Engagement zahlt sich aus

Das Engagement der Bürger Bärweilers, die in Eigenleistung einen beachtlichen Beitrag zur Ortsverschönerung und -erneuerung erbracht haben, wurde dann auch mit einem dritten Platz beim Bezirksentscheid der Sonderklasse "Unser Dorf soll schöner werden" und mit ebenfalls einem dritten Platz auf Landesebene belohnt. Die 300-Seelen-Gemeinde — und mit ihnen Ortsbürgermeister Günter Germann — ist mit Recht stolz auf ihren Erfolg und die Leistungen, die diesen ermöglicht haben.

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Aus dem Jahre 1770 stammt die katholische Kirche in Bärweiler, die Johannes dem Täufer geweiht ist.
Erbauen ließ sie Fürst Johann Dominik von SaIm-Kyrburg. Die Entwürfe zur Kirche, die im Stil des nordischen Barock erbaut wurde, stammen vermutlich von Johann Thomas Petri, dem Hofbaumeister des Fürsten.
 
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Ein auffälliges Naturdenkmal befindet sich in der Nähe von Bärweiler. Der sogenannte "Langenstein" ist ein fast schon kurios geformter Fels. Sein Sandstein besitzt ein härteres Bindemittel als seine schneller verwitternde Umgebung, weshalb er als Härtling herausragt. Der oberste Teil ist besonders hart und zeigt bereits die Vorstufen zur Entstehung eines "Pilsfelsens". Oft wird diese von der Natur gestaltete Steinformation mit einem Kamel verglichen.

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Neben idyllischen Winkeln und Ecken in Bärweiler ist der 1750 erbaute "Backes" ein optischer Blickfang und gehört vermutlich zu den ältesten noch erhaltenen Backhäusern in Rheinland-Pfalz.
Im Inneren befinden sich noch zwei Backöfen mit Rauchfängen auf Steinkonsolen. 1980 wurde das unter Denkmalschutz stehende Backhaus renoviert. Dieses    Kulturdenkmal ist zudem noch voll funktionsfähig, wie die Bezirkskommission bei ihrem Rundgang durch die Gemeinde erfahren konnte, als sie von den Landfrauen mit köstlichen Backesgrumbeere verwöhnt wurde.
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