werden. Auch ist ein Wanderweq mit Sitzbänken, der sich an den Pfad anschließt, geplant.

Des Weiteren läuft in Bäweiler bereits das Projekt "Grundversorgung",das zu 80 Prozent vom Land und mit 10 Prozent von der Verbandsgemeinde unterstützt wird. "Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt, das, wenn es klappt, auch auf andere Gemeinden übertragen werden kann", so Ortsbürgermeister Gehm. "Wie können sich kleine Dörfer selbst versorgen?" Das ist die Frage, auf der das Projekt beruht.

Dorfplanerin Nathalie Franzen, die die Gemeinde bei ihrem Vorhaben unterstützt, entwickelt zurzeit eine Studie, die beschreibt, welche Institutionen Interesse daran hätten, das Dorf zu versorgen. So wird beispielsweise bei Metzgern, Friseuren und Ärzten angefragt, ob sie bereit wären, das Dorf zum Beispiel an einem Markttag oder einmal im Monat zu versorgen. Das Projekt soll den Bürgern am 25. September genauer vorgestellt werden. Ziel des Vorhabens ist es, vor allem älteren Leuten das Zusammenkommen im Dorf zu ermöglichen.
Parallel zu diesem Projekt wird im Gemeindehaus ein PC Schulungsraum mit fünf bis sechs Arbeitsplätzen eingerichtet. "Dort können den älteren Bürgern ganz unverbindlich Grundkenntnisse bezüglich Computer und Internet vermittelt werden", erzählt der Bürgermeister zufrieden. Im Herbst sollen darüber hinaus die 45 Leuchten vom Gemeinderat auf Sicherheit geprüft und grunderneuert werden. Ebenfalls in Eigenleistung werden am Friedhof die Naturhecken zurückgeschnitten. Zum ersten Mal bietet der Feuerwehrförderverein im Oktober ein Haxenessen an.

 


 

07. 07. 2010 | Hendrik Blum jetzt Oberfeuerwehrmann

Hendrik Blum jetzt Oberfeuerwehrmann

Fest in Bärweiler mit Übung und Ehrungen
Allgemeine Zeitung
2010 07 07
Hendrik Blum (4. von links) und Ralf Sahm (4. von rechts) wurden auf dem Feuerwehrfest in Bärweiler geehrt. Glückwünsche gab es von allen Feuerwehrinstanzen.

07. 07. 2010 - BÄRWEILER

Ein simulierter Autounfall mit anschließender Menschenrettung sorgte für Spannung auf dem Feuerwehrfest in Bärweiler. An der Übung nahmen die Floriansjünger aus Bad Sobernheim und ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes aus Bad Kreuznach teil. Zum Einsatz kam unter anderem die hydraulische Rettungsschere, die die Möglichkeiten eines solchen Hilfsgeräts aufzeigen sollte.

Darüber hinaus standen Ehrungen und Verpflichtungen auf dem Programmplan:
Hendrik Blum wurde zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Bei dieser Gelegenheit bedankten sich Verbandsgemeindebürgermeister Rolf Kehl und VG-Wehrleiter Karl Heinz Steinbrecher für die Leistungsbereitschaft des 22-Jährigen. Binnen kürzester Zeit habe Blum neben seiner Grundausbildung auch an einem Sprechfunker-, Atemschutzgeräteträger- und Truppführerlehrgang teilgenommen, um nur einige wenige Zusatzqualifikationen zu nennen.
Besonders hob Kehl Blums Engagement als Feuerwehrjugendwart in den Gemeinden Bärweiler und Lauschied hervor. Dies sei eine überaus wichtige Aufgabe, die es zu würdigen gelte.

Feuerwehrmann Ralf Sahm wurde für 25 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit geehrt und bekam das Silberne Feuerwehrehrenabzeichen verliehen. Sahm kann ebenfalls einige Zusatzqualifikationen vorweisen. Unter anderem ist er Atemschutzgeräteträger, Maschinist und Truppführer.
Musikalisch umrahmte die Gruppe DiHeDis aus Monzingen das Fest.

 


 

 

21. 06. 2010 | Viel Eigenarbeit in Bärweiler

Viel Eigenarbeit in Bärweiler

 
Allgemeine Zeitung
2010 06 21
Die Ratsmitglieder Hans Karl Hofmann, Horst Blum und Harald Skär (v.re) reparieren die defekte Schaufel.
Foto: privat Hans Gehm.

21. 06. 2010 - BÄRWEILER (wmy)

Wenn der Gemeinderat in Bärweiler tagt, ist ein Tagesordnungspunkt oft die Planung und Organisation eines  Arbeitseinsatzes.
Dazu trifft man sich dann in der Regel an einem der folgenden Wochenenden mit Stärke und Zusammensetzung nach Bedarf. So auch beim Einsatz zu Gunsten der Kinder in Bärweiler. Gemeinsam wurde eingemessen, gegraben, gesägt, geschraubt und die defekte Schaukel auf dem kleinen Spielplatz am Dorfplatz durch eine neue ersetzt.
Auch gleich daneben, beim Haus am Dorfplatz, wurde das Treppengeländer neu befestigt und somit ein weiterer der beim letzten  Sicherheitsrundgang in der Gemeinde festgestellten Mängel beseitigt. So seien es meist nur die Materialkosten für die Arbeiten, erklärt Bärweilers Ortsbürgermeister

26. 05. 2010 | Jetzt fehlt noch Geld für den Druck

Jetzt fehlt noch Geld für den Druck

LANGENSTEINI Bärweiler Maskottchen erzählt alte Dorfgeschichten / Buch in Planung
Allgemeine Zeitung

 

26. 05. 2010 - BÄRWEILER
Von Wilhelm Meyer

„Eingereicht werden können aber auch Aktionen, die mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden und dazu dienen, sich mit der Umwelt auseinanderzusetzen, die Dorfgeschichte ken-nenzulernen oder Wissenswertes über das Dorf zu erfahren", heißt es in der Ausschreibung für den diesjährigen Wettbewerb „Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung" des Innenministeriums.
Da brauchte man in Bärweiler nicht lange zu überlegen. Das passt. Hat man sich doch bei der Entwicklung des Dorfinfopfades reichlich Gedanken gemacht, wie auch Kinder und Jugendliche eingebunden sein können. Mit dem „Langensteini" als Maskottchen hatte man die zündende Gestaltungsidee. Die Kinder fragen die Alten des Dorfes, Oma, Opa, Verwandte und Bekannte nach den alten Geschichten des Dorfes. Bald schon war mehr Stoff zusammen als Platz auf den Tafeln. Was liegt näher, als Platz zu schaffen.

Die Idee für „Langensteinis Dorfgeschichten" war geboren. In einem kleinen Buch soll Langensteini kindgerecht Geschichten und Anek-doten des alten Bärweiler erzählen. Als die Landwirtschaft noch die meisten Bewohner des Ortes ernährte, die alten Handwerksberufe im Dorf aktiv waren, Schmied, Zimmermann, aber auch vom alten Backes und allem, was das Leben im Dorf ausmachte.
Einen dicken Ordner habe man, so Ortsbürgermeister Hans Gehm, schon zusammengetragen. Wenn sich auch im Dorf mit der Zeit vieles geändert hätte, eigentlich, ist Gehm zufrieden, gibt es ja doch fast alles. So könnte man, ist Gehm überzeugt, für die Gestaltung von Tafeln und Buch auch woanders kaum jemand Besseren finden als im Ort selbst.
Mit Hilfe des Grafikers und Künstlers Hans-Joachim Thrun sei die Text- und Bildredaktion schon in besten Händen und mit Waldemar Zietek von der Bärweiler „Zietek Werbetechnik" sei auch sogleich die Umsetzung in wetterfeste Tafeln möglich. Fehlt nur noch das Geld für die Druckkosten. Da nun hofft der Rat auf den Wettbewerb.
So wird auch die Frage der Dorfbeleuchtung erst einmal mit Eigenengagement in Angriff genommen. Im Herbst, so der Beschluss des Rates, werden die 36 Beleuchtungsstellen in einem gemeinsamen Einsatz gecheckt, Klemm- und Schraubverbindungen überprüft, Gläser gereinigt und, wo nötig, die Leuchtmittel ausgetauscht. Ein Fahrer sei freilich ebenfalls nötig, sowie jemand, der die Verkehrssicherung übernähme. Mit zwei Elektrofachleuten im Gemeinderat und dem Einsatz vieler, sei man in dieser Angelegenheit schon ziemlich autark, stellt Gehm fest.


 

21. 05. 2010 | Tenöre und Bass-Sänger werden gesucht

Tenöre und Bass-Sänger werden gesucht

FRÜHLINGSKONZERT Singkreis Bärweiler tritt im Bürgerhaus auf und wird von Gastchören unterstützt
Allgemeine Zeitung
2010 05 21

21. 05. 2010 - BÄRWEILER
Von Wolfgang Ziegler

Zu seinem traditionsreichen Frühlingskonzert hat sich der Singkreis Bärweiler einige Gastchöre ins Bürger. haus eingeladen. Mit dem Lied "Unser Band" eröffneten die Sänger den musikalischen Abend. Dieses Lied sei zugleich ein Synonym dafür, dass Gesang sehr verbindet, sagte Christine Bromann in ihrer Begrüßung. Sie vertrat die Vorsitzend Maria Bartels, die erkrankt war und nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte.
Chorleiter Gerhard Rabius wünschte sich im Gespräch mit dieser Zeitung mehr männliche Sänger in dem gemischten Singkreis, denn es gäbe derzeit nur fünf von ihnen, zwei Bässe und drei Tenöre.

Nur 25 Aktive
"Insgesamt 25 aktive Sängerinnen und Sänger hat der Chor, der wöchentlich übt und sein Können bei zahlreichen Auftritten auch auswärts immer wieder zeigt", wie Rabius betonte. Denn man gastiert ja aus guter Sitte auch immer wieder bei den Chören, die man selbst einlädt.
Außer diesen Konzerten gibt der Singkreis auch Auftritte zu Feiertagen in der Bärweiler Kirche. Da der Altersdurchschnitt der Singgemeinschaft jedoch weiter nach oben gehe, wären neue Sänger mehr als wünschenswert, erklärte der Chorleiter weiter. Jedoch fehle es aktuell eben besonders an Männern, unterstrich Rabius nochmals.

Dieses Problem kennt auch Ortsbürgermeister Hans Gehm. der zu der Veranstaltung aber nur als Gast weilte. "Das ist wie im Theater. Die Männer trauen sich wohl nicht auf die Bühne", sagte er lachend, lobte aber sofort den Singkreis Bärweiler, der mit seinen reichen kulturellen Aktivitäten die Menschen im Dorf immer wieder erfreue und sie auch ins Bürgerhaus locke. "So trägt der Chor zur Stärkung des Gemeinschaftssinnes wesentlich bei", berichtete der Ortschef.

Applaus für Bierlied
Mit Liedern wie "Glocken der Heimat" oder "Nimm die Stunden wie sie kommen", brachte der Gesangverein Lettweiler sein Können zu Gehör. Die Chorgemeinschaft AbtweilerRaumbach brillierte mit "La Bella Rosa", aber auch ihr Bierlied fand viel Applaus im Saal, wonach der Männerchor der Chorgemeinschaft "Die drei Freier und ein "Nächtliches Ständchen" präsentierte.
Ins "Land der Liebe" entführte der Engelchor Simmertal, wobei die Sänger selbst rhythmisch dazu klatschten und vom Gitarrenspiel der Chorleiterin begleitet wurden. Mit Liedern wie "Aber dich gibt's nur einmal für mich" und "Ich hab den Wind belauscht" reihte sich der MGV Callbach Gemischte Chor in das Programm ein.     Sein Frauenchor sang auch noch "Die Schäferin" und "Des Wildbach's Rauschen".
Mit Titeln wie "Butterfly", "La Provence" und "Ein schöner Tag" trat noch einmal der Singkreis Bärweiler gegen Ende des Abends auf, nachdem auch die anderen Chöre mit zahlreichen weiteren Liedern erfreuten.

Gemütliche Runde
Mit dem gemeinsam gesungenen Titel "Kein schöner Land in dieser Zeit" fand das Frühlingskonzert einen gesanglichen Abschluss Doch saßen die Chöre anschließend noch lange in gemütlicher Runde zusammen. Wobei man sich einig war, dass so ein schöner Abend sehr bald wiederholt werden müsse.


 

12. 04. 2010 | Ein Affe sorgt für beste Laune

Ein Affe sorgt für beste Laune

THEATERGRUPPE Viele Gäste in Bärweiler
Allgemeine Zeitung
2010 04 12
Bei dem das Stück der Bärweiler Theatergruppe einleitenden Sketch ist auch Laura Bier dabei.
Foto: Wolfgang Ziegler

12. 04. 2010 - BÄRWEILER

Mit der Aufführung eines neuen Stückes erfreute die Theatergruppe Bärweiler. Über 200 Zuschauer hatten sich im Bürgerhaus eingefunden. Der Schwank „Ein Affe kommt selten allein" von Marion Stowasser-Fürbringer, der mit einem Sketch der Theaterleute eingeleitet wurde, sorgte dann auch für Lacher ohne Ende. Staunen und Bewunderung fanden auch die liebevoll hergerichteten Kulissen, die einen Bauernhof mit allem Zubehör darstellen.

Immer viel Spaß bei den Proben

Seit Januar habe man für das Stück zwei Mal und seit Ende Februar gar drei Mal wöchentlich geübt, sagte Marion Fuhr, die sich bei Theatergruppe ums Organisatorische kümmert. Allen machen auch schon die Proben größten Spaß und sie sind mit viel Engagement dabei, betonte sie. Weiter informierte Fuhr, dass die Einnahmen aus den Aufführungen der ganzen Dorfgemeinschaft zugute kommen, denn es gibt ja immer etwas anzuschaffen, sagte sie der AZ.
Ortsbürgermeister Hans Gehm ist bei dem Theatertrupp von Anfang an, als er im Mai 1992 gegründet wurde, mit dabei. Auch er ist begeistert, dass die Bärweiler Theatergruppe mit „Ein Affe kommt selten allein" einen so guten Einstieg in die neue Spielzeit fand. Immerhin ist das Stück nun auch am 16. und 17. April im Bürgerhaus nochmals zu erleben. Und alle zwei Jahre gibt es eben ein neues Stück, so Gehm, was stets überaus gerne von der Bevölkerung angenommen wird.

Das Stück gibt sich gerne auch skurril

Der Inhalt des Stückes ist so humorvoll wie auch skurril: Mehr schlecht als recht kommt Familie Hartz mit ihrem Bauernzeug und ihrem Gemischtwarenladen samt Metzgerei über die Runden. Vater Ferdinand, ein absoluter Macho, versteht natürlich nicht, wie seine Frau Wilma das hart verdiente Geld nur für Klamotten und Kosmetik ausgeben kann.
Sohn Hansi, Metzgerlehrling, kann zum Leidwesen seines Vaters keinem Lebewesen etwas zu Leide tun und ist somit keine große Hilfe - ganz im Gegenteil. Um neue Wege zu gehen, hat Familie Hartz die Idee, die alte Scheune mit Fremdenzimmern auszustatten und „einen auf Tourismus" zu machen. Der vermeintliche Erfolg stellt sich in Kürze ein. Leider erscheinen neben Hans Memmling, angeblicher Vertreter eines Reisebüros, auch der Gerichtsvollzieher Ernst Zwack, der mit keiner guten Absicht anreist, und dann auch noch Hugo Seltsam mit seinem Affen Charly. Dieser wird gleich am ersten Tag vom Postboten Thomas mit dem Rad überfahren. Kein Wunder, er ist nämlich unsichtbar!
Zu oft schaut auch Nachbar Otto Schnell, der nicht nur unter einem Sprachfehler, sondern unter der Boshaftigkeit seiner Ehefrau Hermine leidet, vorbei. Aber da ist auch noch die schnupfende Bärbel, eine absolute Trantüte, die zwar für die Hausarbeit angestellt wurde, leider aber nur mit ihren Krimis beschäftigt ist und dabei natürlich wirklich alles durcheinander bringt.
Alles in allem herrscht der ganz normale tägliche Wahnsinn. Oder „Ein Affe kommt selten allein", lässt die Autorin vorab ihr Publikum wissen, ohne zu viel zu verraten.

SIE SIND DABEI
Schauspieler: Michael Bier, Silke Hartmann, Natalie Fuhr, Carola Bier, Marcus Fries, Thomas Franzmann, Ilona Heib, Daniel Gehm, Hans, Gehm, Liane Goldschmidt, Laura Bier.
Sketch und Maske: Laura Bier und Sarah Gehm
Souffleuse: Elke Gehm.
13 der insgesamt 15 Personen zählenden Theatergruppe Bärweiler nehmen an der Aufführung aktiv teil.


 

12. 04. 2010 | Affentheater begeistert

Affentheater begeistert

Freie Theatergruppe präsentiert neues Stück
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2010 04 12 thumb
Die Bärweiler Theatergruppe präsentierte ihren Zuschauern einen mitreißenden Schwank: „Ein Affe kommt selten allein" zeigte den ganz normalen Wahnsinn in Vordergasse des Ortes. Hier läuft alles drunter und drüber, erst recht als ein Besucher mit seinem unsichtbaren Affen anreist.
Foto: Bernd Hey

12. 04. 2010 - BÄRWEILER (hey)

Die Mitglieder der Bärweiler Theatergruppe trieben ihrem Publikum die Tränen in die Augen. Es handelte sich um Lachtränen, verursacht vom mitreißenden Spiel der Mimen.

Die Zuschauer warten alle zwei Jahre sehnsüchtig darauf, dass sich im Bärweiler Bürgerhaus der Vorhang hebt. Die Komödie „Ein Affe kommt selten allein" entpuppte sich bei der Premiere im ausverkauften Bürgerhaus als Glücksfall. Die Laienschauspieler begeisterten mit ihrer leidenschaftlichen Spielfreude. Die Zuschauer hielten sich den Bauch vor Lachen und hatten Tränen in den Augen.
Lust auf das Spektakel weckten Laura Bier und Sarah Gehm mit einem einleitenden Sketch. Die Kinder machen es sich wie in einer großen Familie auf Teppichen vor der Bühne bequem. Die Handlung haut zwar niemanden wirklich vom Hocker, doch die Akteure hauchen ihren Figuren gekonnt Leben ein.
Textsicher und ohne Lampenfieber überzeugten sie von der ersten Minute an: Es geht um den ganz alltäglichen Wahnsinn in der Bärweiler Vordergasse, wo der Gemischtwarenladen samt Metzgerei aufgrund Wirtschaftsflaute mehr schlecht als recht über die Runden kommt. Deren Betreiberfamilie Hartz wird von Michael Bier, Silke Hartmann und Nathalie Fuhr verkörpert. Letztere ist als Metzgerlehrling völlig fehl am Platz. Sie lässt nämlich die Schlachttiere alle wieder laufen und schreit wie von einer Tarantel gestochen, weil das Kälbchen mit den „großen treuen Augen" plötzlich nicht mehr da ist.
Durch diesen Schreck schneidet sich die trutschige Verkäuferin (Laura Bier) in den Finger. Carola Bier mimt die einfältige Magd Bärbel. Als stotternder Nachbar wird Hans Gehm von seiner als Dorf tratsche bekannten Frau (Liane Goldschmidt) wegen jeder Kleinigkeit zum Einkaufen geschickt. Im munteren Reigen leidet Bärweilers tatsächlicher Ortsbürgermeister Hans Gehm nicht nur an einem extremen Sprachfehler, sondern an der Boshaftigkeit seiner Frau.
Mitten ins turbulente Bühnenbild radelt mit dem Dienstrad die mitteilsame Postbotin Ilona Heib und bringt meist Hiobsbotschaften vom „Sowwerumer" Amtsgericht. Absender ist Gerichtsvollzieher Daniel Gehm, der im Verlauf des Stückes fleißig den Kuckuck als Pfandsiegel klebt. Mit Voliere und dem unsichtbaren Papagei „Fridolin" belebt Thomas Franzmann ebenso das muntere Treiben wie Marcus Fries. Dieser gilt als armer Irrer, der mit seinem unsichtbaren Affen Charly reist. In Mundart ist derbes und schnörkelloses „bärwäller Platt" angesagt.
Fantasie und Vorstellungskraft waren gefragt: Es war schon etwas ganz Besonderes zu sehen, wie sich Marcus Fries mit seinem eingebildeten Haustier unterhält. Als dieses Ende des zweiten Aktes von der radelnden Postbotin überfahren wird, geht so richtig die Post ab und die Akteure laufen zur Höchstform auf. Letztlich gibt es aber ein Happy End.

„Der Gemeinderat tagt" hieß im Mai 1992 der zur Einweihung des Bärweiler Bürgerhauses aufgeführte Schwank. Dieser gilt als die Geburtsstunde der freien Theatergruppe.
Marion Fuhr kümmert sich und organisiert hinter den Kulissen. Weiterer Dank galt Günter Theobald (Film und Ton), den Bühnenbauern Hans Joachim Thrun und Waldemar Zietek sowie der Souffleuse der Gruppe Elke Gehm. (hey)

 


 

10. 01. 2010 | Kiosk als Kommunikationszentrum

Kiosk als Kommunikationszentrum

Bärweiler will in diesem Jahr eine Grundversorgung für die Bürger aufbauen -
2009 kam im Dorfleben keine Langeweile auf
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2010 01 10
Hans Gehm am landesweit ältesten Backes aus dem 17. Jahrhundert: bis 1960 voll genutzt, 1980 unter Denkmalschutz gestellt, dann renoviert und erneut genutzt.
Foto: Hey 3 S0201janl

10. 01. 2010 - BÄRWEILER

Kann in Bärweiler eine Grundversorgung für die Bürger aufgebaut werden? Mit dieser Frage setzt sich die Gemeinde in einem Pilotprojekt des Landes im kommenden Jahr auseinander. Die rührige Einwohnerschaft blickt wieder auf ein abwechslungsreiches Jahr zurück und hat das nächste Großprojekt schon vor Augen.

VG BAD SOBERNHEIM. Viele verschiedene Veranstaltungen ließen 2009 in Bärweiler keine Langeweile aufkommen. Ein Feuerwerk der Jugend hieß das neue Jahr willkommen, im Februar hatten die Landfrauen zu einem Kannegießer-Abend eingeladen, die Nachtwanderung des Feuerwehr-Fördervereins im März war ebenfalls eine runde Sache. Besonders haben sich Ortsbürgermeister Hans Gehm und seine Bürger aber im April über das neue Tragkraftspritzenfahrzeug für die Feuerwehr gefreut, das durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins zusätzlich mit einem Wassertank ausgestattet werden konnte. »Für den direkten Einsatz ist das sehr wertvoll", so Gehm. Schließlich könne die Bad Sobernheimer Wehr nicht innerhalb von sieben Minuten in Bärweiler sein.

Traumergebnis für Gehm
Bei einer Besichtigung durch die Kreiskommission „Unser Dorf hat Zukunft" belegte die Gemeinde den ersten Platz - nach zwölfjähriger Abstinenz am Wettbewerb war im Juni aber die Enttäuschung doch groß, als die Bezirkskommission Bärweiler nicht unter den ersten vier Teilnehmern einstufte und somit Schluss war. Trotzdem soll in zwei Jahren ein neuer Versuch gestartet werden.

Mit einem Traumergebnis von 97 Prozent wurde Gehm bei der Kommunalwahl im Amt bestätigt, er und sein alter Ortsgemeinderat fühlten sich durch die Ergebnisse in ihrer Arbeit bestärkt.
Beim Dorffest im Juni erfreute ein nostalgisches Karussell die Kinder, zwei Tanzgruppen und ein Kasperletheater wurden ebenfalls geboten.
Eine neue Gruppe Jugendlicher hat den Bauwagen und die Spielgeräte übernommen, wirkte bei der Runderneuerung der Geräte und dem Anstrich des Wagens mit und überarbeitete mit der Gemeinde die Hausordnung.

Rechtzeitig vor dem Backesfest wurden wieder 13 000 Bilder von Bärweiler in den neuen Kalender für 2010 geklebt und am Fest verkauft. Spontan kam auch der Be-schluss des Ortsgemeinderates, den Backes zu überholen. Innerhalb von 14 Tagen wurde ein Gerüst aufgebaut, der alte Putz entfernt, ein neuer aufgetragen und das Gerüst kurz vor dem Fest am 6. September wieder abgebaut. „Viele fleißige Helfer packten da mit an", schildert Gehm.
Eine von den Landfrauen für das Fest entworfene Grußkarte mit Motiven aus Bärweiler kam so gut an, dass die Gemeinde zu Weihnachten eine zweite Karte herausbrachte.
Fleißig hatten die Kindergottesdienstkinder Gaben für den Erntedankgottesdienst gesammelt, die später von der Kimer Tafel abgeholt wurden.
Sportler des TV Bärweiler gründeten auf Initiative von Werner Herzog eine Wandergruppe, die künftig an jedem dritten Wochenende im Monat eine Tour anbieten möchte. Außerdem stieß der Sportverein mit seinem Anliegen, einen Bouleplatz einzurichten, auf offene Ohren: Die Gemeinde fasste sofort ein Gelände hinter dem Friedhof ins Auge, eine schöne Baumanlage, Haltepunkt beim Dorfinfopfad und Standort der Einheitslinde, an der sich eine Bank gut machen würde.

Ein großer Martinsumzug und der erste Nikolauskaffee im Haus am Dorfplatz waren weitere Höhepunkte. Hans-Joachim Thon brachte neben der Weihnachts- und Neujahrswunschkarte auch noch eine schöne Ausstechform des „Langensteini", des Maskottchens der Ortsgemeinde,mit.
Im kommenden Frühjahr werden die nächsten Infotafeln für den Dorfpfad erstellt, und angesichts der vielen Gruppen, die sich am Bündelchestag die Erbsensuppe des Feuerwehr-Fördervereins schmecken ließen, hofft Gehm, dass auch der Dorfinfopfad Interessierte anlockt, wenn einmal im Monat Kaffee und Kuchen angeboten wird. Der Bewilligungsantrag liegt vor, das Projekt wird zur Hälfte bezuschusst. Die andere Hälfte trägt Bärweiler.

Pilotprojekt ist in Planung.

Als Pilotgemeinde für ganz Rheinland-Pfalz darf sich die Ortsgemeinde auch über einen Zuschuss von 80 Prozent für ein besonderes Vorhaben freuen: Ist es möglich, in Bärweiler eine Grundversorgung für die Bevölkerung aufzubauen und zu erhalten? So lautet die Fragestellung. Nachdem die Verbandsgemeinde sich bereit erklärt hat, ebenfalls einen Teil der Kosten zu tragen, muss Bärweiler selbst dafür noch 1300 Euro aufbringen. Ein Markttag, ein Kiosk, der gleichzeitig Kommunikationspunkt ist, die Nutzung von Gemeinderäumen für Friseur, Hausarzt, Fußpflege... -all dies ist im Gespräch.
Um sich zu organisieren wird das Internet immer wichtiger - daher wird gerade im Gemeindehaus ein PC-Schulungsraum eingerichtet, in dem junge Menschen älteren Mitbürgern Grundkenntnisse vermitteln und dafür vielleicht bald erfahren, wie man zum Beispiel Socken strickt.

„Nicht leicht gemacht" hat es sich die Gemeinde mit dem Verkauf des Sportplatzes, der von Januar an landwirtschaftlich genutzt wird. Doch es habe keine Alternative gegeben. Neben der Grundversorgung und dem Dorfinfopfad, die Bärweiler das ganz Jahr begleiten werden, sind im April drei Theaterabende geplant, der kleine Spielplatz soll überarbeitet werden, die Bühne im Gemeindehaus renoviert werden. (sou)

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