Mit Baugebiet "Pfuhlbrück" geht es voran

Planung und Straßenbau im Nachtragshaushalt
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger

Bärweiler Den zweiten Nachtragshaushaltsplan für 2019 hat Sachbearbeiterin Tatjana Herzog den Ratsmitgliedern in Bärweiler in der jüngsten Ratssitzung erläutert. Die Kommunalaufsicht wolle die Ausweisung des kleinen schon 1984 angestrebten Neubaugebietes Pfuhlbrück - am Ortseingang aus Richtung Meddersheim — Zug um Zug genehmigen.

Hauptgrund für den Nachtragshaushalt ist jedoch die Anschaffung eines Rasenmähers in Höhe von 3000 Euro — die Instandsetzung des alten Mähers hätte den Neupreis überschritten. Außerdem wurden 1000 Euro für den Erwerb

einer Bürgersteigfläche in der Hauptstraße und 2500 Euro für den Defibrillator für das Haus am Dorfplatz veranschlagt dessen Finanzierung letzten Endes über Spenden erfolgen soll — aufgrund dieser Investitionen ergibt sich ein Kreditbedarf in Höhe von 3800 Euro.

Zudem wurden die Ansätze für das Neubaugebiet aktualisiert — so werden die Gesamtkosten nun mit 254 500 Euro veranschlagt. Für den ersten Bauabschnitt sind im Haushaltsjahr 2019 77 000 Euro für Planungskosten und für eine zeitnahe Erschließungsstraße eingeplant.

Weitere 75 800 Euro sind für einen notwendigen Grunderwerb eingestellt. Die restlichen Erschließungskosten in Höhe von 101 750 sollen erst anfallen wenn die ersten drei Grundstücke aus dem ersten Bauabschnitt verkauft sind.

Bei dieser Vorgehensweise in zwei Bauabschnitten werde ein voraussichtlicher Gewinn von etwa 90 000 Euro nach dem Verkauf des achten Bauplatzes erzielt, berichtete Ortsbürgermeister Helmut Schmell. Im ersten Bauabschnitt steht noch ein Verlust von etwa 20 000 Euro im Plan. Die Vorfinanzierung erfolgt über Kassenkredite. Herzog erläuterte, dass der neu festgesetzte Jahresüberschuss für 2019 sich auf 4400 Euro im Ergebnishaushalt belaufe, während das im Finanzhaushalt auf 138 400 Euro ansteige.

Wenn das Katasteramt mit den Vermessungen fertig sei, werde der  Umlegungsausschuss die Eigentümer zusammenrufen, damit die Ortsgemeinde die Fläche ankaufen kann, schilderte Schmell — ein Bauplatz sei bereits verkauft.

Weiter teilte der Ortsbürgermeister mit, dass für die Renovierung in der alten Schule für einen Archivraum Maler und Lackierer gesucht werden. Zudem habe Innogy 2000 Euro bewilligt, damit der Jugendraum saniert und auf Vordermann gebracht werden kann.

Bernd Hey


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