Beispielhafte Initiative

AUSZEICHNUNG Ortsgemeinde Bärweiler ist stolz auf Tassilo-Tröscher-Preis
Allgemeine Zeitung

30. 12. 2013 - BÄRWEILER
Von Wilhelm Meyer

Bevor der Bärweiler Rat seine letzte Sitzung des Jahres mit einem gemütlichen Beisammensein beenden konnte, gab es eine insgesamt erfreuliche Rückschau. Im Zentrum standen die gelungenen Aktionen, mit denen Jugendraum, Bolz- und Spielplatz in diesem Jahr in Eigeninitiative auf Vordermann gebracht werden konnten. Großer Dank ging dabei wieder einmal an die RWE für die Unterstützung im Rahmen des Programms „Mitarbeiter vor Ort“. In bescheidenem Maße, so Bürgermeister Hans Gehm, schlage das Engagement der Bürger so auch finanziell zu Buche. So könnten immer wieder auch Projekte realisiert werden, die nicht allein durch Engagement geschultert werden könnten, sondern eben auch Kosten verursachten.

RISSE IM BACKES

  • Sorgen bereitet Bürgermeister Hans Gehm der historische Backes. Einer der beiden Öfen zeigt Sanierungsbedarf.
  • Risse in der Schamottdecke haben sich aufgetan. Man wird einen Kostenvoranschlag einholen lassen.
  • Der Ofen ist für das mittlerweile weit über Bärweiler hinaus beliebte Backesfest unverzichtbar. Die gefragte Menge an Grumbeere und Quetschekuchen, so Gehm, wäre mit einem intakten Ofen allein überhaupt nicht zu bewältigen.

Stolz ist Gehm auf die Auszeichnung der Gemeinde mit einem der nach Tassilo Tröscher benannten Preise, die von der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. alle zwei Jahre für „beispielhafte wissenschaftliche, publizistische, organisatorische, administrative oder sonstige Initiativen“ vergeben werden. Initiativen, „mit denen die Lage der Menschen verbessert werden kann, die in unseren ländlichen Regionen leben und arbeiten“. Damit wurde das Projekt „Grundversorgung“ ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Die Gemeinde beeindruckt durch ihre Initiative, ihre Bürger für die Dorferhaltung und Gestaltung zu mobilisieren und mit ehrenamtlicher Leistung Infrastruktur zu schaffen. Besonders überzeugte „Der mobile Markt“ als Modellprojekt der Grundversorgung.“

Auch die Verwendung des mit 500 Euro dotierten Preises ist klar. Er wird selbstverständlich im Rahmen des Projektes gebraucht. Dazu gehört nämlich in hohem Maße die im Computerraum der Gemeinde betriebene Schulung. Für die bislang auf zwei Jahre durch eine Spende getragenen Kosten für den DSL-Anschluss ist damit ein hervorragender Anschluss gefunden. So bleibt der Schulungsraum auch weiter zuverlässig ans Netz

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