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Für das Mode-Mobil lief es gut

Projekt Weniger Besucher beim zweiten Dorfmarkt
mit freundlicher Genemigung
Öffentlicher Anzeiger
2011 06 20
Das "Mode-Mobil" bietet Kleider und Schuhe.
Foto Köhler

20. 06. 2011 - BÄRWEILER
Von Martin Köhler

Beim zweiten Dorfmarkt war dieses Mal weniger los: Verglichen mit dem Projekt-Markt im vergangenen Jahr und dem ersten Dorfmarkt im April kamen weniger Besucher. Lag es am windigen, unbeständigen Wetter?

"Am 9. April, nach dem langen Winter, haben sich die Leute gefreut, draußen zu sitzen. Das war wie ein kleines Dorffest" erinnerte sich Silke Hartmann vom Arbeitskreis Grundversorgung. Sie organisierte den Markt einmal mehr mustergültig. Erstmals gelang es ihr sogar, einen Metzger nach Bärwei1er zu lotsen.

Im Freien sitzen konnten die Besucher also dieses Mal nicht - für Arbeitskreisteilnehmerin Christine Bromann war das aber nicht so dramatisch:  "Die älteren Bewohner freuen sich, wenn sie sich bei Kaffee und Kuchen treffen und auch mal was anderes sehen, als die eigenen vier Wände" So wurde das traditionelle Kaffeekränzchen der Damen eben im Bürgerhaus abehalten, während sich die Herren mehrheitlich rund um die Theke aufhielten.

Ein zweiter Beschicker-Neuling bestand seine Feuertaufe: Das "Mode-Mobil" von Conny Irrgang baute auf der Bühne des Bürgerhauses, dem alten Schulsaal, ein kleines Modegeschäft auf, für das die alte Schulküche zur Umkleidekabine diente. Irrgangs Angebot umfasste beinahe sämtliche Artikel der Damen- und Herrenmode, inklusive Schuhauswahl.

Irrgang resümierte am Samstagnachmittag: "Für einen ersten Markt lief es sehr viel besser als gedacht." Fürs nächste Mal am Samstag, 20. August, würde sie der Ortsspitze gerne vorschlagen, eine Modenschau zu veranstalten.

Auch für Gemeinderat Harald Skär war die geringere Besucheranzahl kein Beinbruch. Man wolle für den August-Markt versuchen, in den Nachbardörfern stärker zu werben. Außerdem freute er sich, dass mit Metzger Wolf aus Woppenroth auch ein weiterer Vertreter der Regionalmarke "SooNahe" für den Markt gewonnen werden konnte.

Dieter Geiß-Skär vom Referat Dorferneuerung im Innenministerium zeigte sich bei seinem Besuch recht angetan über das, was die Gemeinde auf die Beine gestellt hat. "Die Idee von Dorfmärkten ist für ausgesuchte   Gemeinden bestimmt transportierbar." Und da Bärweiler die erste Gemeinde in Rheinland-Pfalz sei, in der solch ein Projekt für   Grundversorgung ausprobiert werde, achte Mainz sehr auf dessen Entwicklung.


Man ist nie zu alt dafür, sich ein neues Ziel zu setzen oder seinen Traum zu leben.

 

Für unseren Gemeindearbeiter, Herrn Hartmut Reidenbach heißt es Ende März 2024 nach fast 8 Jahren Abschied zu nehmen und sich nunmehr auf den „endgültigen“ Ruhestand vorzubereiten.

Lieber Hartmut, für Deine ausgezeichnete, selbstständige und immer zuverlässige Arbeit zum Wohle der Ortsgemeinde Bärweiler bedanke ich mich, auch im Namen des Gemeinderates, ganz herzlich und wünsche Dir, dass für Dich nun eine Zeit von neuen Möglichkeiten und Freiheiten beginnt.


Gleichzeitig begrüße ich auch unseren neuen Gemeindearbeiter, Herrn Rainer Matzke, der ab dem 01.04.2024 die Stelle des Gemeindearbeiters in der Ortsgemeinde Bärweiler übernehmen wird.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Rainer Matzke und bedanke mich ganz herzlich bei ihm, dass er sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlt und er die anfallenden Arbeiten in der Ortsgemeinde Bärweiler zu unser aller Zufriedenheit erledigen wird.

 

Helmut Schmell Ortsbürgermeister

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