28. 12. 2011 | Wanderer mit Suppe gestärkt

Wanderer mit Suppe gestärkt

Allgemeine Zeitung
2011 12 28
50 Liter Erbsensuppe hat die Freiwillige Feuerwehr Bärweiler als Wegzehrung für Bündelchestagwanderer vorbereitet, und die Wanderer stärkten sich gerne.
Foto: Frederick Fisher

28. 12. 2011 - BÄRWEILER (ff).

Die Freiwillige Feuerwehr Bärweiler hat in diesem Jahr zum 14. Mal Wanderern am Bündelchestag einen Rastplatz und eine warme Mahlzeit angeboten. Das „Bündeln“ hat in der Region noch eine solch große Tradition, dass in Bärweiler rund 50 Liter köstliche Erbsensuppe mit Würstchen an die Wanderer verkauft wurden. Bei beschlagenen Fenstern im Feuerwehrhaus kam fast schon eine Art Hüttenstimmung auf. In der Flur rund um Bad Sobernheim traf man viele Wandergruppen, die Kneipen und Gasthäuser aufsuchten. Viele davon zog es nach Bärweiler. „Der Bündelchestag ist bei uns immer eine runde Sache und eine feste Instanz bei den Wanderern“, erklärte Organisator Jürgen Maurer, der die Gelegenheit nicht ausließ, auf die Jahressitzung des Feuerwehrfördervereins am 28. Januar 2012 um 20 Uhr im Feuerwehrhaus hinzuweisen.

 

 

 

 


27. 12. 2011 | Lieder zum Fest

Lieder zum Fest

MUSIKVEREIN Bläser spielen an mehreren Stationen in Lauschied und Bärweilerer
Allgemeine Zeitung
2011 12 27 thumb
Der Musik- und Unterhaltungsverein Lauschied spielte an Heiligabend in Lauschied und Bärweiler traditionelle Weihnachtsweisen.
Foto: Mareike Keiper

27. 12. 2011 - BÄRWEILER
(mae)

Schon seit 24 Jahren zieht der Musik- und Unterhaltungsverein Lauschied an Heiligabend durch den eigenen Ort, seit 19 Jahren auch durch Bärweiler. Auch in diesem Jahr hat der Verein das wieder mit Begeisterung gemacht. So zogen sie von 10 bis etwa 14.30 Uhr durch die beiden Orte, wobei es in Lauschied 20 Stationen gab, um danach die Aktion mit Glühwein und Selbstreflexion ausklingen zu lassen. Für Antonius Nikodemus ist dieses Projekt an Heiligabend unverzichtbar: „Wenn wir gespielt haben, fängt für uns Weihnachten erst richtig an.“ Der Erste Vorsitzende des Vereins überträgt das auch auf die Zuhörer, denn es seien jedes Jahr sehr viele, die sich die klassische deutsche Weihnachtsmusik anhören. Für die Leute in den Orten gehöre das fest zum Weihnachtsprogramm, schließlich seien die Auftritte des Musikvereins mittlerweile schon Tradition. Ursprünglich habe die Musikgruppe an den jeweiligen Häusern der Musiker gespielt, doch das habe sich etwas verlaufen. „Streiken tut keiner wegen Heiligabend, es sind höchstens einige Musikanten durch Arbeit oder Krankheit verhindert“, ist sich Josef Stenzhorn sicher. Selbst die Jugend, mit der das Projekt ursprünglich anfing, sei heute noch begeistert dabei. Das Schönste für ihn sei, wenn die Leute ans Fenster kommen, um der Musik zu lauschen: „Wenn die Leute uns zuhören und man ihnen ansieht, dass sie merken: Weihnachten ist da, das ist eine besondere Aufwertung der Geste für uns. Wir wollen ja genau das: auf Weihnachten einstimmen.“

09. 12. 2011 | Dorfmarkt wird feste Einrichtung

Dorfmarkt wird feste Einrichtung

GRUNDVERSORGUNG In Bärweiler wollen Beschicker und Bürger dem Projekt auch 2012 treu bleiben
Allgemeine Zeitung

 

09. 12. 2011 - BÄRWEILER

Erfreulich, sagte Bürgermeister Hans Gehm, sei der Rücklauf des Fragebogens zum Dorfmarkt im Rahmen des Projekts Grundversorgung gewesen. Alle elf Beschicker des Marktes hätten sich positiv geäußert. Bei der Frage des Rhythmus der Märkte liege man etwa hälftig zwischen monatlich und drei bis vier Terminen im Jahr, wofür sich auch die Kunden in ihrer Mehrzahl ausgesprochen hatten.

Von März bis Oktober 2012 werden jeweils am ersten Samstag im Monat Märkte stattfinden.
An diesen Tagen wird die Gemeinde mit eigenem Helferkreis für ein Programm in und vor der Dorfhalle sorgen. Es wird Bewirtung geben und auch die beliebte Modenschau ist fest eingeplant. Alle elf Marktbeschicker, berichtet Gehm, haben für diese Termine schon zugesagt. Die dazwischen liegenden Termine werden ohne begleitendes Programm mit einer guten Hälfte der Händler als Markt auf dem Hof vor der Halle stattfinden.

MINUS IN 2009 KLEINER ALS GEPLANT
Für das Haushaltsjahr 2009, die erste doppische Jahresabrechnung, wurde nach Prüfung durch Horst Blum und Frank Greulach  Entlastung erteilt. Mit 26 567 Euro war das Minus weit geringer als vorgesehen ausgefallen. Das hatte seinen einfachen Grund im Verkauf des Sportfeldes für 31 500 Euro.

Auch Bärweiler wird sich an der Bündelausschreibung für den kommunalen Strombedarf über den Gemeinde- und Städtebund beteiligen. Das war schon in der vorigen Ratssitzung beschlossen worden. Nun hat sich der Rat für den etwas teureren Strom aus erneuerbaren Energien (Ökostrom) entschieden. Drei Enthaltungen bei drei Ja-Stimmen machen deutlich, dass die Entscheidung nicht leicht gefallen ist. "Es ist zu viel, was uns drückt", meinte dazu Ortsbürgermeister Hans Gehm.

Ohne einen eigenen Waldgang stellte in diesem Jahr Revierleiter Stefan Gesse vom Forstrevier Meisenheim die Forstwirtschaftspläne für Bärweiler im Rat vor. Dabei konnte das Jahr mit einem Minus von 632 Euro weit besser
als geplant abgeschlossen werden. Für das kommende Jahr mit einem Minus von 505 Euro gerechnet. Dabei spielt der angezogene Preis für Brennholz eine Rolle. Der Bedarf, so Jesse, habe nicht nachgelassen.

Ebenfalls grundsätzlich beschlossen wurde die Teilnahme am kommunalen Entschuldungsfonds. Wie man die notwendige nachhaltige Einsparung und Einnahmenerhöhung für die Gemeinde umsetzen wolle, wird in Bärweiler jedoch erst Anfang nächsten Jahres entschieden. 3200 Euro sind es, die die Gemeinde nachhaltig in den kommenden 15 Jahren Jahr für Jahr aufbringen muss.

Ebenfalls groß ist das Interesse an den PC-Schulungen, die im Rahmen der Grundversorgung angeboten werden. 15 Anmeldungen verzeichnet Gehm. Zwischen 30 und 85 liege das Alter der Interessierten. Dabei werde es unterschiedliche Themengruppen geben. Ob eine einfache PC-Schulung, den Umgang mit dem Internet oder Schulungen in einzelnen Programmen, drei Kurse zu je fünf Teilnehmern dürften dann bald stattfinden können.


 

22. 10. 2011 | Seit 30 Jahren bei der Traubenernte dabei

Seit 30 Jahren bei der Traubenernte dabei

DANKESCHÖN Geschenke für Helga Hoffmann aus Bärweiler
Allgemeine Zeitung
2011 10 22
Das Winzer-Ehepaar Christa und Willi Ebert vom Weingut Edelberg dankte ihrer Helferin Helga Hoffmann (Mitte) für ihre langjährige und treue Hilfe.
Foto: Wolfgang Ziegler

22. 10. 2011 - BÄRWEILER
(zie)

Jedes Jahr zum Abschluss der Traubenlese gibt es auf dem Weingut Edelberg der Winzerfamilie Christa und Willi Ebert &Söhne ein gemütliches Zusammensein bei feinem Essen und Trinken mit allen Helfern, die zu einer guten Traubenernte mit beigetragen haben. Unter ihnen war auch wie gewohnt Helga Hoffmann aus Bärweiler. Ihr sprach das Winzerehepaar diesmal aber einen ganz besonderen Dank aus, denn ohne jede Unterbrechung ist Helga Hoffmann seit nunmehr 30 Jahren vom zeitigen Frühjahr bis zur Lese im Herbst unterstützend mit dabei und ist mit allen Arbeiten in den Wingerten bestens ver- und betraut.

Dass dies möglichst noch lange so bleiben möge, brachte Willi Ebert in seinen Dankesworten heiter zum Ausdruck und überreichte der treuen Seele Helga Hoffmann eine große Sektflasche aus den Kellern des Hauses Edelberg und einen prächtigen Blumenstrauß als Dank und Anerkennung für ihre jahrzehntelange gute Arbeit und Hilfe.

 

 

 

 


 

13. 10. 2011 | ZUKUNFTSWERKSTATT Kinder suchen nach Verbesserungsvorschlägen

ZUKUNFTSWERKSTATT Kinder suchen nach Verbesserungsvorschlägen
für verschiedene Plätze im Dorf / Bolzplatz ist Unkrautwiese

Allgemeine Zeitung
2011 10 13
Bürgermeister Hans Gehm (li.), Roland Grammes von den Pfadfindern (re.) und die Film-Gruppe freuen sich über den gelungenen zwölfminütigen Film. Insgesamt nahmen zwölf Kinder ab fünf Jahre teil.
Foto: Sonja Bräuer

13. 10. 2011 - BÄRWEILER
Von Sonja Bräuer

Ein Filmprojekt haben Kinder und Jugendliche in Bärweiler im Rahmen der Zukunftswerkstatt durchgeführt, welche die Gemeinde beim Dorferneuerungswettbewerb gewonnen hatte. Dieser Film wurde auf dem Grundversorgungs-Dorfmarkt gezeigt.
 Zum Thema haben die Mitwirkenden verschiedene Plätze im Dorf gemacht, die für sie verbessert werden sollten. Dabei haben sie die Ausstattung und Unterstützung vom Bund Deutscher Pfadfinder Rheinland-Pfalz erhalten.
 
Besondere Atmosphäre während des Drehs

über die Reportage mit einer Länge von etwa zwölf Minuten zeigte sich Ortsbürgermeister Hans Gehm überrascht. Normalerweise entstehen an einem Drehtag lediglich drei bis vier Minuten. Die Gruppe in Bärweiler war also besonders fleißig.
 Teilweise wurde Gehms Engagement im Film gelobt. Doch die Gruppe beurteilte auch Verschiedenes kritisch. So sei der Bolzplatz beispielsweise nur noch eine Unkraut-Wiese ohne richtige Tore. Der Bürgermeister will sich das Ergebnis des Films nun zur Aufgabe machen.
 Gemeinsam mit Kindern und Eltern soll entschieden werden, „was wollen wir, wo bekommen wir das Geld dafür her.“ Bei der Jugendarbeit sei immer eine Entwicklung notwendig, so Gehm.
 Die 1 500 Euro, die in den Film investiert wurden, sieht der Bürgermeister als gerechtfertigt an. Auch mit der Umsetzung ist er zufrieden. „Das Nächste ist eben, dass man mit der Jugend darüber spricht“, plant er. Roland Grammes vom Medienmobil der Pfadfinder empfand die Atmosphäre in Bärweiler im Vergleich mit anderen Orten als besonders. Beim Projekt, in dem die Kinder und Jugendlichen selbst umsetzten, was sie sich ausgedacht hatten, herrschte eine tolle Stimmung und auf das Ergebnis waren sehr viele Einwohner gespannt, die sich den Film nun während des Dorfmarktes anschauten.

Im Film hatten Alina Heib und Sophie Wahl die Moderation übernommen. „Wir haben uns selbst Fragen ausgedacht“, kann Sophie berichten. Dabei orientierten sie sich an Fragen, die sich viele Kinder und Jugendliche im Ort stellen. Insgesamt haben zwölf Mitwirkende ab fünf Jahren teilgenommen.
 Auch um die Musik im Film haben sie sich selbst gekümmert und auch im Schneideprozess haben sie mit Unterstützung des Pfadfinder-Teams selbst entschieden, was verwendet wird und was nicht. Und zumindest Sophie kann sich vorstellen, dass manches von den Kritikpunkten in Zukunft tatsächlich zufriedenstellender umgesetzt wird.

 

11. 10. 2011 | Auf Weg zur Selbstversorgung

Auf Weg zur Selbstversorgung

Die Gemeinde ist Vorreiter bei der mobilen Grundversorgung: Zum vierten Mal fand jetzt ein Dorfmarkt statt.
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2011 10 11 thumb
Hans Gehm (von links) versprach den Jugendlichen nach der Filmvorführung die Kritikpunkte in Übereinkunft mit der Dorfgemeinschaft anzugehen. Mitgewirkt hatten unter anderem: Nils Maurer, Patrick Bromann, Erik Maurer, Sophie Wahl, Alina Heib, Marie Bender, Elena Hartmann, Leon Skär und Alexander Hartmann.
marcel mayer

11. 10. 2011 - BÄRWEILER

Bürgermeister Hans Gehm sagt: „Wir können uns noch nicht zu hundert Prozent versorgen, aber wir bewegen uns am Rande der Grundversorgung. Das ist ganz gut für den Anfang.“ Gehm sieht das Modellprojekt auf gutem Weg. Im Schnitt nutzen 50 Besucher den Dorfmarkt. Der Ortsbürgermeister hofft in der Zukunft auch auf Käufer aus Nachbarorten. Die Standbetreiber – dieses Mal waren es insgesamt zehn – seien nach wie vor von dem Projekt überzeugt. Eindecken konnte man sich unter anderem mit Brot, Wurst, Wein, Honig, hochwertigem Olivenöl aus Italien, Naturkosmetik, Bekleidung und Blumen.

Damit könne man zwar nicht jedes Bedürfnis stillen, aber das sei auch nicht gewollt. Die Zielgruppe seien die über 55-Jährigen und Bürger die eingeschränkt mobil sind. Aber auch alle anderen könnten das Angebot nutzen.

Um ein erstes Feedback von den Bürgern und Beschickern zu bekommen, wurden Fragebögen ausgeteilt. Wünsche und Anregungen daraus will man zeitnah umsetzen. Zugleich wurde der Dorfmarkt zur Präsentation eines filmischen Dorfporträts genutzt. Ende September hatte der „Bund Deutscher PfadfinderInnen“ mit Kindern und Jugendlichen einen Film gedreht. Darin wird deutlich, was den Nachwuchs bewegt. Größter Wunsch: Ein gepflegter Bolzplatz. Denn oft sei das Gras auf dem Platz zu hoch.

Für den Jugendraum wünschen sich die Teenager ein besseres Medienangebot, wie etwa einen Fernseher. Außerdem würde viel zu früh automatisch der Strom abgeschaltet. Hans Gehm nahm die Wünsche ernst. Die vorgebrachten Kritikpunkte würden von der Dorfgemeinschaft angegangenen. Während der Präsentation waren auch einige Kinder und Jugendliche anwesend, die beim Projekt mitgewirkt hatten, das waren: Nils Maurer, Patrick Bromann, Erik Maurer, Sophie Wahl, Alina Heib, Marie Bender, Elena Hartmann, Leon Skär und Alexander Hartmann. Beide Projekte, die mobile Grundversorgung wie auch das Filmprojekt sieht Gehm als eine Einheit an. Beides hänge indirekt mit dem Dorfleben zusammen. Hans Gehm: „Jung und Alt haben eigene Bedürfnisse, und wir möchten diesen nachkommen“. Der Dorfmarkt sei hierfür ideal, weil ein Dialog zwischen den Generationen entstünde. Nur so könne sich ein Dorf vorteilhaft entwickeln und die demografische Entwicklung kompensieren findet Gehm.


 

10. 10. 2011 | Grundversorgung in Schwung gebracht

Grundversorgung in Schwung gebracht

DORFMARKT Bürgermeister Rolf Kehl bleibt von Idee des Modellprojekts überzeugt
Gemütliche Nachmittage geplant
Allgemeine Zeitung
2011 10 10
Die Händler wie Bianka Bachmann (re.), die hier Nudeln an Monika Wahl
aus Lauschied verkauft, zeigen sich zufrieden.
Foto: Sonja Bräuer

10. 10. 2011 - BÄRWEILER

Mit dem vierten Dorfmarkt zur Versorgung mit Waren und Dienstleistungen geht die erste Runde dieser Aktion zu Ende. Nun soll entschieden werden, wie es weitergeht.
Für den Dorfmarkt hat die Arbeitsgruppe Grundversorgung wieder ein Angebot verschiedenster Händler - von Bäcker und Metzger über Modemobil bis zur Bauerntheke - gewinnen können. Diese Anbieter haben nun, genauso wie die Bürger, einen Fragebogen ausgefüllt, in dem sie ihre Meinung zu den Dorfmärkten mitteilen sollten.
Die Auswertung wird in die Diskussion einfließen, die nun in Gemeinderat und Planungsteam Grundversorgung anstehen. "Tendenziell könnte es noch besser laufen", resümiert Ortsbürgermeister Hans Gehm. Die Hauptzielgruppe sei derzeit wohl noch relativ mobil und daher entsprechend gut versorgt.
Das ganze Marktgeschehen nur zum Zweck eines Kaffeekränzchens zu organisieren, sprenge den Rahmen, so der Bürgermeister. "Es könnte mehr genutzt werden, aber grundsätzlich muss ich feststellen, es ist möglich in so einer kleinen Gemeinde, so etwas in Schwung zu bringen", sagt Gehm erfreut.
Was sich aus den Märkten heraus schon entwickelt hat, ist die Idee eines regelmäßigen gemütlichen Nachmittags im Haus am Dorfplatz, um den sich Maria Bartels, Annerose Schlarb und Kriemhilde Franzmann kümmern wollen. Dabei sollen diejenigen, die kommen, selbst aktiv werden. Unter dem Motto "Wer zu Hause sitzt, sitzt allein, darum laden wir ins Haus am Dorfplatz ein" soll die Idee umgesetzt werden.
"Jeder kann seinen Strickstrumpf mitbringen", hieß es bei der Präsentation der Idee auf dem Dorfmarkt. Die Männer könnten währenddessen Laubsägen, mit den Kindern könnte gebastelt werden, sodass auch diese eingebunden seien. Und möglicherweise könnte man dann im nächsten Jahr auf einem Weihnachtsbasar die Werke anbieten.

Häufig positive Resonanz von den Händlern
Von den Händlern, die in Bärweiler keine Standgebühr bezahlen müssen, bekommt Gehm häufig positive Resonanz, auch wenn die Verkaufszahlen schwanken. "Es geht ja auch mehr um die Präsenz", fasst es Astrid Köhler aus Hundsbach zusammen, die ihre Waren auch dieses Mal angeboten hat. Auch wenn es beim letzten Mal besser lief, ist sie nicht enttäuscht.
Ebenso zeigt sich Bianka Bachmann aus Lauschied an ihrem Hofladen-Stand zufrieden. "Bärweiler ist gut, da kennt man die Leute", freut sie sich. Immer noch überzeugt von der Idee ist auch Verbandsgemeinde-Bürgermeister Rolf Kehl. Der Markt bedeute "für die Dorfgemeinschaft eine absolut positive Entwicklung." Das gehe allerdings nur dann, wenn der Motor da sei, der das fokussiere. "Und da ist der Ortsbürgermeister wirklich sehr zu Gange", lobt Kehl. Auf die Fragebögen sei er nun gespannt. Immerhin könne die Aktion schon als Prototyp für andere Gemeinden gesehen werden, das habe er auf der letzten Dienstbesprechung der Bürgermeister auch noch einmal hervorgehoben.
"Es geht mit Sicherheit hier weiter", so Kehl, die Frage sei eben, in welcher Form. Die Kurse, die künftig im neu geschaffenen Computer-Raum der Gemeinde anlaufen sollen, begrüßt er ebenso wie die geplanten Nachmittage im Haus am Dorfplatz.
Auch in der Dorfgemeinschaft kommt der Markt positiv an. "Wir hoffen, dass es nicht einschläft", wünscht sich Corinna Bender eine Fortsetzung. "Es helfen auch alle mit, alle Altersgruppen machen das, was sie können", weiß auch Hendrik Blum. Annerose Schlarb ist ebenfalls begeistert. "Ich freue mich immer auf diesen Nachmittag, besonders auf die Gespräche", sagt sie.
Dass in Bärweiler eine Gemeinschaft verschiedener Altersklassen hinter den Projekten steht, scheint wohl das Erfolgsrezept zu sein.


 

30. 09. 2011 | Kunst erleben, wo sie gemacht wird

Kunst erleben, wo sie gemacht wird

OFFENE ATELIERS Rinaldo Greco mit dabei
Allgemeine Zeitung
2011 09 30
Was hinter den Türen der Ateliers rheinland-pfälzischer Künstler vor sich
 geht, wollten an den beiden letzten Wochenenden, den Tagen der
 "Offenen Ateliers", wie hier bei Rinaldo Greco in Bärweiler zahlreiche Kunst interessierte genauer wissen.
Foto: Wilhelm Meyer

30. 09. 2011 - BÄRWEILER
Von Wilhelm Meyer

"Kunst erleben, wo sie gemacht wird" war das Versprechen der "Offenen Ateliers" im Rahmen des Kultursommers. Aus der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim ist der in Bärweiler arbeitende Maler und Bildhauer Rinaldo Greco der einzige Künstler, der in diesem Jahr an den Offenen Ateliers teilnahm. Dazu nämlich ist eine Hürde zu überspringen: Alle Künstler müssen die Qualität ihrer künstlerischen Arbeit gegenüber einer Jury nachweisen, heißt es auf der Homepage der Aktion.

An den Wochenenden war auch die Tür zu Grecos Atelier in Bärweiler geöffnet. Die Gelegenheit, sich und seine Arbeit vorzustellen, nutzt Greco gern. Es kamen Schüler seiner Kurse, die sich seine Arbeiten gerne einmal genauer ansehen mochten, und Sammler, die seine Arbeit schon lange verfolgen. Aber auch Bärweilers Bürgermeister Hans Gehm hatte die Gelegenheit genutzt, einen Blick in die künstlerische Werkstatt von Greco zu werfen.

Greco, geboren 1954 in Rizziconi (Italien), studierte an der Kunsthochschule Reggio Calabria. Seit 1978 ist Greco freischaffend in Deutschland tätig, von 1987 bis 2007 mit Atelier in Bad Kreuznach, seit April 2007 in Bärweiler. Seit 1982 ist Greco Mitglied des Bundes Bildender Künstler (BBK) Rheinland-Pfalz.

Manch einer kennt auch eine von Grecos Arbeiten, ohne es zu wissen. Auf zahlreichen Plätzen in Deutschland nämlich sind bildhauerische Arbeiten von ihm zu finden.

 

28. 09. 2011 | Schwachstellen auf Film festgehalten

Schwachstellen auf Film festgehalten

ZUKUNFTSWERKSTATT Nachwuchs aus Bärweiler dokumentiert,
wo Verbesserungen aus seiner Sicht notwendig sind
Allgemeine Zeitung
2011 09 28
Die jungen Bewohner Bärweilers wussten die Möglichkeiten des Medienmobils des Bundes Deutscher Pfadfinder (BDP) bald bestens zu nutzen. Von links: An der Kamera Patrick Bromann, vorn die Teilnehmer aus Bärweiler Elena Hartmann, Sophie Wahl und Alma Heib, hinten das Team der Pfadfinder Fabio Jung, Debbie Wegner und Ruben Kastor und rechts Bürgermeister Hans Gehm. Foto: Wilhelm Meyer

28. 09. 2011 - BÄRWEILER
Von Wilhelm Meyer

Das Medienmobil des Bundes Deutscher Pfadfinder (BDP) machte Station in Bärweiler.
 Groß war die Freude gewesen, als die Gemeinde beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” nicht allein mit einem Geldpreis, sondern auch mit einer Zukunftswerkstatt belohnt wurde. Dass ein Dorf nur mit seiner Jugend Zukunft hat, weiß Bürgermeister Hans Gehm. Umso größer ist die Erwartung an die Werkstatt.
 Überrascht waren erst einmal die Mitarbeiter des BDP, Fabio Jung, Ruben Kaster und Debbie Wegener: Wie engagiert und zielstrebig die zwölf Bärweilerer Kinder bei der Sache waren, das verdiene alle Achtung. Fast doppelt so lang als erwartet, ist dann auch der kleine Film geworden. Den wird die Bärweilerer Jugend nun ihren erwachsenen Mitbürgern am 8. Oktober zwischen 14 und 17 Uhr auf dem Herbstmarkt vorführen können.
 Damit zeigen die jungen Bärweilerer, was sie sich für ihr Dorf wünschen. Vier Schwerpunkte haben die Kinder und Jugendlichen ausgemacht und die jeweils Betroffenen nach ihrer Meinung über Stärken und Schwächen befragt. Das sind der Bolzplatz, der Jugendraum und die beiden Spielplätze im unteren und im mittleren Dorf.

DIE FILMEMACHER
Am Film beteiligt waren:
 Leon Skär, Max und Felix Christian, Eric und Nils Maurer, Marie und Lisa Bender, Alexander Hartmann, Elena Hartmann, Sophie Wahl, Alma Heib und Patrick Bromann.

 Dass da nicht alles zum Besten steht, konnte Bürgermeister Gehm schon während der Dreharbeiten erkennen. Aber dafür war die Zukunftswerkstatt ja gedacht, die Wünsche der Jugend aufzuzeigen. So wird es in Bärweiler darum gehen, auch diese vier Plätze zukunftstauglich zu machen.
Dem Tor auf dem Bolzplatz fehlt ein Netz, und mitunter sind es schon ganz schöne Kratzer, die sich die Fußballer im benachbarten Gebüsch zuziehen, wenn sie dort mal den Ball holen müssen.
 Löcher und Reste von Feuer bringen den Platz zudem an die Grenze der Bespielbarkeit. Medien, so machten die älteren Jugendlichen deutlich, fehlen im Jugendraum. Schon wenn man Musik hören wollte, werde es schwierig. An den Spielplätzen sei überdies einiges zu tun.
 Gewonnen haben die Kinder und Jugendlichen aber schon jetzt. Moderieren, Interviews führen und alles in eine Reihe zu bekommen - da hatten die Bärweilerer schon einiges zu bieten. Daraus dann aber auch einen aussagekräftigen Film zu machen, mit moderner Aufnahmetechnik umzugehen, das Ganze zu vertonen und zu schneiden, zu sehen, wann eine Szene wiederholt werden muss, das war für alle eine spannende und gute Erfahrung. Und Spaß hatten sie allemal.

07. 09. 2011 | Nicht weniger als 200 Jahre bei den Landfrauen

Nicht weniger als 200 Jahre bei den Landfrauen

EHRUNG Vier Damen für ihre Treue und ihre Verdienste gewürdigt
Allgemeine Zeitung
2011 09 07
Als sich beim Feiern ein wenig Luft zwischen den Arbeiten zeigte, konnten Christine Bromann (links) und Karin Herzog (rechts) Irma Maurer, Anna Kistner, Irene Hahn und Hilde Wendel (von links) für je 50 Jahre Treue zu den Landfrauen ehren.
Foto: Wilhem Meyer

07. 09. 2011 - BÄRWEILER (wmy)

Ein besserer Tag als das Backesgrumbeerefest zur Ehrung von langjährigen, verdienten Landfrauen dürfte sich in Bärweiler kaum finden lassen. Besonders dann, wenn man die zu Ehrenden überraschen möchte. Beim Backesgrumbeerefest nämlich fehlt keine Landfrau aus Bärweiler am Backes oder am Gemeindehaus.
 So hatten es sich auch Christine Bromann, eine der beiden Vorsitzenden der Landfrauen und Schriftführerin Karin Herzog gedacht. Zu ehren gab es nichts Geringeres als vier mal ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft bei den Landfrauen.
 Und das, obwohl der Ortsverband der Landfrauen in Bärweiler gerade mal 20 Jahre zählt. Zuvor waren die Damen dem Meisenheimer Verband angegliedert.

So konnten Bromann und Herzog neben Urkunden auch jeder der verdienten Landfrauen ein passendes Geschenk, je eine "SooNahe-Beziehungskiste" überreichen.
 An Hilde Wendel ging die Ehrung zu gleich verbunden mit dem Dank für eine der aktivsten Landfrauen. Lange war Wendel Vorsitzende in Bärweiler gewesen und zuvor aktiv im Meisenheimer Verband.
 Mit nahezu 91 Jahren gehört Anna Kistner zu denen, die zeigen, wie jung gegenseitiges Helfen hält. Auf ebenfalls 50 aktive Jahre kann Irma Maurer zurückblicken, und Irene Hahn und Hilde Wendel hatten zur Ehrung nicht einmal ihre rote "Landfrauen Fest- und -Arbeitsschürze" abelegt. Es gab schließlich noch einiges zu tun beim diesjährigen Backesgrumbeerefest.

 

05. 09. 2011 | Kartoffeln und Zwetschgen satt

Kartoffelnund Zwetschgen satt

LANDFRAUEN Backesgrumbeerefest in Bärweiler lebt von unzähligen fleißigen Helferinnen
Allgemeine Zeitung
2011 09 05
Sie sind die Bärweilerer Quetschekuchespezialeinheit: (von links) Christine Bromann, Hilde Matzke, Hildegard Schmidt, Anneliese Christian, Irene Hahn und Annerose Schlarb.
Foto: Wilhelm Meyer

05. 09. 2011 - BÄRWEILER
Von Wilhem Meyer

Wenn am Sonntag um 11:30 beim Backesgrumbeerefest mit den Landfrauen die ersten Grumbeeren aus dem historischen Backes in Bärweiler geholt werden können, ist das Meiste an Arbeit schon getan. Nicht allein, weil die Bäcker schon seit sechs Uhr auf den Beinen sind. Da nämlich mussten Horst Blum, Michael Bier und Jürgen Bromann ins Backes um die beiden Öfen anzuheizen. Dann können schließlich schließlich die Zentner an Grumbeere hineingeschoben werden.

Badewannen voll Kartoffeln

Die Hauptarbeit jedoch bringt immer der Samstag davor. Da wird das ganze Dorfgemeinschaftshaus allein schon gebraucht um die vielen Landfrauen aufzunehmen, ohne die man am Sonntag buchstäblich in die Röhre gucken müsste. Da sind die großen Plastikbadewannen, die sich allmählich mit den geschälten Kartoffeln füllen. Da warten die Grumbeeren dann, bis sie am Tag drauf zu der Köstlichkeit werden, die dem Fest weit über den Ort hinaus seinen hervorragenden Ruf eingebracht hat. Aber es sind nicht allein die Grumbeeren. Vor allem sind es auch die Zwetschenkuchen, die den Kern des Kuchenschmauses des nächsten Tages ausmachen werden. Er ist der älteste in Rheinland-Pfalz, mit zwei funktionstüchtigen Ofen, wie Ortsbürgermeister Hans Gehm stolz berichten kann.
 
Gewaschen, entkernt und zugeschnitten werden die Zwetschen auf 18 Blechen verteilt. Ein jeder der beiden Öfen fasst genau neun Bleche. Da, wo die Zwetschgen sind, so scheint es der Ehrgeiz Bärweilerer Quetschekuchespezialeinheit der Landfrauen, darf kein Teig mehr zu erblicken sein. Und da, wo Christine Bromann, Hilde Matzke, Hildegard Schmidt, Anneliese Christian, Irene Hahn und Annerose Schlarb die Zwetschen gesteckt haben, ist es dann auch nicht.
 Es ist aber auch etwas Besonderes mit dem Bärweiler Backes.

Ältester "Backes" in Rheinland-Pfalz

Und ihre hervorragende Funktionstüchtigkeit stellen diese Öfen beim Backesgrumbeerefest immer wieder beeindruckend unter Beweis. Nicht weniger unter Beweis stellen allerdings die Landfrauen mit ihren zahlreichen Helfern ihre Tüchtigkeit. Mehr als 60, so rechnen Gehm und Christine Bromann, eine der beiden Vorsitzenden der Landfrauen, dürften es schon sein, die bei all den notwendigen Arbeiten zur Hand gehen. Doch sauer guckt keine. Das Fest, so scheint es, beginnt für die zahlreichen Helfer in Bärweiler mit ihrer Arbeit.

27. 08. 2011 | Mit der Kamera durchs Dorf

Mit der Kamera durchs Dorf

ZUKUNFTSWERKSTATT Jugendliche machen Film, wie sie sich ihr Bärweiler vorstellen
Allgemeine Zeitung

 

27. 08. 2011 - BÄRWEILER
Von Wilhelm Meyer

Mit der ersten Resonanz der Kinder und Jugendlichen beim Vorbereitungstreffen zur Zukunftswerkstatt Bärweiler ist Ortsbürgermeister Hans Gehm zufrieden. Von fünf bis 18 Jahre reicht das Alter der Kinder und Jugendlichen, die dazu gekommen waren. Weitere fünf Jugendliche, so Gehm, hätten signalisiert, dass sie auf jeden Fall dabei sein wollten. Die Werkstatt war beim letztjährigen Wettbewerb "Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung" des Innenministeriums als Preis errungen worden.
 Mit professioneller Hilfe soll herausgefunden werden, was die Jugend so braucht, um sich auch weiter in Bärweiler wohlzufühlen. Den Auftrag hierzu hatte der Gemeinderat an den Bund Deutscher Pfadfinder (BDP)  vergeben. Nun war Roland Grammes mit dem BDP Medienmobil in Bärweiler, um das Projekt vorzustellen und zu besprechen.
 Zunächst konnten sich die jungen Bärweilerer die technischen Voraussetzungen des Medienmobils ansehen. Einige von ihnen haben mit ihrem Handy schon Erfahrungen im Herstellen eines Videos gemacht, und selbst die Bearbeitungstechnik ist ihnen nicht unvertraut.
 Fünf bis sieben Minuten, so stellt sich Grammes vor, sollte der Film dauern. Darin sollen die Jugendlichen zeigen, wie sie sich Bärweiler vorstellen. Der Film wird am Samstag, 8. Oktober, zwischen 14 und 17 Uhr auf dem Herbstmarkt zu sehen sein.
 Zunächst wird ein Konzept erstellt, dann werden die jungen Filmemacher durch den Ort streifen und schließlich wird das Material gesichtet, geschnitten und zum Film zusammengestellt. Eltern haben sich  auch schon für die Versorgung bereit gefunden, so dass die Kinder sich voll und ganz auf ihre Aufgaben konzentrieren können. Bei den ganz Kleinen werde man wohl mit Collagen arbeiten müssen, war der Vorschlag von Grammes.
 Am Herbstmarkt sollen auch erste Termine für die PC-Schulungen feststehen. Davon erhofft sich Gehm, dass vor allem die älteren Bürger des Dorfes in die Lage versetzt werden, aktiver mit PC und Internet umgehen zu können. Schließlich sollen auch die Möglichkeiten der eigenen Bärweiler Homepage, zum Beispiel das ""Schwarze Brett", genutzt werden.
Doch erst einmal wird in Bärweiler wieder richtig gefeiert. Am Sonntag, 4.September, ist Backesgrumbeerefest mit den berühmten Backesgrumbeere der Landfrauen. Und selbstverständlich gibt es auch Kaffee und ein reichhaltiges Kuchenbuffet.

27. 08. 2011 | Schon Besserung zu merken

Schon Besserung zu merken

Untertitel
Allgemeine Zeitung
2011 08 27
Im Rahmen der RWE-Aktion "Aktiv vor Ort" wurde ein Geschwindigkeitsmesser angebracht. Bürgermeister Hans Gehm (li.) freute sich über die Unterstützung und die schnelle Wirkung der Anlage.
Foto: Bräuer

27. 08. 2011 - BÄRWEILER (sbr)

 

Eine Geschwindigkeits-Messanlage hat die Orts-gemeinde Bärweiler in Kooperation mit der Aktion "Aktiv vor Ort" der RWE am Eingang der Gemeinde errichtet.
Das Tempo vieler Autos hier sei ein großes Problem, äußerte sich Ortsbürgermeister Hans Gehm. Dass die Autos zu schnell in den Ort kommen, sei schon länger bekannt. Deshalb war das Thema ins Dorferneuerungskonzept aufgenommen und nun umgesetzt worden. "Das ist jetzt das Resultat", zeigt Gehm auf die neue Anlage.

Den Anliegern, wie dem Ersten Beigeordneten Horst Scherer, war direkt eine Besserung aufgefallen. "80 bis 90 Prozent gehen schon auf die Bremse", hat er beobachtet. Sobald Autofahrer das
Ortsschild passieren, zeigt die Anlage sowohl Geschwindigkeit als auch ein lachendes oder trauriges Gesicht je nachdem, ob die Geschwindigkeit dem Ortseingang angepasst wurde.
 Die Anlage selbst ist mobil. Dementsprechend kann sie künftig auch an anderen Stellen angebracht werden. Dass sich RWE-Mitarbeiter Klaus Stiwitz aus Heimweiler für die Anlage eingesetzt hat, freut die Gemeinde.

2000 Euro bezahlte das Unternehmen, die restlichen Kosten wurden von der Ortsgemeinschaft erwirtschaftet. Der Erlös des Dorffestes wurde dafür und für zusätzliche Katzenaugen an gefährlichen Kurven verwendet. "Somit ist die ganze Geschichte wieder kostenneutral für den Haushalt umgesetzt", so Gehm.

 

 

 

 

 


 

01. 07. 2011 | Erforschen, was die Jugend braucht

Erforschen, was die Jugend braucht

DORFERNEUERUNG Rat vergibt Videoworkshop an Bund Deutscher Pfadfinder
Tempomessanlage wird angeschafft
Allgemeine Zeitung

 

01. 07. 2011 - BÄRWEILER
Von Wilhelm Meyer

Grundversorgung, Langensteini und Verkehrsberuhigung bleiben zentrale Punkte ¡n der Planung der Bärweilerer. Und das, wie es scheint, außerordentlich erfolgreich.
 Davon hatten die Bärweilerer beim letztjährigen Wettbewerb ,,Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung” des Innenministeriums die Jury mit ,,Langensteinis Dorfgeschichten” schon einmal eindrucksvoll überzeugen können. Da war neben einem Preis von 1 000 Euro, der in Gestaltung und Druck der Geschichten fließen wird, ebenfalls eine Zukunftswerkstatt für Bärweiler gewonnen worden. Darin soll mit professioneller Betreuung herausgefunden werden, was die Jugend so braucht, um sich auch weiter ¡n Bärweiler wohl zu fühlen. Der Auftrag hierzu wurde nun im Gemeinderat an den Bund Deutscher Pfadfinder vergeben.
Bei einem Videoworkshop im August und September soll nicht nur allein herausgefunden werden, was die Jugend sich wünscht und erhofft, es soll auch gleich festgehalten werden. Am vierten Markttag, am 8. Oktober, zwischen 14 und 17 Uhr werden dann auch die Erwachsenen das Ergebnis in Form eines selbst erstellten Videofilms zu Gesicht bekommen können.

Gerät soll noch in den Ferien aufgestellt werden

Mit Schwung geht es auch in der Verkehrsberuhigung weiter. Für den nächsten Schritt hat der Rat Bürgermeister Hans Gehm mit dem Auftrag zum Ankauf einer Geschwindigkeitsanzeige versehen. Das nötige Geld kommt zum einen aus dem Mitarbeiterprojekt des RWE, zum anderen haben die Landfrauen beim letzten Dorffest wieder erfolgreich gewirtschaftet. Zusammen, so Gehm, wird es reichen, eine Messanlage noch in den Ferien für das Dorf anzuschaffen und zu betreiben.
 Auch die Initiative um einen Bouleplatz macht Fortschritte. Die Gemeinde stellt den Grund zur Verfügung, alles weitere übernimmt eine dörfliche Initiative in Patenschaft. Interesse am Spiel wurde schon vielfach signalisiert. So können sich die Landfrauen ein Bouleturnier wohl denken.
 Mit einem stabilen Angebot von elf Anbietern wird am 20. August der Markt in die nächste Runde gehen. Zu Obst, Gemüse, Bäckerei und vielem anderen kommt nun auch ein Metzger hinzu. Und das Modemobil, das beim letzten Mal erstmals dabei war, will dann auch mit einer kleinen Modenschau aufwarten. Gehm hofft, dass der Markt bald auch von Menschen aus den Nachbargemeinden wahr genommen wird. Es sei ja nicht allein ein netter Einkaufstreff - Kaffee und Kuchen gibt es ebenso wie ein Glas Wein. Auch als sozialer Treffpunkt beginne der Markt sich zu bewähren.

Wieder beim Wettbewerb mit dabei

Im September dann soll auch die schon länger angedachte PC-Schulung starten. Einige geeignete Fachleute stünden, so Gehm, jedenfalls zur Verfügung. Auch beteiligen wird man sich mit den zahlreichen Projekten an dem ¡n diesem Jahre wieder ausgetragenen Wettbewerb der Wüstenrot Stiftung ,,Land und Leute”.  ,,Kleine Gemeinden gestalten ihre Zukunft im demografischen Wandel" hatte es zur letzten Ausschreibung übergreifend geheißen. Dieses Mal ist es das besondere Thema ,,Bildung, Kunst und Kultur in kleinen Gemeinden - Schlüsselfaktoren für die zu künftige Entwicklung".  Da dürfte auch Bärweilers Jugend mit ihrem generationenübergreifenden Geschichten- und Geschichtsprojekt schon ganz richtig liegen.

20. 06. 2011 | Für das Mode-Mobil lief es gut

Für das Mode-Mobil lief es gut

Projekt Weniger Besucher beim zweiten Dorfmarkt
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2011 06 20
Das "Mode-Mobil" bietet Kleider und Schuhe.
Foto Köhler

20. 06. 2011 - BÄRWEILER
Von Martin Köhler

Beim zweiten Dorfmarkt war dieses Mal weniger los: Verglichen mit dem Projekt-Markt im vergangenen Jahr und dem ersten Dorfmarkt im April kamen weniger Besucher. Lag es am windigen, unbeständigen Wetter?

"Am 9. April, nach dem langen Winter, haben sich die Leute gefreut, draußen zu sitzen. Das war wie ein kleines Dorffest" erinnerte sich Silke Hartmann vom Arbeitskreis Grundversorgung. Sie organisierte den Markt einmal mehr mustergültig. Erstmals gelang es ihr sogar, einen Metzger nach Bärwei1er zu lotsen.

Im Freien sitzen konnten die Besucher also dieses Mal nicht - für Arbeitskreisteilnehmerin Christine Bromann war das aber nicht so dramatisch:  "Die älteren Bewohner freuen sich, wenn sie sich bei Kaffee und Kuchen treffen und auch mal was anderes sehen, als die eigenen vier Wände" So wurde das traditionelle Kaffeekränzchen der Damen eben im Bürgerhaus abehalten, während sich die Herren mehrheitlich rund um die Theke aufhielten.

Ein zweiter Beschicker-Neuling bestand seine Feuertaufe: Das "Mode-Mobil" von Conny Irrgang baute auf der Bühne des Bürgerhauses, dem alten Schulsaal, ein kleines Modegeschäft auf, für das die alte Schulküche zur Umkleidekabine diente. Irrgangs Angebot umfasste beinahe sämtliche Artikel der Damen- und Herrenmode, inklusive Schuhauswahl.

Irrgang resümierte am Samstagnachmittag: "Für einen ersten Markt lief es sehr viel besser als gedacht." Fürs nächste Mal am Samstag, 20. August, würde sie der Ortsspitze gerne vorschlagen, eine Modenschau zu veranstalten.

Auch für Gemeinderat Harald Skär war die geringere Besucheranzahl kein Beinbruch. Man wolle für den August-Markt versuchen, in den Nachbardörfern stärker zu werben. Außerdem freute er sich, dass mit Metzger Wolf aus Woppenroth auch ein weiterer Vertreter der Regionalmarke "SooNahe" für den Markt gewonnen werden konnte.

Dieter Geiß-Skär vom Referat Dorferneuerung im Innenministerium zeigte sich bei seinem Besuch recht angetan über das, was die Gemeinde auf die Beine gestellt hat. "Die Idee von Dorfmärkten ist für ausgesuchte   Gemeinden bestimmt transportierbar." Und da Bärweiler die erste Gemeinde in Rheinland-Pfalz sei, in der solch ein Projekt für   Grundversorgung ausprobiert werde, achte Mainz sehr auf dessen Entwicklung.


 

08. 06. 2011 | 20 „Langensteinis“ Gestalt verliehen

20 „Langensteinis“ Gestalt verliehen

DORFFEST Kinder kreieren Maskottchen in Ton / Ortsgeschichte soll in Buch zusammengefasst werden / Erlös für Tempoanzeige
Allgemeine Zeitung
2011 06 08
„Langensteini“, das Maskottchen der Bärweilerer, stand auch beim
 diesjährigen Dorffest im Mittelpunkt.
Foto: Wilhelm Meyer

08. 06. 2011 - BÄRWEILER
Von Wilhelm Meyer

Am Ende des Dorffestes blieb dem Bärweilerer Bürgermeister Hans Gehm nur noch, all den zahlreichen Helfern - mehr als 60 - herzlich zu danken. Ein Extra-Dank ging an die vielen fleißigen Bäcker, die die Kuchentheke des Tages wieder zu einer hinreißenden Verführung hatten werden lassen.

Mit dem wie immer gut besuchten Gottesdienst war das Dorf in den Tag gestartet. Wieder einmal hatten die Kinder den Gottesdienst gestaltet und dieses Mal den Übergang von der Osterzeit zu Pfingsten lebendig geformt. Mit einem Frühschoppen folgte der weltliche Teil des Festes, der nahtlos in Mittagsessen und weiter zur Kaffeetafel überging. Dabei musste man in Bärweiler nicht auf ansprechende flotte Musik verzichten. Dafür sorgte „DiHeDi“, die Monzinger „Gute-Laune-Band“.

Das Programm mit den „Dancing Angels“ vom Lauterecker Heimat- und Kulturverein und deren rasanten Funkenmariechen Vanessa Fehrentz und Johanna Quint sowie Vanessa und Patrick von der Kirner Tanzgruppe Sonnenschein begleitete Gehm selbst. Eröffnet wurde es vom Singkreis unter der Leitung von Gerhard Rabius.
Im Mittelpunkt stand jedoch das Bärweiler Maskottchen „Langensteini“. Die nach der markanten Felsformation benannte Figur in Ton zum Leben zu erwecken, war Ziel der Kinder. Am Ende des Tages dürften es gut 20 „Langensteinis“ gewesen sein, die die Kinder mit der freundlichen Hilfe von Astrid Köhler gefertigt hatten. Nun heißt es noch ein wenig warten, bis die sorgfältig mit Namen versehenen Figuren aus Köhlers Brennofen in Hundsbach gehärtet zurückkommen.

Noch gibt es einige Zeitzeugen
 Die Idee des Töpferprojektes, so erläuterte Gehm, war es, den „Langensteini“ noch einmal ins Zentrum des Bewusstseins der Bärweilerer zu rücken. Bald nämlich wird die Jugend wissbegierig nach Ortsgeschichte und Geschichten forschen: Die sollen dann im Buch „Langensteinis Dorfgeschichten“ zusammengefasst werden. Noch gibt es viele Bärweilerer, die einiges zu berichten haben. Aber bei den Jüngeren gibt es schon viele, die sich einen Dorfalltag vor 50 Jahren überhaupt nicht mehr vorstellen können.

Auch für den Erlös des Dorffestes gibt es schon ein Vorhaben. Nicht zufrieden ist man nämlich in Bärweiler mit einigen Rasern. Eine Geschwindigkeitsanzeige, so Gehm, soll da helfen. Einen Smiley soll sie haben und beweglich sein. Große Hilfe bedeutet es deshalb, dass die Verkehrsberuhigung als Teil eines RWE-Mitarbeiterprojektes im Rahmen von „Aktiv vor Ort. Mitarbeiter für Mitmenschen“ unterstützt wird. Mit dem Erlös vom Dorffest dürfte das jetzt eine runde Sache werden, schätzte Gehm zuversichtlich.

20. 05. 2011 | "Langensteini" führt durch den Ort

"Langensteini" führt durch den Ort

ETATBERATUNG Bärweiler Gemeinderat beschließt Haushalt ohne Investitionen / Bürgermeister sieht Sparzwang
Allgemeine Zeitung
2011 05 20
Fast überall präsent ist das Bärweiler Dorfmaskottchen
"Langensteini". Hier auf der Tafel des Dorf-Infopfades am
Dorfplatz als Schuhmacher.
Foto: Wolfgang Ziegler

20. 05. 2011 - BÄRWEILER
Von Wolfgang Ziegler

Die Beratung und Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2011 und Informationen zu Dorfprojekten standen auf der Agenda der jüngsten Sitzung des Bärweiler Ortsgemeinderats. Tatjana Herzog von der Finanzabteilung der Verbandgemeinde trug das Zahlenwerk des doppischen Haushalts für Bärweiler vor und erläuterte es. Dabei wurde klar, dass der Haushalt defizitär ist. Allein der Ergebnishaushalt weist einen Fehlbetrag von 44.800 Euro auf. Auch der Finanzhaushalt weist ein planmäßiges Minus von 28.500 Euro aus.

Ortsbürgermeister Hans Gehm sagte dazu, dass somit auch keine Investitionen getätigt werden könnten und die Gemeinde zum eisernen Sparen angehalten sei. „Gespart werden muss überall, wo es uns nur möglich ist“, vertiefte das Ortsoberhaupt. Und nur unabwendbare Ausgaben bilden hier die Ausnahme, wobei alles was mit Sicherheit zu tun hat, an erster Stelle stehe, sagte Gehm. Nachdem Herzog die Haushaltszahlen vorgetragen und Fragen beantwortet hatte, stimmte der Rat einstimmig dem Haushaltsplan 2011 zu.
Das Dorf hat bereits einmal beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen. Auf diesem Erfolg ruhten sich die Bärweilerer jedoch nicht aus. Die Gemeinde nahm am Wettbewerb „Kinder und jugendfreundliche Dorferneuerung“ des Innenministeriums teil und kam mit ihren Angeboten an die jüngsten Einwohner auf den vierten Platz. Das zum Wettbewerb eingereichte Projekt war das Kinderbuch „Langensteinis Dorfgeschichte“ mit dem Bärweilerer Dorfmaskottchen „Langensteini“ - in Anlehnung an die sagenumwobene Felsengruppe des Langesteins westlich des Dorfes. „Langensteini“ dient nun auch als Maskottchen für den Dorf-Infopfad, der als Rundweg um Bärweiler führt. Dieses Wegesystem soll demnächst in einigen Abschnitten noch verbessert werden und so noch besser begehbar gemacht werden.

Der nächste Markttag als Kern des Projekts Grundversorgung ist in Bärweiler am Samstag, 18. Juni. Dazu sollen aber diesmal im Vorfeld noch mehr die benachbarten Gemeinden informiert werden, speziell auch über die Art der Anbieter, um eine noch größere Besucherschar aus den umliegenden Dörfern anzulocken.

Bürgermeister Gehm legte dem Rat auch das druckfrische Informationsblatt zum Dorffest vor, das Anfang Juli im Bürgerhaus ansteht. Motto des Festes ist: „Langensteinis Dorfgeschichten“. Veranstalter sind die Gemeinde und die Vereinsgemeinschaft. Nachdem am Abend des 4. Juli ab 18 Uhr ein gemütliches Beisammensein bei Bier vom Fass seine Gäste anziehen soll, ist am 5. Juli ab 9.30 Uhr ein Familiengottesdienst im Bürgerhaus geplant. Ab 10.30 spielt die Band DiHeDi auf zum Frühschoppen, wo auch eine Hüpfburg die Kinder begeistern wird. Ab 15 Uhr sollen Gesang, Tanzvorführungen und der Wettbewerb „Langensteinis Dorfgeschichten“ Unterhaltung bieten. Besonderer Höhepunkt wird eine Ton-Werkstatt sein, in der die Kinder Figuren aus Ton formen können.

20. 05. 2011 | Neubesetzung notwendig

Neubesetzung notwendig

NEUWAHL Bärweilers Landfrauen haben einen neuen Vorstand
Allgemeine Zeitung

 

20. 05. 2011 - BÄRWEILER (red).

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Bärweiler Landfrauen haben 16 Frauen besucht.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Isolde Hofmann und dem Bericht über die Tätigkeiten im Verein während des Vorjahres durch Lore Werner, stellte die Kassiererin Helga Neig die Einnahmen und Ausgaben des Vereins vor. Neig endete ihren Bericht damit, dass der Verein Ersparnisse habe und das Jahr 2010 gut abgeschlossen habe. Dies wurde auch von den Kassenprüfern bestätigt, so dass der Vorstand anschließend entlastet werden konnte.

Für das Jahr 2012 wurden zwei neue Kassenprüferinnen  und anschließend ein neuer Vorstand gewählt.
Der bisherige Vorstand wollte nicht mehr antreten, so war es erforderlich, dass aus den Reihen der Frauen ein neuer Vorstand gewählt wurde. Als Einzige wurde Marion Fuhr dennoch in den neuen Vorstand gewählt. Der neue Vorstand des Vereins setzt sich nun wie folgt zusammen: Als Vorsitzendengemeinschaft agieren Marion Fuhr und Christine Bromann. Die Kassenführung verantwortet künftig Birgit Germann, während Karin Herzog die neue Schriftführerin ist. Als Beisitzerin haben die Landfrauen in ihrer Mitgliederversammlung Nicole Maurer bestimmt.


 

15. 04. 2011 | Langensteinis Geschichten

Langensteinis Geschichten

DORFERNEUERUNG Bärweiler plant Kinderbuch mit Lokalbezug/ Erstes treffen am Montag
Allgemeine Zeitung
2011 04 15
Langensteini ist das Maskottchen eines Projektes in Bärweiler, in dem junge Bärweilerer die Geschichten der alten Bärweilerer zusammentragen und aufzeichnen.
Foto: Privat

15. 04. 2011 - BÄRWEILER

Eine Geschichte von "Langensteini" gibt es schon lang in Bärweiler: Denn dass der markante Stein ja nicht nach Bärweiler selbst, sondern eigentlich nach Hundsbach schaut, ist für die Bärweilerer eher ein Zeichen des Vertrauens. Einmal im Jahr allerdings soll sich der Langenstein umdrehen und doch einmal schauen, ob in Bärweiler tatsächlich, wie erwartet, noch alles in Ordnung ist.

Geschichten für Kinder des Dorfes

Wann das allerdings der Fall ist, das will Bärweilers Bürgermeister Hans Gehm nicht verraten. Vorstellen kann sich Gehm aber schon, dass diese Erzählung den Auftakt zu der Sammlung "Langensteinis Dorfgeschichten", einem Dorf-Kinderbuch, geben könnte.

Schließlich haben die Bärweilerer beim letztjährigen Wettbewerb "Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung" des Innenministeriums die Jury mit ihrer Idee von "Langensteinis Dorfgeschichten" überzeugen können. Neben einem Preisgeld von 1000 Euro, mit dem Gestaltung und Druck schon weitgehend gesichert sein dürften, hat man gar auch noch eine Zukunftswerkstatt für Bärweiler gewonnen, in der mit professioneller Betreuung herausgefunden werden soll, was die Jugend so braucht, um sich wohl zu fühlen im Dorf.

Ein Teil davon bleiben die Dorfgeschichten. Am Montag, 18. April, wird es ab 17 Uhr am Bauwagen ein erstes Treffen geben, das vor allem die kleinen und jungen Bärweilerer ansprechen soll. Da haben die Ferien gerade begonnen, und Gehms Erfahrung ist es, dass dann auch viele Kinder, die nicht mehr in Bärweiler wohnen, die Gelegenheit haben, zu kommen. Enstanden ist die Idee vom Kinderbuch bei der Beschilderung des neuen Dorfinfopfads. Ein Teil der Fläche der acht Tafeln war jeweils für die Kinder gedacht.
Man fragte bei den älteren Bewohnern nach und bald zeigte sich, dass die Geschichten, die auf diese Weise zusammen kamen, weit mehr als die acht Tafeln füllen konnten. Die Idee zum Buch mit Langensteinis Dorfgeschichten war geboren.


Jetzt geht es erst einmal darum, wer alles dabei sein will, Ideen zu sammeln und einen ersten festen Arbeitstreff auszumachen sowie die Erzählungen, Geschichten und Einblicke in die Geschichte des Ortes zu sammeln. Noch gibt es viele Bärweilerer, die einiges zu berichten haben.
Dass man auf diese Weise miteinander und voneinander lernen kann, ist für Gehm ein weiterer hervorragender Aspekt des Projekts.
Dass die Kinder so einfach bei den Alten sitzen und hören, was einmal war, ist heute auch in Bärweiler nicht überall selbstverständlich. Je besser das aber klappt, umso besser entwickeln sich auch die Wurzeln. Und wer weiß, wo er her kommt, davon ist Gehm überzeugt, kann auch besser herausfinden, wo er hin will.

 

28. 03. 2011 | Jugend sorgt für frischen Wind

Jugend sorgt für frischen Wind

VEREINSLEBEN TV Bärweiler steckt voller Pläne für die Zukunft / Pflegeeinsatz im Hohlweg am 2. April
Allgemeine Zeitung
2011 03 28
Reibungslos liefen beim Turnverein 1921 Bärweiler die Wahlen zum Vorstand (v.l.): Ursula Reimers, die sportliche Leiterin; Alwine Kistner, Kassiererin; Maria Bartels, Vorsitzende; Irene Hahn, zweite Vorsitzende; Werner Herzog, Schriftführer; Erich Köhler, dritter Vorsitzender und Dorfkassiererin Erna Skär.
Foto: Wilhelm Meyer

28. 03. 2011 - BÄRWEILER
(wmy).

Vorbei sind in Bärweiler die Zeiten, als der Turnverein 1921 mit einem Rumpfvorstand über die Runden kommen musste. Wenn es darauf ankommt, sind die Bärweilerer da. Es weht frischer Wind durch den Turnverein.

So signalisierte Victoria Bartels stellvertretend für einige junge Bärweilerer das Interesse, einen Teil ihrer Freizeitgestaltung wieder im Verein anzusiedeln. Im Sommer, so skizzierte Bartels, wolle die Jugend auch weiter ihre Freizeit im Freien verbringen, im Winter wäre es schön, über einen Platz in der Sporthalle verfügen zu können.

Auf was sie sich einlassen wird, weiß Bartels auch genau; ist doch Maria Bartels, die soeben wieder gewählte langjährige Vorsitzende des Turnvereins, ihre Großmutter. So scheint es, als ob sich bei den Turnern in Bärweiler schon bald eine spannende Mischung von Jung und Alt einfinden könnte. Für Kontinuität sorgte die Bereitschaft auch der weiteren Mitglieder des Vorstands, ihre Arbeit fortzusetzen. Neben Maria Bartels bleibt Irene Hahn Zweite Vorsitzende und Dritter im Bunde ist Erich Köhler. Die Kasse bleibt, unterstützt von den Kassiererinnen Kriemhilde Franzmann und Erna Skär, in den bewährten Händen von Alwine Kistner. In der Schriftführung hat sich Werner Herzog im letzten Jahr offenkundig bewährt.

Sportlich ist das Frauenturnen Kern des Vereinslebens. Ursula Reimers, die seit 36 Jahren die Gruppe betreut, machte deutlich, dass sich daran sobald auch nichts ändern werde.

Wie in jedem Jahr konnte Ortsbürgermeister Hans Gehm dem Turnverein für seine tatkräftige Unterstützung bei Gemeindeaufgaben danken. Für die Projekte Dorfinfopfad und Grundversorgung waren Spenden eingegangen. Dabei konnte Gehm auch gleich den Termin für den nächsten Markttag, den 9. April, mitteilen. Aber auch darüber hinaus zeigen die Turner Engagement. So entschieden sie sich, die Patenschaft für den Hohlweg zu übernehmen. Dort tut sich die Gemeinde mit der Pflege schwer, da ihr Gerät nicht greift. Noch muss der Hohlweg mit der Hand gepflegt werden. Vor allem sind Büsche zurückzuschneiden. Am 2. April um 13 Uhr will man sich treffen und Verstärkung ist herzlich willkommen. Wie es aussieht, könnte auch Bärweiler bald über eine Boule-Bahn verfügen. Auch hier zeigte sich Herzog als Motor. Mit der Gemeinde ist alles geklärt. Eine noch zu gründende Untergruppe des Turnvereins sollte die Verantwortung übernehmen.

18. 03. 2011 | Ein Hauch von Goldgräberstimmung

Ein Hauch von Goldgräberstimmung

 
Allgemeine Zeitung

18. 03. 2011 - BÄRWEILER
Von Wilhelm Meyer

Ein Hauch von Goldgräberstimmung, so Bürgermeister Hans Gehm, sei in Bärweiler zu bemerken, seit Teile der Gemarkung mit Lauschied, Hundsbach und Jeckenbach im Teilplan Windenergienutzung des neu aufgestellten Regionalplans Rheinhessen-Nahe als Vorrangfläche für Windkraft ausgewiesen seien. Etwa 50 Bürger hätten Grundstücke im ausgewiesenen Bereich. Mit ihnen, so Gehm, versuchten Windkraftbetreiber über Vorverträge ins Geschäft zu kommen. Es sei die Rede davon gewesen, dass die Bauanträge bei der Verbandsgemeinde später dann nach Datum des Eingangs behandelt würden. Dem musste Peter Heddesheimer, in der Verbandsgemeinde für die Planungen zuständig, entschieden widersprechen: Bauanträge, bevor der Flächennutzungsplan nicht entsprechend verändert sei, würden zunächst einfach zurückgeschickt. Man könne sich also ohne Nachteile Zeit lassen. Der Gemeinde riet er dringend, sich mit den weiteren drei betroffenen Gemeinden zusammenzuschließen. So könne verhindert werden, dass eine Gemeinde soweit wie möglich vom eigenen Ort entfernt an der Grenze zur Nachbargemeinde ihre Anlagen errichte.

LÄRM
 
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•Die Bärweilerer kennen die Propeller auch schon am Geräusch.
•Ein Getriebe scheint seit einem guten halben Jahr schon defekt zu sein — unüberhörbar.
•Das Vertrauen in die Betreiberfirmen, die die Anlieger mit dem zusätzlichen Lärm allein lassen, wächst dadurch nicht.


Vom Lärm geplagt

Wenn der Gemeinderat in Bärweiler einen Bebauungsplan aufstelle und zugleich eine Veränderungssperre ausgesprochen werde, könne man die Planung in Ruhe angehen, erklärte Heddesheimer. Zwei Jahre, unter Umständen auch drei Jahre, habe die Gemeinde dann Zeit für ihre Planungen. Verhindern werde man, so zumindest die Einschätzung Heddesheimers, die Aufstellung von Windanlagen auf der Vorrangfläche kaum, wohl aber mitgestalten.
Wenn in Bärweiler von Windkraft die Rede ist, weiß man, worum es geht. Vor allem ist es der Lärm, der manch einen schon jetzt plagt. Das gilt vor allem für die Bewohner des Neubaugebietes. Sie sind am nächsten dran an den schon vorhandenen vier Windkraftanlagen. Dabei hat Bärweiler gar keine auf eigenem Gebiet. Die Vorhandenen stehen auf Lauschieder Gemarkung, sind aber, so will es einigen der Bärweiler Bürger erscheinen, am Ort Bärweiler näher dran als an Lauschied. Die derzeit überall diskutierte Windplanung der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe sei nachvollziehbar und keines wegs willkürlich, erklärten Gehm und Heddesheimer. Sicher ist sich Heddesheimer auch, dass hier rechtlich belastbar geplant worden sei. Dass die Planung nicht immer alle Gegebenheiten vor Ort auch bis ins Detail habe berücksichtigen können, sei selbstverständlich. Dazu sei aber auch das Anhörungsverfahren gedacht, und so versprach Heddesheimer, die Planungsgemeinschaft werde alle Einwände prüfen und beantworten.
 

Einwände bald äußern

Einwände müssen bis zum Stichtag 31. März bei der Planungsgemeinschaft eingereicht sein, können jedoch auch beim Bürgermeister abgegeben werden. Sie werden dann der Stellungnahme des Rates beigefügt. Ihrem Bürgermeister stimmten die gut zwei dutzend Einwohner zu, dass die Ansiedlung der Windkraft kein reines "Wunschkonzert" der Gemeinden sein könne. Dass jedoch fast immer die die Windkraft bekommen sollten, die sie nicht wollten, und alle, die sie fast schon geplant hätten, leer aus gehen sollten, traf auf Unverständnis. Die Wünsche der Gemeinden hätten, so der Tenor, früher Gehör finden müssen. Und auch resignative Töne waren unüberhörbar: "Die kommen, da können wir machen, was wir wollen"

 

 

 

08. 02. 2011 | Gräber von Hecken befreit

Gräber von Hecken befreit

ARBEITSEINSATZ - Bärweiler Bürger packten mit Freude und Elan an
Allgemeine Zeitung
2011 02 08
Trotz kalten Winterwindes packten Freiwillige kräftig am Friedhof an und machten die Gräber Frühjahrsfitt.
Foto: Wolfgang Ziegler.

08. 02. 2010 - BÄRWEILER
Von Wolfgang Ziegler

Zu einem Arbeitseinsatz auf dein Friedhof, zu dem der Ortsbürgermeister aufrief, hatten sich 14 Bürgerinnen und Bürger eingefunden und waren mit viel Spaß und Elan dabei, etwa die gewucherten Hecken zu verschneiden oder diverse Aufräumarbeiten zu verrichten.
Auch wenn ihnen der kalte Wind nur so um die Ohren pfiff und vom Frühling noch keine Spur war, gingen sie rege zu Werke.
Und das alles von allen im Ehrenamt, wie Ortsbürgermeister Hans Gehm betonte, der den Eifer seiner Mitstreiter lobte.
Selbst die nötigen Arbeitsgeräte und Maschinen, wie Motorsägen und gar Fahrzeuge wie ein Schlepper mit Anhänger, waren bei der Aktion kostenfrei in Betrieb.
In zwei Gruppen rückten die Teilnehmer des Arbeitseinsatzes ihren Aufgaben zu Leibe; eine Gruppe arbeitete an den Familien-gräbern, die andere schaffte an den Einzelgräbern.
Im November hatte es schon eine solche Aktion auf dem Friedhof gegeben, bei der damals zehn Leute dabei waren. Mit der Bürgerbeteiligung bei der jüngsten Aktion war Gehm zufrieden.  Nach etwa sieben Stunden fleißiger Arbeit, bei der es in den Pausen auch Kaffee und Kuchenstückchen gab, konnten sich alle Beteiligten über einen sauberen Friedhof mit frisch geschnittenen Hecken freuen und waren stolz und zufrieden auf ihre gemeinsam verrichtetes Werk.

03. 02. 2011 | Nicht ohne Wenn und Aber abnicken

Nicht ohne Wenn und Aber abnicken

WINDKRAFT Bärweiler will bei Anlagenbau auf seiner Gemarkung nicht leer ausgehen
Allgemeine Zeitung

03. 02. 2011 - BÄRWEILER
Von Wilhelm Mayer

BÄRWEILER. Bislang habe man sich mit der Frage der Windkraft noch sehr wenig beschäftigt. Doch nun, seit der TeilpIan Windenergienutzung des regionalen Raumordnungsplanes der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe auch in Bärweiler zusammen mit Lauschied, Hundsbach und Jeckenbach Flächen von insgesamt 152 Hektar als Vorranggebiet zur Windenergienutzung ausgewiesen hat, komme man nicht mehr darum herum, stellte Bärweilers Bürgermeister Hans Gehm fest.

Die in Frage kommenden Flächen seien, wie Gehm mitteilte, ausnahmslos in privater Hand. So war Windkraft auch gleich ein Punkt auf der ersten Ratssitzung des Jahres. Man müsse, war sich der Rat einig, Wege finden, bei denen auch die Gemeinden, die die Last der Windenergienutzung trügen, davon Nutzen hätten. Auf keinen Fall wolle man, so Gehm „einfach nur abnicken ohne Wenn und Aber”. Zunächst wolle man den Informationstermin für Bürgermeister und Beigeordnete beim Landrat in Bad Kreuznach am 10. Februar wahrnehmen. Dort werden auch mit Christiane Donnerstag und Dr. Jammill Sabbagh Verantwortliche der PIanungsgesellschaft Rheinhessen-Nahe Rede und Antwort stehen. So auf den aktuellen Informationsstand gebracht, werde es darum gehen, umfassend zu informieren. Dafür werde dann umgehend eine Bürgerversammlung einberufen.

Ganz aktuell war in Bärweiler ein Treffen für bewährte und zukünftige Helfer angesetzt. Im kleinen Bürgerhaus, dem Haus am Dorfplatz, wollte man gestern um 19.30 Uhr sehen wer noch bereit sei kräftig mit anzupacken oder auf andere Weise zu helfen.

Dazu seien Informationen an alle Haushalte gegangen. "Viele Hände, schnelles Ende”, gelte für Orte wie Bärweiler, in denen ein so großer Teil der Aufgaben ehrenamtlich von seinen Bewohnern vorangebracht würden, in besonderem Maße. Je besser man Bescheid wisse, wer, wann, was machen könne, umso besserkönne man auch planen. Bis zum Backesgrumbeerefescht am ersten Septembersonntag sollten zwei Dinge abgeschlossen sein: Einmal der äußere Dorfinformations-pfad, da brauche man viele kräftige Helfer um die Bänke zu installieren.

Und dann wäre es schön, so Gehm, wenn ,,Langensteinis Dorfgeschichten”, was Bärweilers ,,Alte” ihren „Jungen” aus der Geschichte des Ortes erzählen, dann vorliegen würden.

Erfreut zeigt sich Gehm, dass bei der Verkehrsberuhigung ein RWE-Mitarbeiter dabei sei. So könne man hoffen, dass das Projekt durch die RWE-Mitarbeiterinitiative „Aktiv vor Ort” finanziell unterstützt werden könne. Im Rahmen dieses Projektes will man auch eine Geschwindigkeitsanzeige mit einem Smiley für den Ort anschaffen.

Auch die Wissenschaft sei einmal wieder über Bärweiler gestolpert. „Pioniere und Vordenker einer dörflichen Innenentwicklung” sei der Titel einer Diplomarbeit. Darin vergleiche Tim Moritz Koch Entwicklungen der Dorferneuerung in Duchroth und in Bärweiler miteinander. Auf die Ergebnisse könne man gespannt sein.

Auch eine frühere Diplomarbeit über Bärweiler sei fruchtbar in die Diskussion über Dorferneuerung einbezogen worden. Am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft”, so beschloss der Rat, werde man sich erst in späteren Jahren wieder beteiligen. Zunächst gelte es, so Gehms Einschätzung, das zahlreich  Angefangene, besonders auch das Projekt "Grundversorgung” in Ruhe voran zu bringen.

06. 01. 2011 | Kleine Dörfer pflegen ihre Gemeinschaft

Kleine Dörfer pflegen ihre Gemeinschaft

Ausblick Bärweiler, Weiler und Seesbach haben  auch 2011 einige Projekte auf ihrer Agenda
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2011 01 06
Die Langensteine bei Barweiler im Winterkleid - die Gesteinsformation ist
weit über die Grenzen des Dorfs hinaus bekannt.
Foto: Marcel Mayer

06. 01. 2011 - VG Bad Sobernheim

Wie haben die Dörfer in der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim 2010 gemeistert? Im fünften Teil unseres Rückblicks sind Bärweiler, Weiler und Seesbach an der Reihe.

In Bärweiler standen 2010 ein Dorf -lnfopfad und die Grundversorgung mit Lebensmitteln und  Dienstleistungen im Fokus. Dazu Ortsbürgermeister Hans Gehm: Die  Bürger würden immer älter, seien häufig eingeschränkt in ihrer Mobilität. Regelmäßig sollen deshalb Händler und Dienstleister ins Dorf kommen. Aber: Es sei nicht selbstverständlich, dass fliegende Händler jeden Ort anführen.
 Die erste lnfoveranstaltung machte den Bärweileren Mut, dass ein solches Projekt dennoch gelingen könnte: 15 Anbieter waren gekommen. In einer Runde wurden Wünsche und Anliegen ausgetauscht. Das Fazit war positiv. Das Vorhaben, so Gehm weiter, könnte zum Zukunftsmodell für viele Dörfer der Region werden.
 Ein weiteres besonderes Ereignis war die Einweihung des Dorf-Infopfades beim Backesgrumbeere-Fest im September. Der Pfad, dessen erster Teil durch das Dorf führt, steht Bürgern und Touristen offen. Wichtig sei, dass der Dorfpfad im Alltag genutzt werden könne. Aufgestellt wurden neun Infotafeln, die sich der Dorfgeschichte annehmen, auch an eine Kinderfassung wurde dabei gedacht. Mit dem Pfad hatte sich Bärweiler bei der "Jugend- und kinderfreundlichen Dorferneuerung" beworben und landete auf Platz vier (1000 Euro). In einem zweiten Schritt soll der Weg auf eine Spazier- und Wanderstrecke rund um Bärweiler erweitert werden. Der Plan sieht vor, dass alle 400 Meter eine Sitzgelegenheit aufgebaut wird, um Senioren zu ermutigen, die Strecke zu gehen.

In Weiler kämpfte man 2010 vor allem mit Rücktritten: Mitte November gab Ortsbürgermeister Thomas Fuchs sein Amt ab - Urwahl ist am 27. März, dem Tag der  Landtagswahlen. Am 31. Dezember trat dann auch noch Beigeordneter Werner Klein zurück. Den noch konnte 2010 manches umgesetzt werden; etwa der Ausbau der Falltorstraße, das Gemeindehaus wurde instand gesetzt, alte Straßenleuchten wurden getauscht.
 Grund: Die Quecksilberdampflampen müssen laut einer EU-Verordnung gegen modernere und effektivere Leuchtmittel ausgetauscht werden.


In Seesbach beschäftigt Ortsbürgermeisterin Antonie Ullrich der schlechte Zustand der Straßen. "2010 war es schon nicht gut, und 2011 wird es nicht besser" klagt sie. Dabei ist der Winter noch nicht überstanden. Erst im Frühjahr wird das Ausmaß der Schäden deutlich.
 Für Seesbach, dessen Haushalt seit Jahren nicht mehr ausgeglichen ist, sei das sehr belastend: "Der Kreis und die Verbandsgemeinde haben die Möglichkeit, ihre Umlage anzuheben", so Ullrich, "solch komfortable Möglichkeiten haben wir als Gemeinde leider nicht."
 Und so wurden 2010 nur Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Ullrich: "Wenn wir nicht so eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft hätten, würde vieles liegen bleiben." Für 2011 steht die Sanierung des Spielplatz ganz oben. Und auch an oder in der Gemeindehalle wird es sicherlich wieder was zu tun geben. my

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