Schwachstellen auf Film festgehalten

ZUKUNFTSWERKSTATT Nachwuchs aus Bärweiler dokumentiert,
wo Verbesserungen aus seiner Sicht notwendig sind
Allgemeine Zeitung
2011 09 28
Die jungen Bewohner Bärweilers wussten die Möglichkeiten des Medienmobils des Bundes Deutscher Pfadfinder (BDP) bald bestens zu nutzen. Von links: An der Kamera Patrick Bromann, vorn die Teilnehmer aus Bärweiler Elena Hartmann, Sophie Wahl und Alma Heib, hinten das Team der Pfadfinder Fabio Jung, Debbie Wegner und Ruben Kastor und rechts Bürgermeister Hans Gehm. Foto: Wilhelm Meyer

28. 09. 2011 - BÄRWEILER
Von Wilhelm Meyer

Das Medienmobil des Bundes Deutscher Pfadfinder (BDP) machte Station in Bärweiler.
 Groß war die Freude gewesen, als die Gemeinde beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” nicht allein mit einem Geldpreis, sondern auch mit einer Zukunftswerkstatt belohnt wurde. Dass ein Dorf nur mit seiner Jugend Zukunft hat, weiß Bürgermeister Hans Gehm. Umso größer ist die Erwartung an die Werkstatt.
 Überrascht waren erst einmal die Mitarbeiter des BDP, Fabio Jung, Ruben Kaster und Debbie Wegener: Wie engagiert und zielstrebig die zwölf Bärweilerer Kinder bei der Sache waren, das verdiene alle Achtung. Fast doppelt so lang als erwartet, ist dann auch der kleine Film geworden. Den wird die Bärweilerer Jugend nun ihren erwachsenen Mitbürgern am 8. Oktober zwischen 14 und 17 Uhr auf dem Herbstmarkt vorführen können.
 Damit zeigen die jungen Bärweilerer, was sie sich für ihr Dorf wünschen. Vier Schwerpunkte haben die Kinder und Jugendlichen ausgemacht und die jeweils Betroffenen nach ihrer Meinung über Stärken und Schwächen befragt. Das sind der Bolzplatz, der Jugendraum und die beiden Spielplätze im unteren und im mittleren Dorf.

DIE FILMEMACHER
Am Film beteiligt waren:
 Leon Skär, Max und Felix Christian, Eric und Nils Maurer, Marie und Lisa Bender, Alexander Hartmann, Elena Hartmann, Sophie Wahl, Alma Heib und Patrick Bromann.

 Dass da nicht alles zum Besten steht, konnte Bürgermeister Gehm schon während der Dreharbeiten erkennen. Aber dafür war die Zukunftswerkstatt ja gedacht, die Wünsche der Jugend aufzuzeigen. So wird es in Bärweiler darum gehen, auch diese vier Plätze zukunftstauglich zu machen.
Dem Tor auf dem Bolzplatz fehlt ein Netz, und mitunter sind es schon ganz schöne Kratzer, die sich die Fußballer im benachbarten Gebüsch zuziehen, wenn sie dort mal den Ball holen müssen.
 Löcher und Reste von Feuer bringen den Platz zudem an die Grenze der Bespielbarkeit. Medien, so machten die älteren Jugendlichen deutlich, fehlen im Jugendraum. Schon wenn man Musik hören wollte, werde es schwierig. An den Spielplätzen sei überdies einiges zu tun.
 Gewonnen haben die Kinder und Jugendlichen aber schon jetzt. Moderieren, Interviews führen und alles in eine Reihe zu bekommen - da hatten die Bärweilerer schon einiges zu bieten. Daraus dann aber auch einen aussagekräftigen Film zu machen, mit moderner Aufnahmetechnik umzugehen, das Ganze zu vertonen und zu schneiden, zu sehen, wann eine Szene wiederholt werden muss, das war für alle eine spannende und gute Erfahrung. Und Spaß hatten sie allemal.

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